Claudia am 06. Juni 2014 — 3 Kommentare

Blogartikel, die hier nicht erschienen sind

Heut‘ ist mir mal der Link „Entwürfe“ ins Auge gefallen: normalerweise weiß ich, was ich schreiben will und ziehe das dann durch. Ab und an aber auch nicht. Gelegentlich merke ich, dass mich zwar die Idee inspiriert, ich aber grade keine Lust auf konzentriertes schreiben habe. Dann steht da nur die Überschrift, manchmal ein Einleitungssatz, selten mehr.
Manchmal passiert es auch, dass ich mich schreibend verheddere. Dann stockt der Text nach einer „gefühlten Seite“ und landet – genau wie die kurz Angerissenen – in den „Entwürfen“.

Noch nie hab ich mal nachgesehen, was für Entwürfe sich da so sammeln. Schließlich muss ich dieses Blog nicht zwanghaft „mit Content befüllen“, sondern schreibe aus dem Augenblick heraus – also über das, was mich gerade bewegt. Nicht über Schreibimpulse von vorgestern!

So staunte ich selbst, was sich da in den paar Monaten angesammelt hat, seitdem ich nicht mehr lösche, sondern speichere (ist noch nicht lange).

Mal sehen? Hier die Titel:

  • Eine Bürgerbewegung für den Frieden, an der ich gerne teilnehme
  • Spinale Stenose
  • Was ich von der TAZ gerne hätte und wofür ich sogar zahlen würde
  • Vom Glauben und vom Kampf der Trostsysteme
  • Tatort-Nebenstory: Er will das Kind, sie nicht.
  • Neue FORMATE braucht das Blog…
  • Maskuline Feindbildpflege am Beispiel Femen und Nivea
  • Feindbild Feministin – wie stehe ich dazu?
  • Wenn du fremd bist….
  • Private Mailgespräche – 10 Tipps aus 17 Jahren Praxis
  • Über Sex und Beziehung
  • Ich fürchte mich, wenn nachts jemand klingelt
  • Eine Milliarde zum Fenster raus! So wirkt Steuerhinterziehung wie reine Selbstverteidigung

Mancher Titel kommt mir jetzt weit spannender vor als Manches, was in dieser Zeit aus meiner Tastatur das Licht des Webs erblickt hat. Die zwei neuesten „Entwürfe“ verrate ich nicht. Die sind erst vom heute Abend, haben also noch Chancen, nächste Artikel zu werden.

Diskussion

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3 Kommentare zu „Blogartikel, die hier nicht erschienen sind“.

  1. @Claudia, in der Tat einiges Interessante dabei.
    Mir fielen zwei „benachbarte“ Artikel auf, die mich spontan interessierten:
    •Private Mailgespräche – 10 Tipps aus 17 Jahren Praxis
    •Über Sex und Beziehung
    Spannend dürfte auch jeweils sein, was das Veröffentlichen jeweils verhindert hat?!
    Als Analogon: Ich lösche oft auch Kommentare, bevor ich sie abschicke, z.b. wenn draussen (plötzlich) die Zeit drängt und ich keine Zeit hatte, ihn adäquat zu Ende zu bringen.

  2. Das waren mit Sicherheit keine inhaltlichen Bedenken, sondern in aller Regel ist es die Mühe, die Konzentration, die zur Umsetzung der Artikelidee ja dann erforderlich ist, die mich in diesen Fällen abschreckte. Da kommt mir z.B. um 23.30 die Idee, ich schreibe sie hin, womöglich noch eine Einleitung – dann merke ich, wie müde ich bin… so als Beispiel. Oder ich hab plötzlich doch Wichtigeres, Dringenderes zu tun…

    Interesse von Anderen an bestimmten Themen ist allerdings ein motivierender Faktor, zum einen oder anderen doch noch was zu schreiben! :-)

  3. So gings mir auch immer beim Bloggen. Oft hatte ich ein Thema, über alle Zweifel erhaben, einfach nur recherchieren, ordnen, und komponieren. Aber es gab auch Themen, die einfach nur Wunschthemen waren. Mein nimmermüdes Ego sah sich dann gerne schon als strahlender Besitzer eines interessanten Artikels zu dem Thema. Aber im Entstehungsprozess gab es plötzlich irgendwelche Stockungen. Und am Ende blieb ein Torso.

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