Claudia am 25. Juni 2015 — 19 Kommentare

Vom Kalorien zählen – meine Erfahrung

Als ich das Buch Fettlogik überwinden der bekannten Bloggerin Erzaehlmirnix gelesen hatte, beschloss ich, abzunehmen. Anders als viele andere „Gewichtsbetroffene“ blicke ich nicht auf eine bewegte Diät-Karriere mit ihren Aufs und Abs zurück, sondern hab‘ mir um mein Gewicht keinen Kopf gemacht. Das war auch kein Problem, denn meist bewegte ich mich im Bereich normalgewichtig bis „leicht mollig“. Vom Magerwahn hab ich mich nie erfassen lassen, auch nicht, als ich begann, kontinuierlich zuzunehmen – ein typischer Effekt, wenn man die Ernährung in der Menopause nicht umstellt und damit fortfährt, wie gewohnt zu futtern. Das Zunehmen wurde auch nicht dadurch entschärft, dass ich zeitweise engagiert vegan kochte, also sogar Milch, Butter, Quark und Joghurt aus dem Speisplan strich. (Eine „richtige“ Veganerin/Vegetarierin bin ich nicht geworden, denn Fisch konnte ich letztlich nicht dauerhaft lassen).

Übergewicht belastet, zunehmend

Kurzum: Mein Gewicht erreichte dieses Jahr über 86 Kilo bei 1,65 Körpergröße – und langsam spürte ich die Belastung, die das mit sich bringt. Dennoch dachte ich noch immer nicht ernsthaft ans Abnehmen, denn die Aussicht, mich mit dem „Zirkus“ der verschiedenen Ernährungslehren und all den vielen Methoden auseinander zu setzen, die in Sachen Abnehmen durch die Info-Welten geistern, schreckte mich massiv ab. Niemals Bananen, fünf Mahlzeiten am Tag, nicht nach 18 Uhr, nur kleine Mahlzeiten, 4 Stunden Pause nach dem Essen, weniger Fett, keine Kohlehydrate aber viel Fett – nö, auf all das und noch viel mehr hatte ich nicht die geringste Lust!

„Fettlogik überwinden“ hat mir gezeigt: Das alles brauche ich nicht! Die schlichte Wahrheit ist: Jedes Pfund geht durch den Mund – und wenn man mehr Kalorien (kcal) zu sich nimmt, als man verbraucht, nimmt man zu. Nadja dekonstruiert alle Ausreden, die dazu dienen, sich das eigene Gewicht schön zu reden, hat gewaltig viele Studien gesichtet und festgestellt, dass das ganze Gesumms um „kaputten Stoffwechsel“, langsamen Stoffwechsel, länger leben mit Übergewicht und vieles mehr im wesentlichen nichts ist als eine Ansamlung von „Urban Legends“, gern genommen von einer Bevölkerung, die insgesamt im Schnitt immer gewichtiger wird.

Kalorien zählen – nicht nur kurzfristig!

Also fing ich an, Kalorien zu zählen und achtete darauf, nicht über 1200 kcal zu kommen, blieb an manchen Tagen auch deutlich darunter. Und ich nahm ab: 4 Kilo in der Zeit zwischen 25.Mai und 15.Juni. Seitdem stagniert es – warum? In den ersten knapp 3 Wochen hatte ich alles akribisch aufgeschrieben, was ich aß und trank. Kalorien ermittelt und aufaddiert – so hatte ich die genaue Übersicht, wie die Dinge stehen. Als ich dann aber gelernt hatte, wieviel oder wenig Kalorien meine neuen (kleineren, anderen) Mengen so enthielten, wurde ich schludrig. Schrieb nurmehr die Speisen auf, ohne die Kalorien zu addieren – und schließlich schätzte ich nur noch. Ergebnis: Ich nehme nicht zu, aber auch nicht mehr ab. Kein Wunder!

Das Wissen um die geringen Kalorien einzelner Imbisse verleitete mich offenbar dazu, insgesamt wieder etwas mehr zu essen – wenn auch Anderes und in kleineren Portionen. Auch sowas wie 500ml Sojadrink im Kaffee pro Tag (= 230 kcal) nahm ich gar nicht mehr wahr.

Da ich noch weiter herunter will mit dem Gewicht, schreibe ich nun wieder genau auf und addiere die Kalorien. Dieses – verglichen mit anderen Blogposts hier – höchst unwichtige Thema greife ich auf, weil es derzeit auch anderen „Fettlogik-Überwindern“ so geht: Erst mach man alles richtig, dann setzt der Schlendrian ein…

Muss nicht sein! Ich zähle wieder – und ermuntere dazu, das ebenso zu machen, wenn das Abnehmen auf einmal stagniert.

Diskussion

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19 Kommentare zu „Vom Kalorien zählen – meine Erfahrung“.

  1. Es ist ganz einfach :mehr Kalorien verbrauchen -weniger Kalorien einnehmen.
    Liebe Grüsse zentao

  2. Da kann ich dem Vorsprecher nur zustimmen. Es ist nicht so kompliziert wie Leute das immer beschreiben. Außerdem macht es sogar Spaß auf seine Ernährungsgewohnheiten zu achten.
    lg
    Norman

  3. Das passt doch eigentlich garnicht zu Dir, dieses „Strikte Maßnahmen einhalten“ :-)
    Aber vielleicht wird ja Routine daraus!
    Deinen BMI habe und hatte ich auch, aber ich mache nichts.
    Ich kann das einfach nicht, mir selbst Regeln aufzuerlegen.

  4. Wenn Du mit „Aufschreiben“ gut zurecht kommst, ist es ja gut. Bei der „Portionsdiät“ wird im Prinzip auch alles aufgeschrieben – ich habs mal 6 Wochen durchgehalten, soweit mit Erfolg, bin dann aber trotzdem demotiviert gewesen.
    Paradox vielleicht, aber ich hatte, glaube ich, zu viel Stress – oder zu wenig Geduld…

  5. @Zentao: ja, aber dahin mal wieder zu kommen und sich dabei auch noch „vielfältig“ zu ernähren, ist dann doch nicht ganz so einfach. Es braucht z.B. die Bereitschaft, zu kochen… heute gar nicht mehr so verbreitet.

    @Gerhard: Bist du sicher, dass du weißt, was zu mir passt? :-) (nicht bös gemeint!)
    Dein letzter Satz beeindruckt! Muss ja schwierig sein, das Leben, wenn man sich gar keine Regel geben kann – oder?
    Wenn du immer stolperst und hinfällst, suchst du doch auch nach der Ursache und bist bereit, anderes Schuhwerk, den Ortopäden oder einen anderen Umgang mit Drogen in Betracht zu ziehen – und dann Konsequenzen zu ziehen: neue Regeln!

    Das setzt natürlich einen Leidensdruck voraus. Und glaub mir, den hab ich!

  6. @Klaus-Peter: ich denke auch, dass ich das auf Dauer nicht machen werde, sondern Routine entwickle, die ich auch einhalte.
    Solange das aber nicht so ist, bleib ich eben beim Aufschreiben bzw. kehre dahin zurück.
    Immerhin war das „Abweichen“ insofern interessant, dass ich jetzt weiß, wie ich essen kann, um NICHT zuzunehmen.

    Das ist großartig, denn schließlich will ich keinen Abnehm-Rekord aufstellen. Ganz im Gegenteil will ichs vorsichtig angehen, damit der Körper eine Chance hat, sich langsam anzupassen. Ihr wisst schon, was ich meine.. :-)

    P.S.: Dein Blog ( „Portionsdiät„) ist wunderschön geworden! Das Theme hab ich auch irgendwo im Einsatz, es ist toll. Deine Version / Individualisierung beeindruckt durch eine super Ästhetik in Sachen Typo (!!!), Lesbarkeit, Freundlichkeit … einfach schön!

  7. Das Problem beim Abnehmen und Kalorienzählen ist, dass sich unser Stoffwechsel an die reduzierte Nahrungszufuhr anpasst. Unser Körper weiß nichts von Diäten und Nahrungsmittelüberschuss. Er kennt nur einen einzigen Grund für eine reduzierte Energiezufuhr: Hungernot. Und darauf reagieren unsere Jahrtausende alten Programme, indem sie gegenregulieren und den Verlust der Pfunde so schwierig wie nur irgend möglich machen. Es kann also durchaus sein, dass man im Laufe einer Diät irgendwann nicht mehr oder nicht mehr so schnell abnimmt, obwohl man gar nicht mehr isst als vorher. Der Unterschied ist, dass der Körper dann weniger Energie verbraucht, um die lebenserhaltenden Systeme zu versorgen. Auf diese Weise versucht er, die Gewichtsabnahme zu verlangsamen. Aus diesem Grunde sollte man nie schneller als 500 g pro Woche abnehmen. So paradox es klingt: Auf Dauer ist die Kaloriengrenze, die du dir gesetzt hast, wahrscheinlich zu niedrig.

  8. Die Schattentänzerin hat wohl recht.

    Ich hatte 2001 mal 22 kg in 4 Monaten abgenommen. Geheimnis war u.a. keinerlei Zwanghaftigkeit, also nicht Stieren aufs Abnehmen.
    Und ja, Claudia, ich benutzte Regeln (!):
    A) Wann immer möglich, sich bewegen (heißt keinesfalls Sport).
    B) Kaum Alkohol.
    C) Keine Süssigkeiten
    D) Normale Mahlzeiten
    E) Freude am Leben, positiver Stress.
    F) Verbannen des Abnahmewunsches, sondern geschehen lassen, was geschieht.
    G) Wenig bis garkeinen Stress am Arbeitsplatz
    H) War auf mich allein gestellt, in jeder Beziehung.

    Ich habe das alles schon mal hier erwähnt, denke ich.

    Und, Claudia, a bisserl kenn ich dich scho – nach all den Jahren!!

  9. @Schattentänzerin: der angebliche „Hungermodus“ ist eine dieser Urban Legends, die im Buch „Fettlogik überwinden“ widerlegt werden: es gibt ihn einfach nicht! Geringerer Energieverbrauch stellt sich ganz natürlich ein, wenn Gewicht verloren wird (und sich sonst nichts ändert etwa durch mehr Sport), denn das muss ja nicht mehr „getragen“ und gewartet werden – ein großer Körper braucht MEHR als ein kleinerer.

    Auch dass es zwingend schädlich sei, mehr als ein Pfund abzunehmen und vieles andere, was sonst noch so erzählt wird (Stoffwechsel kaputt, wird im Alter langsamer etc.) – kommt alles im Buch vor und wird erfolgreich zerpflückt.

    Ich bin ehrlich froh darüber, all das nicht mehr zu glauben! Bin zum Aufschreiben zurück und siehe da: wieder ein Pfund weniger… :-)

  10. @Gerhard: na, dein Satz zu Regeln war dann doch ein Missversständnis! :-)

    Subjectiv hab ich ganz von alleine nach deinen Regeln gelebt – wobei die Vorstellung, was „normale Mahlzeiten“ sind, natürlich mit der individuellen Wahrnehmung schwankt. Als „Bewegung“ hatte ich Radfahren und Gartenarbeit – leider nur in der Saison.

    Insgesamt hab ich dennoch zugenommen wie irre in den letzten Jahren. Ergebnis des „Geschehen Lassens“ und der Verweigerung, mich mit „Abnehmen“ zu beschäftigen.

  11. @Claudia, meine Regeln sind die eines anderen Gerhard – ist ja schon 15 Jahre her. Daher die Diskrepanz.
    Bewegung muß natürlich „ständig“ stattfinden, egal welche Jahres- und Tageszeit. Da ein paar Schritte und hier ein paar Schritte. wo immer es möglich ist, aber nicht direkt zwanghaft und auch nicht unbedingt Sporteinheiten. Wobei ein flotter Spaziergang durchaus Sport sein kann.

  12. Dann will ich dich in deiner neuen Überzeugung keinesfalls stören, wenngleich meine Erfahrung eine völlig andere ist. :-)

  13. Naja, sie belegt alles, was sie erkundet hat, hat sich richtig reingekniet und z.B. die wesentlichen Studien selbst gesichtet, auf die sich diese oder jene Lehre stützt. Um oft genug festzustellen, dass div. Aspekte nicht „heraus gerechnet“ waren, was zwangsläufig zu Verzerrungen führen musste. Nur als ein Beispiel von vielen, auch argumentativ hat sie oft die Logik auf ihrer Seite.

    Eins spezielle Ernährungslehre kommt da nicht rüber – und das ist gut so. Letztlich steht man also mit der alten Wahrheit von den Kalorien da – und mit sonst gar nichts.

    Es ist schön, wenn „Überzeugungen“, denen man meist selbst nie forschend auf den Grund gegangen ist, einfach mal beiseite stehen müssen. Tut mir gut, bzw. inspiriert mich dahingehend, überhaupt mal wieder was zu probieren.

    Wenn das mit dem Kalorienzählen dann nicht funktioniert, werde ich eben wieder nach anderen Aspekten des Problems schauen!

  14. Theresa Fr. 12.10.2016
    Ich hatte etliche Diäten ausprobiert, da ich einen sitzenden Beruf hatte, und Sport als Mord sah, nahm ich immer mehr zu. Tritt die Alterspension an, dachte mir das kann nicht sein, dass ich zur Stubenhockerin werde. Ich fing bei meine speisen die Kalorien zu zählen an, am Anfang war es Ur schwierig, nach 4 Monaten fand ich es als Spiel, ich suchte mir Speisen aus mit wenig Kalorien, weil ich früher gewöhnt war, viel zu essen, ich habe nie so gesund gelebt wie derzeit, Gemüse, Obst, Pute, Huhn, Kräuter, Gewürze, Salate, Kohlenhydrate, hie und da Schokolade usw. ich schaffte mir einen Hometrainer an, 5 Mal in der Woche trainiere ich je 30 Minuten, plus Zirkeltraining mit dem Theraband, bis dato nahm ich 22 Kilogramm ab, früher war es für mich ein Stress, wenn ich gehen musste, jetzt macht es mir Freude, ich merke das ich immer schneller werde. Einmal in der Woche halte ich Obsttag ein. Pro Tag komme nicht mehr wie auf 1500 Kalorien. Meine Blutdrucktablette wurden auf die Hälfte minimiert. Ich nehme ab, unter ärztlicher Kontrolle. Ich kann sagen, dass ich ein glücklicher Mensch bin.

  15. Hallo Theresia, na Glückwunsch zum Abnehmerfolg! Toll, wie du das schaffst – insbesondere die sportlichen Aktivitäten bewundere ich!

  16. Hallo,
    ich halte die Methode von Nadja Hermann nicht für besonders gut. Wenn man natürlich so ein extremes Gewicht hat wie sie von 150 kg, mag es angemessen sein, eine Crash-Diät zu starten, aber für normale Übergewichtige mit 20 oder 30 kg zu viel ist es sinnvoller, seinen Lebensstil langsam umzustellen und auch langsam abzunehmen, was verhindert, dass man dann auch wieder kurzfristig sehr viel mehr zunimmt als man abgenommen hat. Manche Vergleiche, die sie anstellt, sind absolut daneben, z.B. dass sie Essen mit Alkoholismus vergleicht. Man kann schließlich sein Leben ohne Alkohol verbringen, aber garantiert nicht ohne Essen, was an sich nichts böses ist, nur muss man eben darauf achten, das Richtige zu essen und nicht zuviel. Ich wage auch zu bezweifeln, dass sie es langfristig schafft, ihr Gewicht zu halten. Joschka Fischer hat ja auch ein tolles Buch über seine Abnahme veröffentlicht, und mittlerweile hat er wieder kräftig zugelegt. Jedenfalls wünsche ich ihr, dass sie es schafft, nicht wieder ihr extremes Ausgangsgewicht zu erreichen. Im Grunde ist die einzige Aussage des Buches, dass man weniger Kalorien zu sich nehmen muss, als man verbraucht, um abzunehmen. Das ist aber etwas, dass jeder normale Mensch sowieso weiß.
    Mit freundlichen Grüßen
    Silke

  17. @Silke:

    Nadja promoted keine spezielle Methode! Ihr Buch ist vielmehr darauf angelegt, sämliche gängigen „Weisheiten“ (=“Fettlogiken“) auf den Prüfstand zu stellen – was sie dann auch ausgiebig tut, sämtliche Studien selber sichtend und die Ergebnisse verständlich und nachvollziehbar besprechend.
    Das ganze Pseudo-Wissen, das immer wieder durch die Presse gereicht und in Foren kolportiert wird, entlarvt sie als „Fake-News“, wie man heute sagen würde. („Hungerstoffwechsel“ mal als Beispiel).
    Nebenbei berichtet sie ihre persönliche Geschichte und sagt oft genug dazu, dass sie erhebliche Gelenkprobleme mit ihrem Gewicht hatte, deshalb also das schnelle Abnehmen. Dass man unter keinen Umständen „unter Grundumsatz“ essen soll, entlarvt sie beiläufig ebenfalls als Fettlogik – etwas, das die Fastenden aller Zeiten auch immer schon wussten.
    Das Buch hat unzähligen Menschen geholfen, die durch Fettlogiken daran gehindert waren, überhaupt an die Möglichkeit eigenen Abnehmens zu glauben. Ihr Gewicht hält sie nun schon recht lange – warum auch nicht, sie hat ja ihre Ernährung umgestellt und treibt Sport.

    Auch mich hat sie inspiriert, ich nehme mit ca 1300 kcal/Tag ab. Die „Methode“ muss sich jede und jeder selber wählen.

  18. Das ist ganz einfach wieso du nicht mehr abnimmst! Dein Körper bekommt nicht genug zu verbrennen und stellt die Verbrennunng ein (notfallprogramm um so lange wie möglich zu überleben). Nach langer Recherche bin ich auf folgendes gekommen und es hat direkt nach 3 Tagen funktioniert ohne dass ich zusätzlich sport getrieben hab (2cm bauchumfang, konstantes gewicht in den 3 tagen! Nach ner Woche bestimmt paar Gramm weniger):
    Rechne deinen Energiebedarf mit einem onlinerechner aus. Der stellt sich aus grundumsatz (das braucht dein Körper täglich! um nicht auf sparflamme zu schalten) und Leistungsumsatz (hausarbeit, Arbeit und sport) zusammen. Daraus ergibt sich dein gesamter Energiebedarf, sprich soviel verbrennt dein körper täglich! Um deine kalorienzahl zu ermitteln die du täglich essen kannst und sollst, teilst du deinen Leistungsumsatz durch 2 und ziehst es vom gesamten Energiebedarf ab. Beispiel: 1700 grundumsatz; 800 Leistungsumsatz; 2500 energiebedarf. 800 durch 2 ergibt 400, 2500 minus 400 ergibt 2100! Das darfst du essen!!! Und dein körper merkt er bekommt genug und verbrennt jeden tag so wie er es soll, also 400 kcal mehr am tag als du zu dir nimmst. Folge: du nimmst ab. Wichtig ist jetzt alles aufzuschreiben am besten mit einer app. Alles zu wiegen und abzumessen und wichtig: 5 Mahlzeiten am tag. Frühstück, snack, mittag, snack, abendessen. Bestmöglich in einem Abstand von 3 std. Wenn man Bock auf ne Gulaschsuppe hat darf man die essen (meine hat in einer Portion 660 kcal plus 2 Stück Toast bin ich bei 792 kcal), wenn mann Bock auf Nudeln mit Bolognese hat, darf man die essen (eine Portion bei mir 880 kcal). Was ich noch mache wenn ich daheim keine Lust habe mir was essen zu machen ist, ich trinke einen eiweißshake (meiner hat mit Wasser 168 kcal und mit Milch 283 kcal) das ist für mich eine sichere kalorienzufuhr. Das ist so geil, ich hab davor sehr wenig gegessen manchmal nur 1 Mahlzeit am tag, zu abend mit meinem Mann und hab nichts abgenommen. Wollte mit shakes eine Crashdiät machen aber irgendwas hat mich davon abgehalten und ich bin so glücklich dass ich nochmal ne Recherche gemacht hab. Hallo man muss essen um abzunehmen, das hätte ich davor absolut nicht gedacht. Wenn dein gewicht irgendwann stehen bleibt und du nichts mehr abnimmst, zieh einfach nochmal so 200 300 kcal ab. Und was ich auch nicht gedacht hätte, eine Portion reicht vollkommen aus wenn man den ganzen tag isst. Wichtig ist hier auch langsam zu essen und nicht zu schlingen. Dann hat man länger war von dem leckeren essen und das sättigungsgefühl setzt beim essen ein und nicht erst 10 Minuten später ein. Wie oft hab ich mir gedacht nachdem ich nach nem Teller noch hungrig War und trotzdem aufgehört habe: der eine Teller hat wirklich gereicht. ich bin pappsatt nach 10 minuten.

  19. @ Oksana: totaler Bullshit! Und ich verwende wirklich selten so drastische Begriffe! Die idiotische Story vom „Hungerstoffwechsel“ ist eine der ersten „Fettlogiken“, die Nadja Hermann in ihrem Buch „Fettlogik überwinden“ so großartig als NONSENS entlarvt. Genau diese verquere Sicht der Dinge ist schuld daran, dass sich viele Übergewichtige etwas vor machen und nicht abnehmen – weil sie ernsthaft glauben, sie müssten MEHR essen, um abzunehmen. Den „Hungerstoffwechsel“ gibt es so nicht, der Körper stellt keineswegs das „Kalorien verbrennen“ ein – dann würde er nämlich sofort aufhören, zu leben! Wenn zuwenig rein kommt, greift er auf das Gespeicherte zu – und man nimmt hundertprozentig sicher ab.

    Ich esse seit Mitte Juli so um die 1300 bis (zum Winter hin) 1500 kcal und habe jetzt kontinuierlich gut 11 Kilo abgenommen.

    Hier mehr zur Fettlogik „Hungerstoffwechsel“:

    Dem Hungerstoffwechsel auf der Spur

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