Claudia am 22. Mai 2011 — 0 Kommentare

Das große Aufräumen beginnt – Tag 22

Das meine ich erstmal ganz buchstäblich und sodann in jedem denkbaren übertragenen Sinn.

Nicht, dass ich bisher in sichtbarem Chaos grlebt hätte, ganz im Gegengeil. Besucher fanden es bei mir meistens sehr übersichtlich und bewunderten auch meine Vorliebe für viel leeren Bewegungsraum. In meinen beiden großen Zimmern kann man zu viert tanzen, wenn man mag… – aber das ist nur die Oberfläche!

1.) Physischer Ballast

Immer noch lasse ich ‚Dünen‘ von Papieren auflaufen, die ich nur alle paar Monate mal sortiere, wenn es dann wirklich sein muss, weil ich was Konkretes benötige. Immer noch weiß ich nicht wirklich, was da in diversen Regalschubladen angesammelt ist – garantiert 70% Dinge, die ich nie wieder brauche. Bücher, Magazine, nicht mehr oder noch nie gebrauchte Technikteile und Geräte – es gibt hier immer noch eine Menge Ballast zum Abwerfen.

2.) Virtuelles Chaos

Mehr noch als in der physischen Welt kann das Chaos der allzu vielen „Dinge“ (= hier Daten) mittels Computern heran wachsen. Der Platz ist ja nicht knapp, warum also nicht, denkt man sich – und speichert munter alles ab. Egal, ob es gebraucht wird oder nicht.

Was eine persönliche IT-Geschichte seit 1992 (und seit 1995 auch mit Internet) so an Datenbergen auftürmen kann, will ich erst gar nicht zu beschreiben versuchen. Jetzt jedenfalls bin ich am bereinigen, sortieren, löschen und sichern, wie ich es bisher noch nie in Angriff genommen habe!

Wenn der PC demnächst nicht mehr startet und ich ihn mal nicht „vor Ort betreuen“ lasse, sondern zum Mega-Check außer Haus gebe, werde ich KEIN komisches Gefühl mehr haben beim Gedanken: Himmel, was da so alles drauf ist – ob die da wohl rumstöbern?

Aktivitäten und Vorhaben

Auch sie können zur Last werden, wenn unübersichtlich viele Spielfelder tolle Potenziale bieten, aber von mir alleine einfach nicht ausreichend „bespielt“ werden können. Der Tag hat nur 24 Stunden und ich lebe NICHT MEHR wie ein Workaholic. Da ist also Konzentration und Rationalisierung, Einbindung weiterer Personen und auch mal der Abschied von einem Vorhaben angesagt.

Die bessere Strukturierung bzw. Zugänglich-Machung meiner historisch gewachsenen und weit verzweigten Weblandschaft inkl. der Aktivitägen anderswo (Web2.0, Social Media, Foren wie dieses etc.) liegt mir in diesem Zusammenhang lange schon am Herzen. Auch das scheint jetzt realisierbar und kommt „alsbald“ dran! :-)

Kurzum: Nicht rauchend wird mir so schnell nicht langweilig werden!! All meine Unzufriedenheit mit „unübersichtlichen Zuständen“ hab ich in der Vergangenheit mittels „erstmal eine Rauchen“ von mir weggeschoben. Das ist vorbei – und ich freue mich, denn eigentlich macht mir aufräumen und „Welt formen“ Spass!!

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