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	<title>Digital Diary - Vom Sinn des Lebens zum Buchstabenglück &#187; Bücher-Tipps</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
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		<title>Hoffnung auf die Jungen: Rifkins empathische Zivilisation</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 20:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es mit der Menschheit doch noch was werden k&#246;nnte, vermittelt der amerikanische Soziologe und &#214;konom Jeremy Rifkin in seinem neuen Buch &#8220;Die emphatische Zivilisation &#8211; Wege zu einem globalen Bewusstsein&#8221;. Und in diesem Video, das Ihr Euch mal ansehen solltet: Entdeckt auf der Hyperbaustelle, wo Urb ein wenig mehr dazu schreibt. Und zum Fazit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es mit der Menschheit doch noch was werden k&#246;nnte, vermittelt der amerikanische Soziologe und &#214;konom <strong>Jeremy Rifkin</strong> in seinem neuen Buch &#8220;Die emphatische Zivilisation &#8211; Wege zu einem globalen Bewusstsein&#8221;. Und in diesem Video, das Ihr Euch mal ansehen solltet:</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YG73pUdvebY&amp;fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/YG73pUdvebY&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"></object></p>
<p><span id="more-2355"></span></p>
<p>Entdeckt auf der <a href="http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/05/23/die-empathische-zivilisation/">Hyperbaustelle</a>, wo Urb ein wenig mehr dazu schreibt. Und zum Fazit kommt: </p>
<blockquote><p><em>&#8220;Zu sch&#246;n, um wahr zu sein? Ein pessimistischer Skeptizismus gegen&#252;ber Rifkins Entwurf  ist verst&#228;ndlich, wenn man auf das globale Chaos, am Schwelen gehaltene Kriege und die Zockermentalit&#228;t der Finanzwelt blickt. Aber Pessimismus angesichts gut verargumentierter Visionen ist nichts, was uns weiterbringt und leicht zu einem weiteren Sargnagel werden kann. Rifkin liefert jedenfalls so viele Denkanst&#246;&#223;e, dass Zyniker ihre Miesmacherei als Denkfaulheit begreifen lernen k&#246;nnten. &#8220;</em></p></blockquote>
<p>Partnerlink zur Amazon-Buchseite: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FDie-empathische-Zivilisation-globalen-Bewusstsein%2Fdp%2F3593385120&#038;site-redirect=de&#038;tag=daswildegarte-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Die emphatische Zivilisation &#8211; Wege zu einem globalen Bewusstsein</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daswildegarte-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		</item>
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		<title>Gelesen: Meinhard Miegel &#8211; Wohlstand ohne Wachstum (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft - Gesellschaft - Politik]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;EXIT&#8221; steht in gro&#223;en roten Lettern auf dem Umschlag des Buchs von Meinhard Miegel, mit dem &#8220;einer der renomierstesten Sozialwissenschaftler Deutschlands&#8221; (Klappentext) antritt, Wege aus dem Dilemma unserer Zeit zu weisen. Er widmet sein neuestes Werk &#8220;denen, die &#252;ber den Tag und Tellerrand hinaus schauen&#8221;, womit ich mich durchaus gemeint f&#252;hle. Zudem bewegt mich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;EXIT&#8221; steht in gro&#223;en roten Lettern auf dem Umschlag des Buchs von Meinhard Miegel, mit dem &#8220;einer der renomierstesten Sozialwissenschaftler Deutschlands&#8221; (Klappentext) antritt, Wege aus dem Dilemma unserer Zeit zu weisen. Er widmet sein neuestes Werk &#8220;denen, die &#252;ber den Tag und Tellerrand hinaus schauen&#8221;, womit ich mich durchaus gemeint f&#252;hle. Zudem bewegt mich das Wachstumsproblem schon l&#228;nger, erscheint der Zwang zum st&#228;ndigen &#8220;Mehr von allem&#8221; doch schier unl&#246;sbar, &#228;hnlich einem ZEN-KOAN, das auch nicht mit dem Mitteln des Intellekts gel&#246;st werden kann.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=ECEBF1&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=ECEBF1&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=daswildegarte-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3549073658" id="amazon1" scrolling="no" frameborder="0"></iframe>Miegel schrieb sein Buch 2009 inmitten der Finanz- und Wirtschaftskrise, die ihm f&#252;r sein Thema eine Steilvorlage bot. Im Einleitungskapitel &#8220;Wachstum Wachstum &#252;ber alles&#8221; geht er mit einer Politik ins Gericht, die mit Rettungsschirmen, Abwrackpr&#228;mien und riesigen Konjunkturprogrammen den Karren noch weiter in den Dreck schiebt und s&#228;mtliche hehren Ziele (Haushaltskonsolidierung, Umweltpolitik, Generationengerechtigkeit, Ordnungspolitik etc.) in die Tonne tritt, sobald das Wachstum mal ein wenig schrumpft. Und zwar im Konsens von rechts bis links, national und international, im Konsens auch von Unternehmern und Gewerkschaften, die allesamt wie S&#252;chtige am Tropf des Wachstums und seiner Finanzierung aus immer mehr Schulden h&#228;ngen. <span id="more-472"></span></p>
<p>Mit gewaltigen Worten beschreibt Miegel die Krise nicht als Ausnahme, sondern als Regel &#8211; und sogar als &#8220;&#252;berf&#228;llig&#8221;, denn w&#228;re sie sp&#228;ter gekommen, w&#228;ren die Folgen drastischer gewesen. Folgen, die er insgesamt als recht geringf&#252;gig ansieht, denn weltweit sei das Wachstum nur um ein Prozent gesunken, und: </p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die meisten haben nichts verloren, was sie jemals wirklich besessen haben&#8230;.Was hei&#223;t es schon, wenn russische Oligarchen ein Drittel ihrer Milliarden einb&#252;&#223;en, sich die Aktienwerte halbieren und die Preise f&#252;r Immobilien um ein F&#252;nftel sinken. Damit sind diese Verm&#246;gen immer noch sehr viel mehr wert als vor sieben oder acht Jahren. Und die verloren gegangenen Arbeitspl&#228;tze? Selbst auf die Gefahr hin, abermals zynisch zu  klingen: Die Krise hat im Wesentlichen nur ARbeitspl&#228;tze vernichtet, die auf Sand gebaut waren. Das ist f&#252;r die Betroffenen kein Trost und sie haben Anspruch auf die Solidarit&#228;t der Gemeinschaft. Aber halbwegs sicher waren diese Arbeitspl&#228;tze eben nicht. Sie waren errichtet auf einem gro&#223;en Schuldenberg. Mit dem Ende der schuldenfinanzierten Wohlstandsillusion tritt wieder die Wirklichkeit zutage &#8211; die keineswegs trostlos ist, sondern nur weniger glei&#223;end&#8221;.</em></p></blockquote>
<p>Als &#8220;im Rausch&#8221; beschreibt er in einem weiteren Kapitel das Verhalten s&#228;mtlicher Akteure, die auf durchaus vorhandene Crash-Warnungen nicht geh&#246;rt, sondern die Party des exzessiven Schuldenmachens gerne mitgefeiert h&#228;tten &#8211; und zwar vom Banker &#252;ber Politiker und Unternehmer bis hin zu vielen Einzelnen,  die es heutzutage als selbstverst&#228;ndlich ansehen, sich jedweden Luxus auf Pump zu g&#246;nnen. Abgekoppelt von jeglicher realen Wertsch&#246;pfung entwickelte sich auf der exzessiven Party ein &#8220;Geldschaum&#8221;, der allen die Sinne und den Verstand umnebelte. Im einem Kettenbrief &#228;hnlichen System ging das so lange gut, so lange sich noch Menschen und Institutionen fanden, die sich die zweifelhaften Finanzpapiere andrehen lie&#223;en &#8211; bis die Frage virulent wurde, wer denn das alles mal bezahlen sollte. Dann folgte der bekannte Absturz mit der drastischen Ern&#252;chterung, die &#8211; wie wir heute sehen &#8211; schon wieder neuer &#8220;Schaum-Schl&#228;gerei&#8221; gewichen ist. </p>
<p>Dem fulminanten Einstieg ins Thema &#252;ber eine fetzige und ausf&#252;hrliche Krisenbeschreibung folgt im Buch dann die Analyse zum Stellenwert des Wachstums in den letzten Jahrzehnten. Darauf werde ich in einem zweiten Teil eingehen &#8211; demn&#228;chst in diesem Theater! </p>
<p>*</p>
<p>Siehe dazu auch: </p>
<ul>
<li><a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/01/wahnsinnige-wachstumsbeschleunigung/">Wahnsinnige Wachstumsbeschleunigung</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/meinung/2009-10/wachstum">Nachhaltigkeit: Nicht die Armut, das Wachstum  muss bek&#228;mpft werden (ZEIT/Meinung)</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,689237,00.html">Gr&#252;ne k&#228;mpfen gegen die Wunderwaffe Wachstum (SPIEGEL)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleine Medienlese zwischendurch: Streetart, Information-Overflow, Leistungsschutzrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft - Gesellschaft - Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Also ich finde den aus ein bisschen Pappe mal eben gebastelten &#8220;starken Baum&#8221; am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg k&#252;nstlerisch wertvoller als den &#8220;Pimmel &#252;ber Berlin&#8221;, mit dem sich die TAZ aufw&#228;ndig und formatf&#252;llend ihre Richtung Springer-Geb&#228;ude zeigende Ostwand verzieren lie&#223;. Zwar darf Satire alles, na klar, aber damit haben sich die TAZler einen Schuss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde den aus ein bisschen Pappe mal eben gebastelten <a href="http://urbanshit.de/?p=979">&#8220;starken Baum&#8221;</a> am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg k&#252;nstlerisch wertvoller als den <a href="http://hausblog.taz.de/2009/11/pimmel-ueber-berlin/">&#8220;Pimmel &#252;ber Berlin&#8221;</a>, mit dem sich die TAZ aufw&#228;ndig und formatf&#252;llend ihre Richtung Springer-Geb&#228;ude zeigende Ostwand verzieren lie&#223;. Zwar darf Satire alles, na klar, aber damit haben sich die TAZler einen Schuss ins eigene Knie verpasst: der Gegner wird sich freuen, dass seine &#8220;Lieblings-Linken&#8221; nun t&#228;glich unter seinem Gem&#228;cht durchgehen m&#252;ssen, wenn sie zur Arbeit gehen &#8211; ein echter Flop! <span id="more-384"></span></p>
<h2>Schirrmachers Kopf kommt nicht mehr mit</h2>
<p>Dass <a href="http://83273.homepagemodules.de/t2485f14-Zettels-Meckerecke-Kulturkritiker-Schirrmacher.html">Kommentatoren</a> den SPON-Artikel Frank Schirrmachers <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html">&#8220;Intelligenz und Computer &#8211; mein Kopf kommt nicht mehr mit&#8221;</a> als <em>&#8220;vor allem anstrengend. Eine Qual, die kein Ende finden wollte&#8221;</em> bezeichnen,  best&#228;tigt im Grunde nur, was er schreibt:</p>
<p><em>&#8220;Informationen fressen Aufmerksamkeit, sie ist ihre Nahrung. Aber es gibt nicht gen&#252;gend Aufmerksamkeit f&#252;r all die neuen Informationen, nicht einmal mehr in unserem eigenen pers&#246;nlichen Leben. Unsere K&#246;pfe sind die Plattformen eines &#220;berlebenskampfes von Informationen, Ideen und Gedanken geworden, und je st&#228;rker wir unsere eigenen Gedanken in das Netz einspeisen, desto st&#228;rker werden wir selbst in diesen Kampf miteinbezogen.&#8221;</em></p>
<p>Der Artikel gibt einen Vorgeschmack auf das diese Woche erscheinende Buch <a class="nlink"  title="mehr  dazu auf AMAZON (Partnerlink)" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FPayback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%25C3%25BCckgewinnen%2Fdp%2F389667336X%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1258622128%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=daswildegarte-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Payback</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daswildegarte-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> &#8211; <em>warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen</em>. Darin beschreibt Schirrmacher seine Sicht auf die schier &#252;berw&#228;ltigende Macht der Informationstechnologie und warnt vor den Risiken des Freiheitsverlusts, der entsteht, wenn sich Menschen ganz in ihre eigene Berechenbarkeit f&#252;gen. Wie man trotz der Datenflut die eigene Kreativit&#228;t bewahren kann, soll ebenfalls Thema sein, doch im Vordergrund steht die Kritik, die den Leser zur Selbstreflektion zwingt: Stimmt das allles wirklich so? Lasse ich mich vom Info-Strom und meinen Ger&#228;tschaften treiben? </p>
<h2>Werden Links genehmigungspflichtig?</h2>
<p>Dass sich Netz-User bez&#252;glich der &#8220;Holzmedien&#8221; und ihrer Online-Ableger so gar nicht g&#228;ngeln lassen und lieber per Google, Rivva und Co. gefundene Einzelartikel ansteuern als die &#8220;B&#252;ndelung&#8221; der Verlage zu goutieren, ist den Verlegern lange schon ein Dorn im Auge. Mit dem Hammer des <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verlage-rechnen-mit-Gesetzentwurf-fuer-Leistungsschutzrecht-noch-in-diesem-Jahr-861101.html">&#8220;Leistungsschutzrechts&#8221;</a> wollen sie ihre alten hohen Profite in die neue Zeit retten: Wer auch <a href="http://carta.info/18429/mathias-schwarz-blogs-rippen-qualitaetspresse-leistungsschutzrecht">nur kurze Ausschnitte</a> aus ihren Artikeln zitiert und verlinkt, soll zahlen &#8211; wie genau, damit <a href="http://netzwertig.com/2009/11/18/leistungsschutzrecht-nichts-genaues-weiss-man-nicht/">halten sie noch hinterm Berg</a>, was nichts Gutes ahnen l&#228;sst und <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/verwirrung-ums-leistungsschutzrecht/">vielen Spekulationen</a> Raum bietet. </p>
<p>Im schlimmsten Fall wird Zitieren und Verlinken genehmigungs- bzw. kostenpflichtig, was auf eine <a href="http://www.stilstand.de/archives/3879/">Beerdigung der &#214;ffentlichkeit</a>, wie wir sie im Netz kennen, nutzen und sch&#228;tzen hinaus l&#228;uft. Auch dieser Beitrag w&#228;re dann aufgrund der Zitate und Links illegal, und Blogs und kleine Medien w&#228;ren von heute auf morgen verschwunden, denn niemand h&#228;tte die Kapazit&#228;ten, um all die alten Seiten an die neue Lage anzupassen &#8211; sofern &#252;berhaupt m&#246;glich. </p>
<p>Dass es nicht so weit kommt, ist zu hoffen: so d&#228;mlich und hinterweltlerisch kann selbst Schwarz-Gelb nicht sein! Und so wird es wohl auf eine erweiterte VG-Wort, eine Abgabe wie f&#252;r die GEZ bzw. eine Form der Kulturflatrate hinaus laufen &#8211; wir d&#252;rfen gespannt sein! Sympathien gewinnen die alten Medien mit derlei Vorgehen jedenfalls nicht. Mal schauen, ob ihnen der Stein, den sie werfen wollen, nicht selber schwer auf die F&#252;&#223;e f&#228;llt.</p>
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		</item>
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		<title>Sloterdijk: Du musst dein Leben &#228;ndern</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/06/29/sloterdijk-du-musst-dein-leben-aendern/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;ber Anthropotechniken und den Menschen als &#252;bendes Wesen Ein Buch wie dieses liest sich nicht &#8220;so eben mal&#8221; durch, schon gar nicht, wenn man sich in den Zeiten des Internets ein wenig vom Lesen dicker W&#228;lzer entw&#246;hnt hat. Den letzten Rundumschlag von Peter Sloterdijk &#8211; aus meiner Sicht DER Philosoph unserer Tage &#8211; wollte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;ber Anthropotechniken und den Menschen als &#252;bendes Wesen</strong></p>
<div style="float:right"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daswildegarte-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3518419951&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div>
<p>Ein Buch wie dieses liest sich nicht &#8220;so eben mal&#8221; durch, schon gar nicht, wenn man sich in den Zeiten des Internets ein wenig vom Lesen dicker W&#228;lzer entw&#246;hnt hat. Den letzten Rundumschlag von Peter Sloterdijk &#8211; aus meiner Sicht DER Philosoph unserer Tage &#8211; wollte ich dennoch nicht auslassen: keiner fasziniert mit derart originellen Gedanken und einer &#252;beraus geistreichen Sprache. Seine Wortsch&#246;pfungen vermitteln Aha-Erlebnisse und lassen oft herzlich schmunzeln, wobei es dem neuen Buch gut tut, dass er es mit seiner spezifischen Philosophie-Lyrik diesmal nicht &#252;bertrieben hat. <span id="more-307"></span></p>
<p>Zum ersten Mal erkenne ich in einem Sloterdijk-Buch auch eine klare Botschaft &#8211; die vieldimensionale Krise hat ihn dazu bewegt, von der er k&#252;rzlich sagte: <em>&#8220;Die Krise ist die einzige G&#246;ttin, der wir noch erlauben, uns von oben anzusehen&#8221;</em>. Dieses &#8220;wir&#8221; ist der Mensch in der Postmoderne, der lange schon mit dem Tod Gottes lebt und nun erstaunt ein Ph&#228;nomen bemerkt, das der Autor gleich am Anfang seines Buches anspricht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Gespenst geht um in der westlichen Welt &#8211; das Gespenst der Religion. Landauf, landab wird uns von ihr versichert, nach l&#228;ngerer Abwesenheit sei sie unter die Menschen der modernen Welt zur&#252;ck gekehrt, man tue gut daran, mit ihrer neuen Pr&#228;senz ernsthaft zu rechnen. Anders als das Gespenst des Kommunismus, der im Jahr 1848, als sein Manifest erschien, kein Wiederkehrer war, sondern eine Neuheit unter den drohenden Dingen, wird der aktuelle Spuk seiner wiederg&#228;ngerischen Natur vollauf gerecht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie man an der Wortwahl schon erkennt, macht sich Sloterdijk im folgenden daran, die neuen Auseinandersetzungen rund ums Religi&#246;se auf andere F&#252;&#223;e zu stellen: Religion gibt es nicht wirklich, im Kern sind alle Religionen &#220;bungssysteme, n&#228;mlich <strong>Anthropotechniken,</strong> mit denen sich die Menschen fit f&#252;rs &#220;berleben in einer oft chaotisch und feindselig wirkenden Umwelt halten &#8211; was sowohl das Verhalten gegen&#252;ber den Lebensrisiken, als auch den Umgang mit der Todesgewissheit umfasst. Er schl&#228;gt dann einen weiten Bogen &#252;ber 3000 Jahre Philosophiegeschichte und zeigt auf, mittels welcher &#220;bungsformen Menschen versuchten, ihrer &#8220;Vertikalspannung&#8221; Gen&#252;ge zu tun. </p>
<p><strong>&#8220;Vertikalspannung&#8221;</strong> ist Sloterdijks Begriff f&#252;r das stete Streben, sich selbst &#252;bend zu verbessern, sich h&#246;her und weiter zu entwickeln und &#252;ber den Status Quo hinaus zu wachsen. Diese Spannung blieb auch erhalten, nachdem Gott als obere Instanz abgedankt hatte &#8211; und sie reicht bis in unsere Tage mit ihren vielf&#228;ltigen Ratgebern, Selbstmanagement-Hilfen, Kursen, Workshops, Therapien und Lebenslehren, die uns versprechen, mittels der richtigen &#220;bungen das Gl&#252;ck zu erlangen. </p>
<p>In der Betrachtung und Bewertung etlicher mehr oder weniger nach vorne weisender &#220;bungssysteme und auch in seinem Pl&#228;doyer f&#252;r ein engagiertes Sich-Aufraffen schreibt Sloterdijk ohne belehrenden Gestus, obwohl man eine ganze Menge &#252;ber Philosophiegeschichte lernt. Allerdings nicht in der uns&#228;glich trockenen Art, in der viele Kathederphilosophen, die mehr Professoren als Philosophen sind, ihren Stoff abhandeln, sondern mit Leidenschaft und immer in Bezug zum menschlichen Streben, wie man es auch als &#8220;ganz normaler Mensch&#8221; in sich sp&#252;rt. Dabei werden die unterschiedlichsten Gestalten, die eine bestimmte Haltung zur Welt propagierten, ausgiebig und teils sehr unterhaltsam besprochen: u.a. <strong>Nietzsche, Kafka, Cioran</strong> und sogar <strong>Ron Hubbard</strong>, der mit der Umwidmung seiner &#8220;Dianetik&#8221; zur Scientology-&#8221;Kirche&#8221; aus Sloterdijks Sicht einen letzten Beweis erbracht hat, dass Religion nicht existiert: indem er n&#228;mlich eine gr&#252;ndete.</p>
<p>WOF&#220;R wird nun ge&#252;bt, wenn es doch keinen Gott mehr gibt, der uns dazu auffordert, bessere Menschen zu werden? K&#246;nnen wir uns da nicht einfach zur&#252;ck lehnen und Spa&#223; haben? Martin Muno von der Deutschen Welle bringt es in <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4243163,00.html">seiner Rezension</a> sch&#246;n auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Warum aber soll ich mich &#228;ndern? Wer hat &#252;berhaupt das Recht, die Autorit&#228;t, so mit mir zu sprechen? Es ist – so Sloterdijk – die Krise selbst; die wirtschaftliche, kulturelle, moralische und &#246;kologische Krise. Wenn Banker durch hemmungslose Gier Milliardensummen vernichten, wenn zahllose Menschen beim Stichwort Kultur ans Privatfernsehen und beim Stichwort Genuss an einen Hamburger denken, wenn wir dabei sind, unsere Lebensgrundlagen auf diesem Planeten zu zerst&#246;ren &#8211; dann ist schlussendlich jeder von uns gefragt. Von uns will Sloterdijk, dass wir &#8220;in t&#228;glichen &#220;bungen die guten Gewohnheiten des gemeinsamen &#220;berlebens annehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich lese nicht mehr viele B&#252;cher, obwohl ich in der Gutenberg-Galaxis sozialisiert wurde und als junger Mensch halbe Bibliotheken &#252;ber die wesentlichen Fragen verschlungen habe: <em>Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn? Was ist gut und b&#246;se? Was kann man erkennen und was soll man tun?</em> Heute verschwende ich keine Zeit mehr darauf, blo&#223; Wiedergek&#228;utes zu lesen, das so oder &#228;hnlich schon zigmal verbreitet wurde. Umso gl&#252;cklicher bin ich, ab und an ein Buch zu finden, das aus dem Gew&#246;hnliche deutlich heraus ragt: “Du musst dein Leben &#228;ndern” geh&#246;rt zweifellos dazu!</p>
<p><strong>Mehr dazu:</strong> </p>
<ul>
<li>Das <a href="http://www.suhrkamp.de/download/Sonstiges/Ausf%C3%BChrliches_IV_41995_Sloterdijk_Screen.pdf">ausf&#252;hrliche Inhaltsverzeichnis</a> (.pdf);</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2009/15/S-Sloterdijk">&#220;ben, &#252;ben, &#252;ben!</a> Rezension von Adam Soboczynski in der ZEIT;</li>
<li>Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OZU0mpvQJ1U">Beitrag in KULTURZEIT</a> zum Erscheinen des Buches;</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=liLcn1hNS-Q">Philosophisches zur Krise 1</a> (Zwiegespr&#228;ch mit Sloterdijk in Vis à Vis.);</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/dp/3518419951?tag=daswildegarte-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3518419951&#038;adid=0RTSNFPQQ7D5K7903AY3&#038;">bestellen / Amazon-Rezensionen lesen</a></li>
</ul>
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		<title>Endlich wieder Yoga</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 15:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis, Lebenskunst, Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstdisziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga-Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon die mehr oder weniger exotischen Yoga-Videos im Webwriting-Magazin hab&#8217; ich dort versammelt, um die eigene Motivation wie ein zartes Pfl&#228;nzchen zu p&#228;ppeln: Mal wieder ZUSEHEN macht Lust, endlich selbst wieder einzusteigen &#8211; und heut&#8217; morgen fing mein Tag tats&#228;chlich mit &#8220;kleinen &#220;bungen&#8221; an. In der Mittagspause dann eine weitere Runde mit klassischen Asanas: es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon die mehr oder weniger exotischen <a href="http://www.webwriting-magazin.de/12-yoga-videos/">Yoga-Videos</a> im Webwriting-Magazin hab&#8217; ich dort versammelt, um die eigene Motivation wie ein zartes Pfl&#228;nzchen zu p&#228;ppeln: Mal wieder ZUSEHEN macht Lust, endlich selbst wieder einzusteigen &#8211; und heut&#8217; morgen fing mein Tag tats&#228;chlich mit &#8220;kleinen &#220;bungen&#8221; an. In der Mittagspause dann eine weitere Runde mit klassischen Asanas: es f&#252;hlte sich an, als h&#228;tte ich nie aufgeh&#246;rt, wenn ich auch nicht in jede &#220;bung so weit hinein komme wie zu meiner aktiven Zeit.</p>
<h2>Selbstdisziplin</h2>
<p>Obwohl mir Yoga sp&#252;rbar und sofort sehr gut tut, f&#228;llt es mir uns&#228;glich schwer, alleine eine regelm&#228;&#223;ige Praxis einzuhalten, bzw. erstmal wieder reinzufinden. Morgen will ich fr&#252;her aufstehen, damit ich nicht das Gef&#252;hl habe, mir &#8220;Arbeitszeit zu rauben&#8221; &#8211; kompletter Quatsch, denn ich arbeite weit besser und konzentrierter, wenn eine Yoga-Stunde hinter mir liegt. Jetzt zum Beispiel ist es Nachmittag und &#252;blicherweise lege ich mich dann ein wenig hin, heute dagegen bin ich nicht mal m&#252;de!</p>
<p>Warum hab&#8217; ich nur solche Probleme mit der Selbstdisziplin?  &#196;u&#223;eren Anforderungen nachzukommen, ist so viel einfacher: wenn der Kunde ruft, muss er bedient werden, keine Frage! Aber warum kann ich mir so schlecht selber dienen?<span id="more-119"></span></p>
<p>In der Tradition des Abendlands sind wir komplett nach au&#223;en orientiert: Wenn irgend etwas st&#246;rt oder nicht so ist, wie gew&#252;nscht, wollen wir es &#228;ndern &#8211; und wir haben die Welt bis heute schon recht umfassend ge&#228;ndert!  Die technische Zivilisation bietet soviel Bequemlichkeit, dass wir an Degenerationserscheinungen kranken, weil man sich kaum noch bewegen muss, um sein Leben zu meistern: Tastatur und Maus zu beherrschen, reicht ja im Grunde aus. Und doch sind nur wenige gl&#252;cklich in diesen &#8220;wattierten&#8221; Verh&#228;ltnissen, immer wieder st&#246;rt etwas, neue W&#252;nsche entstehen, neue Produkte und Dienste werden entwickelt, es h&#246;rt niemals auf.</p>
<p>Das Gegenteil der Weltver&#228;nderung ist die Selbstver&#228;nderung &#8211; auch wenn von einem anderen Blickwinkel aus &#8220;alles eins&#8221; ist.  Wenn mich etwas st&#246;rt oder vermeintlich etwas fehlt, k&#246;nnte ich auch einfach davon absehen bzw. abwarten, bis der Impuls vor&#252;ber geht, anstatt etwas zu unternehmen, um das fl&#252;chtige Verlangen zu befriedigen. Zum Beispiel kann Appetit zur falschen Zeit einfach ignoriert werden: spart Energie, Geld und andere Ressourcen, keine &#252;berfl&#252;ssigen Kalorien belasten den K&#246;rper &#8211; warum ist das nur so unbeliebt? Da werden 10.000 Methoden, Tipps &#038; Tricks kolportiert, um sich nicht st&#228;ndig zu &#252;berfressen &#8211; es einfach sein zu lassen, ist offenbar so au&#223;erhalb der Kompetenzen wie der Mondflug f&#252;r eine agrarische Gesellschaft.</p>
<h2>Buchtipp: Die Kunst des Loslassens</h2>
<p>Eine weitere S&#228;ule meiner Motivations-Offensive zum ges&#252;nderen Leben ist die Wiederbesch&#228;ftigung mit dem Buddhismus.  Gerade las ich das Buch <a title="Werbelink zu Amazon" href="http://www.amazon.de/dp/3931274330/ref=nosim?tag=daswildegarte-21">&#8220;Die Kunst des Loslassens&#8221; von Ayya Khema</a>, in dem sie die <strong>acht meditativen Vertiefungen</strong> ausf&#252;hrlich beschreibt. In Zusammenhang mit diesen Stadien der Meditation stehen Ver&#228;nderungen in der Lebenspraxis, denn der Geist muss in einer bestimmten Verfassung sein, um beim &#8220;nach innen gehen&#8221; ganz bestimmte Dinge erleben zu k&#246;nnen. Insgesamt ergibt sich so ein komplettes Bild des von Buddha gelehrten &#8220;Wegs aus dem Leiden&#8221;, der diametral dem unseren entgegen gesetzt ist, die wir immer &#8220;die Verh&#228;ltnisse&#8221; umkrempeln wollen, wenn etwas nervt oder auch nur langweilt.</p>
<p>Dass alles Sp&#252;ren eines Mangels, jegliche Langeweile, s&#228;mtliche Zu- und Abneigungen von innen kommen, dass sie niemals ganz befriedigt werden, sondern stets neu entstehen, veranlasst uns &#252;blicherweise nicht, diesem &#8220;Innenleben&#8221; mal intensiver auf die Spur kommen zu wollen. Als Sklaven verschiedenster Getriebenheiten,  immer weniger bez&#228;hmt durch &#8220;Sitte und Moral&#8221;, rafft und konsumiert man vor sich hin und beschwert sich, dass das alles auch noch Arbeit macht, Stress verursacht und Geld kostet. Was f&#252;r eine seltsame Einseitigkeit &#8211; mindestens ebenso seltsam wie das verinnerte, Welt-verachtende und ganz der Meditation gewidmete Leben der M&#246;nche aller Zeiten.</p>
<p>Meinen eigenen Weg der Mitte muss ich erst noch finden &#8211; dass ich Nonne oder Extrem-Yogi werde, wenn ich auch mal solche Themen anspreche, muss aber niemand bef&#252;rchten. :-)</p>
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		<title>Lesestoff f&#252;r stille Tage</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 22:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein lieber Freund hat mich aufgefordert, ihm ein paar Lesetipps f&#252;r seinen Winterurlaub zu mailen. Die letzte Empfehlung (JETZT &#8211; Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle) hat ihm zugesagt, nun will er mehr. Mehr von was? B&#252;cher vom Tolle-Kaliber gibt es ja nicht jeden Monat, nicht mal jedes Jahr. Ich f&#252;rchtete, seine Erwartungen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lieber Freund hat mich aufgefordert, ihm ein paar Lesetipps f&#252;r seinen Winterurlaub zu mailen. Die letzte Empfehlung (<a title="Partnerlink zu Amazon" href="http://www.amazon.de/dp/3933496535/ref=nosim?tag=daswildegarte-21">JETZT &#8211; Die Kraft der Gegenwart</a> von Eckhart Tolle) hat ihm zugesagt, nun will er mehr. Mehr von was? B&#252;cher vom Tolle-Kaliber gibt es ja nicht jeden Monat, nicht mal jedes Jahr. Ich f&#252;rchtete, seine Erwartungen nicht bedienen zu k&#246;nnen und fragte nach weiteren Interessengebieten: &#8220;Egal!&#8221;</p>
<p>Na gut! Zwischen Mailprogramm, Google und Amazon hin und her klickend fiel mir dann ein, dass ich ja Partner-Links senden k&#246;nnte. Dann verdiene ich Prozente, wenn er kauft, was  er ja definitiv vor hat! Gedacht, ethisch korrekt gefunden und gleich ins Partner-Netz zu &#8220;Textlink generieren&#8221; gesurft: du lieber Himmel, ein Amazon-Partner-Textlink wird im Mailprogramm gleich MEHRZEILIG &#8211; unm&#246;glich! Trickreiches Verk&#252;rzen &#252;ber TinyUrl.com funktioniert nicht: offenbar kappt Amazon Abrufe von einem &#8220;Nicht-Partner-Server&#8221;, man landet auf einer B&#252;cherliste und der Partnercode ist futsch.<span id="more-109"></span></p>
<p>Tja, das Leben in Digitalien hat seine H&#228;rten! Aber wo ein Ziel ist, gibts auch einen Weg: Ich muss die Links eben auf eine Website setzen &#8211; und so kommt das Digital Diary zur neuen Rubrik &#8220;B&#252;cher-Tipps&#8221;!<br />
Alsdenn:</p>
<p><a style="font-weight: bold" href="http://www.amazon.de/dp/3546002210/ref=nosim?tag=daswildegarte-21">Das R&#228;tsel des Philosophen</a><br />
von Jose C. Somoza;</p>
<p>Unterhaltung auf hohem Niveau; Der Roman spielt auf zwei Realit&#228;tsebenen, die sich irgendwann verbl&#252;ffend &#252;berschneiden &#8211; quasi Philosophie in Gestalt einer mehrdimensionalen Krimihandlung&#8230; toll!</p>
<p><a style="font-weight: bold" href="http://www.amazon.de/dp/3548604943/ref=nosim?tag=daswildegarte-21">SACHBUCH: Der Spinoza-Effekt. Wie Gef&#252;hle unser Leben bestimmen</a> von Antonio R. Damasio</p>
<p>Die neueste Sicht der Dinge in Sachen Geist &#038; Gehirn, mit Herzblut und durchaus ganzheitlichem Blick vorgetragen von einem Forscher an vorderster Front. Mir hat das Buch trotzdem eine kleine spirituelle Krise eingebrockt, von der ich mich aber wieder erholt habe. Auch wenn hier das &#8220;Ich&#8221; mitsamt allem &#8220;Selbst&#8221; im Blick von au&#223;en komplett verschwindet, so gilt doch immer noch: <a href="http://www.claudia-klinger.de/buddha/">Form ist Leere, Leere ist Form</a>. So getr&#246;stet, mute ich das Buch beruhigt anderen zu, die sich gerne fragen &#8220;Wer bin ich?&#8221;</p>
<p>***</p>
<p>Update 19.12.  Guido von <a href="http://www.kolumnen.de/">Kolumnen.de</a> war so freundlich, mir einen Tipp f&#252;r k&#252;rzere Amazon-Partnerlinks zu geben. Also nix mehr mit mehrzeilig &#8211; 1000 Dank!</p>
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