Claudia am 20. Mai 2012 — 0 Kommentare

Es sind UNSERE Maschinen – aber wer ist WIR?

Derzeit komme ich nicht so viel zum bloggen, wie ich gerne möchte. Rumsurfen und mich informieren, was auf der Welt los ist, schaffe ich aber noch (bzw. kann und mag es nicht lassen!).

Meist poste ich Links zu Artikeln, die mir bemerkenswert erscheinen, auf meiner Friendfeed-Seite, die das dann an den Twitter-Account weiter meldet. Für Google+ reicht es im Moment nur selten.

Soeben bin ich aber auf einen Artikel gestoßen, den ich so außergewöhnlich gut und erhellend finde, dass ich ihn Euch per Diary-Eintrag ans Herz legen will:

* Automatisierungdividende für alle: Roboter müssen unsere Rente sichern (Frank Rieger/FAZ.net)

„Der Mensch als Ausführer einfacher geistiger und manueller Tätigkeiten ist am ehesten vergleichbar mit dem Pferd als dominantes Transportmittel, in der Zeit, bevor sich Autos durchsetzten. Wenn der Pferdetransport nur genügend schnell billiger geworden wäre, hätte er – ganz im Sinne der herrschenden ökonomischen Theorie – durchaus gegen die Motoren konkurrieren können. Allein, der erzielbare Marktpreis hat schon bald nicht einmal mehr für das Futter der Tiere gereicht.“

Der Fokus des Textes ist viel groesser, als man angesichts des Titels (und auch dieses Zitats) erwartet! Es wird einem mulmig zumute – und mal nicht aus dem Blickwinkel Eurokrise, Finanzsystem, etc. Obwohl sich all das mit Blick auf die sich beschleunigende technologische Umwälzung und ihrer Folgen ebenfalls nahtlos einordnet. Doch dabei bleibt es nicht, neben der Beschreibung hat der Autor auch ein Konzept zur Umsteuerung, eine positive Utopie.

„Löst man sich aber von dem Dogma, dass nur essen soll, wer sein Brot selbst erarbeitet, so ergibt sich eine überraschende Möglichkeit der Zukunftsgestaltung…“

Mehr dazu im Artikel.

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