Claudia am 10. März 2016 — 26 Kommentare

Mal so zwischendurch…

Ein besserer Titel fällt mir grad‘ nicht ein, wenn ich nur ein paar unzusammenhängende Gedanken zu „diesem und jenem“ aufschreiben will.

Projektionen und Feindbilder

Es ist mühsam geworden, im Internet zu kommunizieren. Auch wenn ich die besonders von „Hassreden“ betroffenen Kommentariate meide, erlebe ich doch häufig „feindselige Projektionen“. Sprich: die Kommentierenden werden oft nicht als unbekannte Personen wahrgenommen, die sich genau zu jenen Punkten äußern, die sie ansprechen, sondern als Repräsentanten bestimmter Meinungskonglomerate, die den jeweiligen Bloggerinnen und Mitschreibern grade als Feindbild vorschweben. Die Antworten implizieren dann all diese Projektionen und es erscheint sinnlos, weiter zu reden, denn erstmal müsste man sich ja gegen die Projektionen wehren.

Es fällt schon richtig auf, wenn auf eine nicht dem „vermuteten Meinungskonsens“ entsprechende, leicht provozierende Nachfrage (die von „Alleinerziehende“) mal NICHT kämpferisch, sondern sachlich reagiert wird. Die ausgelassene Verärgerung schieben dann aber verlässlich andere nach, weshalb ich im Beispielfall die Friedlichkeit lobte. Muss man ja mal sagen dürfen… (ja, es ist ein altes, aber zeitloses Posting über Armut, das immer noch kommentiert wird).

Verstehen

Auf Gleichheit und Differenz ist ein beeindruckender Beitrag über unsere „gespaltene Gesellschaft“ erschienen. Mit einer Beschreibung der Entwicklung aus dem eigenen „Meinungserleben“, die sich um Verständnis und Deeskalierung bemüht. Sowas ist selten geworden, leider! Ich weiß nicht, ob sich eigentlich alle bewusst sind, was es am Ende bedeutet, den zivilisierten Umgang mit anderen Meinungen zu opfern und immer extremer zu polarisieren. Nützen wird es ganz sicher niemandem.

Wählen…

Den Weltuntergang sehe ich im übrigen nicht gleich kommen, wenn die AFD am Sonntag mit starkem Ergebnis in drei Landtage einzieht. Ähnliche Erfolge rechter Parteien haben bisher immer dazu geführt, dass die „Protestpartei“ entzaubert wurde, meist haben sie sich selbst intern zerlegt. Und selbst wenn nicht: es ist in Europa Normalität, dass es rechte und rechtsradikale Parteien gibt, die auch immer wieder Erfolge verzeichnen – wieso sollte das bei uns auf einmal der system-erschütternde „Albtraum“ sein? Indem alle Horror-Szenarien an die Wand malen, verstärken sie nur den Zulauf, denn was richtig nervt, zieht Protestwähler logischerweise an.

Blogroll

Die noch relativ neue Blogroll mit „Geschlechterblogs“ ist bereits die meistgeklickte Unterseite hier. Neu aufgenommen hab ich „Gender Dings“ und „Mama arbeitet„. Zusammen mit Blogbibliothek Teil 1 und Teil 2 schau ich da morgens immer drüber bevor ich in die News-Welten absteige. Wobei die Devise „Blogs statt News“ nicht zwangsläufig weniger Aufreger bedeutet – aber die Mischung machts dann doch angenehmer.

Pippifax…

..aber trotzdem nervig ist das Verhalten vieler Blogs, wenn kommentiert wurde. Oft gibt es da nicht die geringste Rückmeldung, ob der Kommentar angekommen ist oder nicht. Die Theme-Designer machen sich wegen 1000 Dingen einen Kopf, aber die Kommentarfunktion wird oft sträflich vernachlässigt. Kein Wunder kommentieren die Leute lieber bei Facebook!

Diskussion

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26 Kommentare zu „Mal so zwischendurch…“.

  1. Alles gelesen, Claudia. Das meiste betrifft mich nicht, ausser das Nichtreagieren auf Kommentare. Oft mache ich mir Mühe, zu lesen, nachzudenken über das gelesene und dann so zu kommentieren, dass das Geschriebene wirklich einen Beitrag liefert. Wenn dann keine Reaktion kommt oder nur sehr selten, dann muss ich annehmen, dass der blog eine Art Repräsentation des Blogbetreibers darstellt, eine Visitenkarte sozusagen, um am Gespräch in bestimmten Foren teilnehmen zu können.
    Das ist legitim, dann braucht es aber kaum meine Kommentare.

  2. @Gerhard: du meinst, dass die jeweiligen Blogger zu Kommentaren nichts sagen – hast recht, das nervt auch oft, ist allerdings nur zu erwarten, wenn da nicht die Massen strömen.
    Was ich meinte ist, dass nach „absenden“ einfach nur die Seite unveränderte wieder angezeigt wird – ohne jede Meldung, dass der Kommentar in Moderation ist, angenommen wurde oder irgendwas.

  3. Das nervt mich auch. Es liegt vor allem daran, dass als Default-Einstellung häufig gewählt wird, Kommentare erst nach Moderation freizuschalten. Das ist ein riesen Blödsinn, denn wovor fürchten sich solche Blogger? Davor, dass jemand eine andere Meinung hat oder ein „böses“ Wort fällt? Ich finde, wenn man schon unbedingt meint, moderieren zu müssen, dann kann man auch damit leben, dass der Kommentar ein paar Stunden online ist.

    Wenn sich Blogger nicht zurückmelden, finde ich das nicht schlimm. Wen das nervt, der sollte sich selbst mal auf Narzissmus befragen. Es ist einfach manchmal nicht jeder Kommentar interessant. Ich reagiere auch eher auf Kommentare mit Namen und weniger auf die anonymen Kommentare.

    Aber ja, Claudia, ich gebe dir Recht: In den letzten Tagen kam mir die Kommunikation auch mühsamer vor als sonst so. Ich glaube, das oft die Toleranz zur Ambivalenz fehlt. Auch mal eine abweichende Meinung zu honorieren, anstatt immer „Stellung gegen den anderen“ beziehen zu müssen. Ich vermisse manchmal das Wohlwollen gegenüber dem Anderen und Offenheit, anstatt Verbissenheit und unbedingt Recht behalten wollen. Aber klar, das ist eben schwierig, ist es im Alltag ja auch.

  4. Gegen das Moderieren schreib ich länger schon nicht mehr an, es ist sinnlos! Es gibt ja so viele Gründe, die sie anführen, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Viele haben auch rechtliche Bedenken – was unsinnig ist, denn man muss Rechtswidriges erst entfernen, wenn man davon „Kenntnis erlangt“ – nachträglich löschen reicht also.

    Allermeist wird wohl moderiert, weil die Bloggenden die Kontrolle behalten wollen, was unter ihren Texten zu lesen ist und was nicht. Es gibt nicht wenige Blogs und Magazine, nicht nur von kleinen Privatbloggern, da wird schlicht alles wegmoderiert, was nicht die eigene Meinung bestätigt.
    Dann wird auch moderiert, weil man sich diesselben Anwürfe wiederkehrender Gestalten nicht immer neu antun will – es gibt ja quasi verfeindete Gruppen, die ihre jeweiligen Kleinkriege gern per Kommentare austragen wollen.
    Und schließlich: wer selbst kein Blatt vor den Mund nimmt und hierhin und dahin austeilt, muss auch mit entsprechendem Gegenwind rechnen – und schaltet das lieber nicht frei.

    Wir „Besinnlichen“ haben solche Probleme selten, haben also leicht reden! :-)

  5. Ich liebe ja ‚unter-komplexe‘ Lösungen für ‚über-komplexe‘ Probleme (natürlich, weil Kolumbus damals den Weg in die USA mit einem gekochten Ei in der Hand fand, oder wie die Fabel es wissen will..). Daher hier eine Lösung für den ganzen Schmäh, der das Lesen im Internet allmählich so appetitlich werden zu lassen droht wie die Betrachtunge von gerade Erbrochenem:

    My read-for-free & write-by-byte internet usage pay scale:

    Downloads werden nach wie vor pauschal (je nach Tarif umsonst oder im Volumenpaket) abgerechnet. Uploads dagegen kosten, und zwar je mehr, desto mehr Volumen hochgeladen wird. Sagen wir großzügig: Pakete mit preformated, site-generated content (einfache klicks wie likes, dislikes, we-know-where-ur-car-is-parking-buttons etc.) kosten wenig, solche aus einzeiligen Datenfeldern (username, password, sexual preference und solches Zeugs) ab einem jedem Benutzer zugestanden Standardvolumen (eine nach Parteienproporz besetzte Enquete-Kommission könnte hier laufend Anpassungen vornehmen) schon mehr, und Daten, die in mehrzeiligen Feldern (Kommentare, Hasstiraden, rants usw.) eigetragen wurden, kosten richtig Schotter.

    Ich wette, der ganze Spuk der Trolle und Experten, der riders on the (shit-) storm tec. hat sich in wenigen Wochen erledigt, und die großen Provider schaffen viele neue Stellen (um die Pakete gewinnträchtig neu zu schnüren) und ein paar Exzellenz-Universitäten, die Gewerkschaften, die Kirchen und die wichtigsten Verbände könnten einige ihnen nicht mehr genehme personelle Altlasten in besagter Kommission kostengünstig entsorgen.

  6. @Susanne: Schluss wäre aber auch mit dem Bloggen und hier diskutieren – da kann ich nicht dafür sein! :-)

  7. @Claudia: bei den vielen technischen Problemen mit Kommentaren auf Blogs (keine nachträgliche Korrekturmöglichkeit, keine Rechtschreibprüfung [ok, vielleicht nicht für alle das größte Problem, aber sie verhülfe manchem gruseligen Textmonster zu etwas mehr Kleidsamkeit], keine gleichförmige und oft nur eine sinnwidrige Integration von HTML-Tags, manchmal seltsame Umsetzung von links usw. usf.) wäre es für Blogs, die sich an Menschen wenden, die Interesse an lesbaren Diskussionsfäden besitzen, meiner Auffassung nach genaus so gut möglich, die Kommentare nach alter Väter (und Mütter) Sitte via E-Mails vom Blogbetreiber halbautomatisch (etwa über das Subject-Feld als Zuweisungswerkzeug) auf den Server hochladen zu lassen, wodurch die Kosten dann unter sein privates Tarifmodell fielen.

    Das wäre natürlich ein Rückschritt, weil irgendwie händisch, alt-vorder, 1.0 usw., aber so wie in guten Restaurants immer noch nicht mit der Mikrowelle gekocht wird, sondern in Topf und Pfanne auf erhitzten Flächen oder in noch heißeren Gelassen, so könnte genau das ein Nischenkennzeichen sein, dem sich dann ein ganz anderer Erfolg eines Blogs verdankte als jener, der sich in der Zahl der bequemen Followers prima automatisch generieren läßt.

  8. Technische Probleme (die zudem abschaffbar sind), falsche Rechtschreibung und „sinnwidrige Integration von HTML-Tags“ (was auch immer das sei) nehme ich viel lieber in Kauf, als die Quasi-Abschaffung der öffentlichen Diskussionen und Debatten im Netz. Das hat gerade noch gefehlt. Hier auf dem Blog oder bei meinem und anderen, die ich oft besuche, sehe ich auch keine Trolle, Shits-Storms oder Hassreden.

    Aber ich nehme an, dass das „read-for-free & write-by-byte internet usage pay scale“ oben nicht ganz ernst gemeint ist. Konsumieren ist umsonst und aktiv und produktiv beitragen kostet? Umgekehrt schon eher, denke ich.

  9. @Gilbert:

    mit „sinnwidrige Integration von HTML-Tags“ meint Susanne vermutlich die Manier, gepostete URLs/Netzadressen automatisch zu verlinken, ordentlich gesetzte Links aber NICHT korrekt umzusetzen. Bei manchen Blogs klappen normale, selbst gesetzte Links, bei anderen nicht – und man weiß es nicht im voraus!
    Das ist halt der Preis der „Einfachheit“: die meisten haben kaum mehr Ahnung von dem, was unter der Haube passiert, und selbst wenn, haben sie oft nicht den Zugriff, um nach eigenem Gusto zu ändern (kennst du ja!), weil ein Massenhoster vorgibt, wie die Dinge zu laufen haben.

    (Ich staune übrigens selbst, mit wie wenig man auskommt. Hier ist seit einiger Zeit nicht mal mehr ein Captcha drin… nur Anti Spam Bee ist aktiv)

  10. @Susanne: für verbessertes Korrigieren eines langen Kommentars hab ich die Zeit jetzt mal auf 15 Minuten gestellt. Ich hoffe, das reicht, um das Fehlen einer Rechtschreibkorrektur zu verschmerzen, schreibe aber auch gerne mehr rein, wenn nötig.

  11. @Gilbert: Der Vorschlag hat sicherlich komödiantische Aspekte, da er als paradoxe Problemlösung das Problem nur verdeutlichen, nicht aber lösen kann. Und er zielt, indem er das Kostenlose des Müllverbreitens anprangert, auf den exponentiell steigenden Umfang von Müll in Kommentarspalten, an dem ich keinerlei produktive Qualitäten zu erkennen vermag.

    Keine abwegige Überlegung in meinen Augen, stelle wir uns nur einmal vor, wie die Landschaft ringsum aussähe, wäre es erlaubt, Hausmüll, der nicht in die teure Tonne paßt, für umsonst einfach irgendwo hinein zu werfen.

    Zur „Sinnwidrigkeit“ ein anderes Beispiel: Wenn ich hier ein Zitat in den laufenden Text einfließen lassen will, kann ich nicht den quote-tag verwenden, weil er nicht als inline-tag, sondern als block-tag verarbeitet wird, was meiner Ansicht nach der Idee der Trennung von logischer Auszeichnung und Layout widerspricht. Ich muß händisch (btw ein schönes Wort) durch „schräggeschriebenen Text“ eine inline-citation simulieren, die logisch korrekte Auszeichnung (italics istnun mal kein logisches mark-up) durch

    den an sich richtigeren html-quote-tag

    führt dagegen zu einem ungewünschten Resultat.

    Und hier noch absichtlicht flach geriebener Text, den ich dann gleich binnen 15 Minuten korrigieren werde….

  12. @Claudia: Wenige Minuten später – nix iss mit Korrektur!

    Mein Browser (Firefox 44.0.2 unter Windows 7.0 prof) gibt mir nach dem notwendigen Neuladen deiner website (damit ich meinen Kommentar überhaupt sehe) keine Chance, noch etwas am abgeschickten Post zu ändern.

    Nun ja, kann ich mit leben, jedenfalls besser als mit Müll…

  13. @Gilbert: Du hast natürlich Recht, hier in diesem Blog kommentieren nur höfliche, nette Menschen. Da ich (mea culpa) manchmal die on-line Versionen von Print-Medien überfliege und mich bei Gefallen am Thema hin und wieder in einen Text festbeiße, lese ich (mea maxima culpa) oft auch die Kommentare darunter. Und das wird von Woche zu Woche gruseliger.

    Mag sein, wir befinden uns, was Aggressivität und Simplizität der im Internet geäußerten Meinungen betrifft, in der Tat inzwischen schon in dem Bereich, wo die E-Funktion so richtig abgeht und es kein Halten mehr gibt. Mag aber auch sein, diese ganzen Schrottköpfe haben sich früher damit begnügt, ihren grausigen Quark den (leidgeprüften) Ehepartnern und Kollegen oder dem indolenten TV-Screen entgegen zu schleuden, statt ihn nunmehr in die weite Welt hinaus zu posaunen.

    Wobei, fällt mir gerade ein, wenn ich viel Geld für meine letzten Kommentare hier zahlen müßte, hätte ich sie womöglich gar nicht erst geschrieben. Wie peinlich das ist! Und die Welt würde sich bestimmt keinen Deut anders drehen, wenn ich meinen Unsinn für mich behalten hätte. Mea maxissima culpa!! Ich gelobe umgehend Besserung…

  14. @Susanne:

    das mit der Darstellung der Zitate ist eine designerische Entscheidung, die man im Rahmen des Theme-Designs durchaus treffen darf. Ich wollte halt nicht lange durchgehende Bleiwüsten entstehen lassen, die heutige Leser schnell mal überfordern… :-) Wohl auch, weil ich selbst gern ganze Sätze/Absätze als „Schreibimpuls“ zitiere, da ist die deutliche Trennung dann recht angenehm.

    Dem anderen Problem werde ich nachgehen, das ist ein fehlerhaftes Verhalten, das ich mir momentan noch nicht erklären kann.

    Wobei, fällt mir gerade ein, wenn ich viel Geld für meine letzten Kommentare hier zahlen müßte, hätte ich sie womöglich gar nicht erst geschrieben. Wie peinlich das ist! Und die Welt würde sich bestimmt keinen Deut anders drehen, wenn ich meinen Unsinn für mich behalten hätte. Mea maxissima culpa!! Ich gelobe umgehend Besserung…

    Jeder substanzielle Kommentar (auch kommödiantischer Art) trägt zu meiner Motivation und Lebensfreude definitiv bei! Die Welt dreht sich natürlich weiter, aber ohne Kommentare würde ich die Lust am Bloggen wohl irgendwann verlieren.

  15. @Claudia
    Deine Entscheidung (quote als block-tag zu behandeln) kann ich durchaus nachvollziehen, obwohl ich es eleganter fände, wenn ein Zitat, das als Block angezeigt werden soll, extra ausgezeichnetz werden muß, und mich außerdem Texte, die in zun vielen kleinen Appetithappen, äh, ich meinte Absätzen daher kommen, ihrerseits mittlerweile zu nerven beginnen und ich kurze Zitate lieber in den Fließtext eingearbeitet sehe denn als outstanding ovation.

    Ich weiß mir aber zum Glück zu helfen, um jederzeit die mir heilige „durchgehende Bleiwüste“ dennoch zu erzeugen, wie dieser schier endlos immer wieder noch eine neue Kurve kriegende Absatz auf ebenso sinnfällige wie lähmend langatmige Weise nicht zum letzen Mal beweisen düfte, dann da Du andernfalls, wie Du oben schreibst, „die Lust am Bloggen wohl irgendwann verlieren“ würdest, möchte ich alles tun, sie Dir möglichst lange im Interesse meiner eigenen Leselist auf Deinem Blog zu erhalten, selbst wenn das manchem Leser gar nicht gefällt und ich als schatzsüchtige Schnattergans verschrieben werden sollte, was mich allerdings kaum berühren düfte, denn … Rhabarber .. Rhabarber…

    (Atem holt…)

    Für Deine Fehlersuche: ich habe statcounter.com via NoScript geblockt, cookies sind verboten und AdBlock ist aktiviert. Und ich tippe immer gaaaanz gaaaanz vorsichtig….

  16. So, auch mit aktivierten cookied taucht der gleiche Fehler (Post erst sichtbar, wenn ich die site neu laden lasse, dann keine Korrekturmöglichkeit) wieder auf.

    Zu den Zitaten: so weit ich weiß, gibt es in html doch das Zitat-tag ‚q‘ für inline Zitate (im Gegensatz zum ‚blockquote‘ für Zitate als Block). Kannst Du das in Deinem post-editor oben nicht ebenfalls anbieten? Geben ich es direkt ein, passiert das Folgende, worauf ich schon gespannt bin.

  17. Warte mal, ich probiere, ob ich das formatieren kann..

  18. ok, hat geklappt… es ist jetzt kursiv und hat Anführungszeichen. Ob das noch jemand außer dir nutzen würde? Ich frag mal meinen Experten, ob ers in den Editor nehmen kann.

  19. Ja, sieht gut aus. Und wenn Dein Experte das noch hin kriegt, bekommst Du demnächst meinen nächsten Filibuster-Rant ganz exklusiv (sofern mir die Zeiten nicht die Butter vom Brot nehmen und die Welt sich noch weiter dreht)!

  20. Hallo Susanne, Du vertrittst einen HTML-Purismus, zu dem ich selber sehr stark neige, aber widerstrebend versuche, mir zugunsten von mehr Pragmatismus abzugewöhnen.
    Das Problem mit dem q-Element ist, dass der Browser lt. Spezifikation automatisch die sprachspezifischen Anführungszeichen hinzufügt. Das tun die modernen Browser auch. Aber die wenigsten Leute wissen das, und schreiben selbst die Anführungszeichen hin, und dann haben wir doppelte, oft sogar zwei verschiedene Anführungszeichen, ineinander. Das ist dann nicht nur unlogisch sondern auch hässlich.
    Ich kann dem Browser CSS-seitig mitteilen, das zu unterlassen, aber dann wundern sich die HTML-kundigen, die erwarten, dass die Anführungszeichen da automatisch erscheinen müssten.

    Test:
    „mit Sekundenzeichen (Shift 2)“, von WP umgewandelt
    q-Tag
    „Deutsche Anführungszeichen“
    “Englische Anführungszeichen”

    PS bist Du die Susanne, die ich aus der CSS-Liste kenne?

  21. hallo ihr:)
    anbei ein testposting das ich dann nach absenden versuchen werde zu editieren. ich weiss dass der Inhalt nu überhaupt nicht zum Artikel passt
    vergebt mir oder löscht es:)

    gruss aus sz
    ingo

    edit: editieren funktioniert einwandfrei
    hab hier Firefox unter verwendung

  22. @Arnd: hier wird niemand ausser Susanne (und den paar, die das hier evtl. noch mitlesen) das Tag benutzen. Also setz es ruhig rein, ohne Tricks, ganz im Norm-Zustand. Sollten verstärkt doppelte Anführungszeichen auftreten, können wir neu überlegen.

  23. Na, das ist ja superschnell gegangen – und gut umgesetzt! Danke, Arnd!

  24. @Arnd & Claudia
    Ich probiere die neue Zitierweise gleich mal aus.
    Und das Editieren auch. Schon mal herzlichen Dank für dieses Stück

    l

    lebendige Technik

    @Arnd
    Mein Vorname ist vermutlich einer der am weitesten verbreiteten weiblichen Vornamen des Planeten, und falls Du mit CSS-Liste nicht jene seltsame Bar am Ende dieser noch seltsameren Straße meinst, an deren beider Namen ich mich nach diesem ganz seltsamen Abend neulich partout nicht mehr erinnern kann, bin ich’s wohl eher nicht…

  25. Nun ja, entweder habe ich mich oben arg vertippt oder

    das mit dem Blockzitat

    haut nicht mehr so richtig hin.

    Editieren kann ich leider nicht, ich muß nach wie vor ein reload erzwingen, um den neuen Kommentar angezeigt zu bekommen.
    Aber macht euch deswegen keine Kopfschmerzen, längere Tiraden schreibe ich dann halt nicht direkt hier hinein, sondern vorher ins Unreine. Das kommt ihrer Erträglichkeit für die Leser ohnehin zugute.

    P.S. Mit erlaubten cookies geht nun auch das Editieren, und das Blockzitat klappt ebenfalls.
    Wir werden also doch (noch) nicht alle störben…

  26. Na super! Freue mich über ein weiteres Stück Blog-Verbesserung! Das Wichtigste ist hier, dass sich Kommentierende auch wohl fühlen und nicht durch die Technik genervt werden. Danke Susanne, Ingo und insbesondere Arnd für die schnelle Umsetzung.

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