Claudia am 07. Juni 2014 — 0 Kommentare

Lese-Tipps: 7 Links für ruhige Tage

Leider scheint der Geist an diesem Pfingsten nicht herab zu kommen und alle auf einen friedlichen, kooperativen und liebevollen Weg zu führen.

Hier ein paar lesenswerte Beiträge, die aus meiner Sicht zumindest einen positiven Impact haben – allerdings auf ganz unterschiedliche Art:

  • Die Welle 2.0 – von der Sehnsucht nach Manipulation – Spiegelfechter;
    „Für den Manipulierer, der die Menschen zu einem bestimmten Handeln bewegen will, ihnen eine bestimmte Meinung aufdrücken will, kommt nach der Schmeichelei der Druck. Er wendet sich nun nicht mehr ausschließlich friedvoll an seine Zuhörer, sondern stellt klare Forderungen an sie. Sie müssen sich nun also ändern, müssen durch Handlungen unter Beweis stellen, dass sie auf der richtigen Seite sind. Sie werden beispielsweise aufgefordert, ihr Medienverhalten zu ändern, ausgewählte Informationsquellen zu nutzen und andere zu boykottieren. „

  • Neo-Viktorianer und Neue Biedermeier – Anmut und Demut
    „Das Netz ist dort am stärksten, wo es dem Privaten am nächsten ist und doch die Höflichkeit bewahrt.“
  • Meine 3.Bildungsanstalt – Kleinerdrei (ein überaus positiver Artikel über die Segnungen des Internets, heute ja selten).
  • Reset the Net: Ein Neustart für das Netz? Ja, es tut sich was, auch wenn die Politik sich verweigert; u.a. auch hier und hier.
  • Die NSA kennt den Titel dieses Beitrags ehe ihr ihn kennt – Malte Wedding;
    „Der Wunsch, Gedankenverbrechen zu verhindern, da zu sein, ehe etwas geschieht – der steckt in uns.“
  • Keinen Fußbreit – Ein offener Brief an die Onlineredaktionen dieses Landes. Meike von Wegen. (Hardy wird vermutlich bedauern, dass die Nashibots nicht explizit erwähnt werden…)
  • In tausend Zungen eine Sprache (.pdf) – Mathias Greffrath, NDR Kultur (auch zum Hören
    „Nicht-christlich gefragt: Ist das mehr als eine Utopie? Können wir diesen Geist, der das Wunder der Verständigung möglich macht, auch ohne „Gott“ denken? Was ist das für eine Fähigkeit, die aus vielen „Ichs“ ein „Wir“ entstehen lässt, ein gefühltes und gewusstes „Wir“? Ein „Wir“, dessen „Ichs“ sich in einer Absicht, einer Intention, vereint wissen und fühlen, ein „Wir“ aus 6 Milliarden Menschen, aus 6000 Sprachgemeinschaften?“

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