Claudia am 09. Januar 2011 — 0 Kommentare

Blog around the clock – und nicht mehr ganz solo

Ja, es gibt Phasen, da würde ich am liebsten gar nichts anderes tun als von früh bis spät bloggen!

Im Moment wundert das ja nicht, denn mit der „Kunst des Alterns“ und „Unverbissen vegetarisch“ hab‘ ich mir lang gehegte Wünsche erfüllt: Themen finden, an denen ich länger dran bleibe und sie in „themenzentrierten“ Blogs präsentieren. Ich konnte mich nur lange nicht entscheiden, welche Themen es denn sein sollten. Schließlich wollte ich nicht riskieren, loszulegen und dann doch bald wieder die Lust daran zu verlieren.

Bloggen mit Gästen, andere Blogs präsentieren

Dass mein Gartenblog im Winter mit nur wenigen Einträgen dahin dümpelt, macht mir nichts aus. Es ist ein persönliches Hobby-Blog, in dem ich genau dann schreibe, wenn etwas Berichtenswertes anliegt.

Anders bei den beiden neuen Blogs: auch sie sind durch eigenes Erleben motiviert, doch sind sie „magaziniger“ und können und sollen nicht nur rund um meine persönliche Sicht der Dinge kreisen. Das wurde mir so richtig klar, als ich kürzlich Menachem bat, einen Gastartikel „zur Kunst des Alterns“ zu schreiben, der daraufhin einen wunderbaren Beitrag zum Thema „Unvollkommenheit“ beigesteuert hat – danke dafür!!

Ich habe gemerkt, dass ich auch im eigenen Publizieren „vom ich zum wir“ kommen möchte, indem ich Andere und ihre Werke mehr einbeziehe. Das BRAUCHT es für ein Themenblog, denn wer kann schon zu einem einzigen Thema fortwährend substanzielle, berührende, mit Herzblut geschriebene Artikel verfassen? Zur „Kunst des Alterns“ gehört es für mich ja vor allem, nicht fortwährend darüber zu grübeln, sondern sein Leben zu leben, mit allem, was dazu gehört.

Fragt mich jemand nach einem Beitrag zu Thema X, dann schöpfe ich aus dem Vollen meiner ganzen Erfahrung mit diesem Thema. Der Artikel wird deutlich besser sein, als wenn ich dazu alle paar Tage oder Wochen etwas schreibe. Gastartikel sind also eine sehr wertvolle Bereicherung, will man die Ebene des „persönlichen Bloggens“ überschreiten.

Bin gespannt, wohin mich die neuen Wege noch führen werden!

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