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	<title>Kommentare zu: Klimakonferenz-Desaster Kopenhagen: falsches Format!</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:54:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gerhard</title>
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		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 13:32:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ein vers&#246;hnliches Wort zum schlu&#223;, sch&#246;n.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein vers&#246;hnliches Wort zum schlu&#223;, sch&#246;n.</p>
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		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/19/klimakonferenz-desaster-kopenhagen-falsches-format/#comment-10023</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 13:12:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Gerhard,

ja, da sagte ich f&#228;lschlich, da&#223; ich mir nichts zusammenreimte. :) Doch, das tu ich. Die Welt, Du und Susanne und ich selbst, alles sind Vorstellungen in mir. Von mir geschriebene Worte werden individuell verschiedene Vorstellungen in jedem Leser erzeugen. Mit der Betrachtung all dieser Vorstellungen kann man viel Spa&#223; haben. ;)

Es ging, so meinte ich zumindest, in Susannes Text, &quot; ... wer h&#228;tte noch nie erlebt, wie abgr&#252;ndig daneben du liegen kannst, wenn du einen anderen Menschen nur als das nimmst, was du dir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt hast ...&quot;, um die Wirkung, die solche Vorstellungen entfalten k&#246;nnen.  In diesem Zusammenhang wollte ich zum Ausdruck bringen, da&#223; ich mich im Bewu&#223;tsein des subjektiven Charakters meiner Vorstellungen bem&#252;he, mich ein wenig von ihnen zu emanzipieren, was aber nicht ganz leicht ist, denn was bleibt einem dann noch? ;)

Ich w&#252;nsche Euch allen eine sch&#246;ne und zufriedene Zeit, geweiht oder ungeweiht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gerhard,</p>
<p>ja, da sagte ich f&#228;lschlich, da&#223; ich mir nichts zusammenreimte. :) Doch, das tu ich. Die Welt, Du und Susanne und ich selbst, alles sind Vorstellungen in mir. Von mir geschriebene Worte werden individuell verschiedene Vorstellungen in jedem Leser erzeugen. Mit der Betrachtung all dieser Vorstellungen kann man viel Spa&#223; haben. ;)</p>
<p>Es ging, so meinte ich zumindest, in Susannes Text, &#8221; &#8230; wer h&#228;tte noch nie erlebt, wie abgr&#252;ndig daneben du liegen kannst, wenn du einen anderen Menschen nur als das nimmst, was du dir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt hast &#8230;&#8221;, um die Wirkung, die solche Vorstellungen entfalten k&#246;nnen.  In diesem Zusammenhang wollte ich zum Ausdruck bringen, da&#223; ich mich im Bewu&#223;tsein des subjektiven Charakters meiner Vorstellungen bem&#252;he, mich ein wenig von ihnen zu emanzipieren, was aber nicht ganz leicht ist, denn was bleibt einem dann noch? ;)</p>
<p>Ich w&#252;nsche Euch allen eine sch&#246;ne und zufriedene Zeit, geweiht oder ungeweiht!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/19/klimakonferenz-desaster-kopenhagen-falsches-format/#comment-10022</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:19:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Uwe,
&quot;Ich habe &#252;brigens schon erlebt, wie abgr&#252;ndig ich daneben liegen kann, wenn ich einen anderen Menschen nur als das nehme, was ich mir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt habe&quot;.
Nun, irgendetwas zusammenreimen mu&#223; man sich immer. Das hast Du ja auch in Richtung Susanne getan, indem Du ihr Eigenschaften zustellst und andere abziehst.

Gru&#223;
Gerhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Uwe,<br />
&#8220;Ich habe &#252;brigens schon erlebt, wie abgr&#252;ndig ich daneben liegen kann, wenn ich einen anderen Menschen nur als das nehme, was ich mir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt habe&#8221;.<br />
Nun, irgendetwas zusammenreimen mu&#223; man sich immer. Das hast Du ja auch in Richtung Susanne getan, indem Du ihr Eigenschaften zustellst und andere abziehst.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Gerhard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanskarl</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/19/klimakonferenz-desaster-kopenhagen-falsches-format/#comment-10021</link>
		<dc:creator>Hanskarl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 16:43:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/?p=396#comment-10021</guid>
		<description>Hallo UWE, 

volle Zustimmung -  die Argumentation gef&#228;llt mir.

Frohe Weihnachten allen und ein Jahr 2010 in Gesundheit 
( und speziell Dir, Claudia, dar&#252;ber hinaus, danke f&#252;r die M&#252;hen des BLOG  ) .

Gru&#223; Hanskarl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo UWE, </p>
<p>volle Zustimmung &#8211;  die Argumentation gef&#228;llt mir.</p>
<p>Frohe Weihnachten allen und ein Jahr 2010 in Gesundheit<br />
( und speziell Dir, Claudia, dar&#252;ber hinaus, danke f&#252;r die M&#252;hen des BLOG  ) .</p>
<p>Gru&#223; Hanskarl</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/19/klimakonferenz-desaster-kopenhagen-falsches-format/#comment-10020</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:18:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/?p=396#comment-10020</guid>
		<description>@Susanne
Nein, nicht abgrundtief b&#246;se, extrem kleinlich und widerlich gemein erscheinst Du mir sondern ehrlich bem&#252;ht und leidenschaftlich denkend und schreibend. Ein wenig vielleicht der eigenen Perspektive verhaftet und deren Relativit&#228;t nicht gewahr werdend.

Ich glaube dir gerne, da&#223; Du Dir F&#252;hrungslosigkeit nur kindlich denken kannst, besteht doch das Erwachsenwerden in der Denkprogrammierung unserer Kultur darin, sich Autorit&#228;ten und Pflichten unterzuordnen. Doch eine Notwendigkeit ist das nicht, es ist nur eine M&#246;glichkeit von vielen, die ich rein subjektiv als kontraktiv und behindernd empfinde. Es mag Menschen geben, die gerne gef&#252;hrt werden und andere, die gerne f&#252;hren. Ich habe mir im Verlaufe der Zeit (bin 46) beides abgeschafft, weil ich es einfach nicht mochte.  Du magst das Verurteilen aber das bringt Dich nicht weiter, w&#228;hrend ich mich durchaus so f&#252;hle, als h&#228;tte mich meine &quot;kindliche Verweigerungshaltung&quot; weitergebracht. :)

Mit Darwin´s Theorie m&#246;chte ich mich nicht aufhalten. Sie scheint mir durchaus plausibler, als religi&#246;se Modelle aber die Wahrheit wird mir ewig unbekannt bleiben. Es scheint mir die Meinung unbestritten, es h&#228;tte vor dem massenhaften Auftreten industrialisierter Menschen VIELE Arten gegeben und seither h&#228;tte ihre Zahl drastisch abgenommen. Das spr&#228;che doch daf&#252;r, da&#223; in einer Welt ex Homo Sapiens (etwas unscharf &quot;Natur&quot; genannt, weil Homo Sapiens nat&#252;rlich auch Natur ist), Artenvielfalt sich entwickeln w&#252;rde, also nicht Ausrottung von Arten durch eine Art. Allerdings ist das Werden und Vergehen von Arten f&#252;r mich ebenso wenig erfassbar und kontrollierbar, wie mein eigenes Werden und Vergehen.

Die Utopie war eigentlich Rolf´s Thema, dazu m&#246;chte ich jetzt nichts sagen, au&#223;er da&#223; ich seinen Ansatz gut nachvollziehen kann. Die &quot;Realit&#228;t&quot; ist etwas sehr subjektives und sie folgt dem Denken. Warum, Susanne, erscheinen Dir Gedanken von Menschen, deren Speisekammern gef&#252;llt sind, weniger real, als die von Leuten, die leiden. Macht Leiden Menschen wertvoller oder wichtiger? Sind Nichtleidende bedeutungslos?

Interessant finde ich, da&#223; es f&#252;r Dich &quot;das B&#246;se&quot; ist, sich (in einer(h&#246;heren)Gemeinschaft) aufgehoben und geborgen zu f&#252;hlen. Das verstehe ich nicht.

Ich habe &#252;brigens schon erlebt, wie abgr&#252;ndig ich daneben liegen kann, wenn ich einen anderen Menschen nur als das nehme, was ich mir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt habe – Meine Konsequenz war es, damit aufzuh&#246;ren, mir etwas zusammen zu reimen und jede Gegenwart so zu nehmen, wie sie mir begegnet und versuche, mich nicht von Erwartungen an die Zukunft oder von Frust &#252;ber die Vergangenheit leiten zu lassen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Susanne<br />
Nein, nicht abgrundtief b&#246;se, extrem kleinlich und widerlich gemein erscheinst Du mir sondern ehrlich bem&#252;ht und leidenschaftlich denkend und schreibend. Ein wenig vielleicht der eigenen Perspektive verhaftet und deren Relativit&#228;t nicht gewahr werdend.</p>
<p>Ich glaube dir gerne, da&#223; Du Dir F&#252;hrungslosigkeit nur kindlich denken kannst, besteht doch das Erwachsenwerden in der Denkprogrammierung unserer Kultur darin, sich Autorit&#228;ten und Pflichten unterzuordnen. Doch eine Notwendigkeit ist das nicht, es ist nur eine M&#246;glichkeit von vielen, die ich rein subjektiv als kontraktiv und behindernd empfinde. Es mag Menschen geben, die gerne gef&#252;hrt werden und andere, die gerne f&#252;hren. Ich habe mir im Verlaufe der Zeit (bin 46) beides abgeschafft, weil ich es einfach nicht mochte.  Du magst das Verurteilen aber das bringt Dich nicht weiter, w&#228;hrend ich mich durchaus so f&#252;hle, als h&#228;tte mich meine &#8220;kindliche Verweigerungshaltung&#8221; weitergebracht. :)</p>
<p>Mit Darwin´s Theorie m&#246;chte ich mich nicht aufhalten. Sie scheint mir durchaus plausibler, als religi&#246;se Modelle aber die Wahrheit wird mir ewig unbekannt bleiben. Es scheint mir die Meinung unbestritten, es h&#228;tte vor dem massenhaften Auftreten industrialisierter Menschen VIELE Arten gegeben und seither h&#228;tte ihre Zahl drastisch abgenommen. Das spr&#228;che doch daf&#252;r, da&#223; in einer Welt ex Homo Sapiens (etwas unscharf &#8220;Natur&#8221; genannt, weil Homo Sapiens nat&#252;rlich auch Natur ist), Artenvielfalt sich entwickeln w&#252;rde, also nicht Ausrottung von Arten durch eine Art. Allerdings ist das Werden und Vergehen von Arten f&#252;r mich ebenso wenig erfassbar und kontrollierbar, wie mein eigenes Werden und Vergehen.</p>
<p>Die Utopie war eigentlich Rolf´s Thema, dazu m&#246;chte ich jetzt nichts sagen, au&#223;er da&#223; ich seinen Ansatz gut nachvollziehen kann. Die &#8220;Realit&#228;t&#8221; ist etwas sehr subjektives und sie folgt dem Denken. Warum, Susanne, erscheinen Dir Gedanken von Menschen, deren Speisekammern gef&#252;llt sind, weniger real, als die von Leuten, die leiden. Macht Leiden Menschen wertvoller oder wichtiger? Sind Nichtleidende bedeutungslos?</p>
<p>Interessant finde ich, da&#223; es f&#252;r Dich &#8220;das B&#246;se&#8221; ist, sich (in einer(h&#246;heren)Gemeinschaft) aufgehoben und geborgen zu f&#252;hlen. Das verstehe ich nicht.</p>
<p>Ich habe &#252;brigens schon erlebt, wie abgr&#252;ndig ich daneben liegen kann, wenn ich einen anderen Menschen nur als das nehme, was ich mir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt habe – Meine Konsequenz war es, damit aufzuh&#246;ren, mir etwas zusammen zu reimen und jede Gegenwart so zu nehmen, wie sie mir begegnet und versuche, mich nicht von Erwartungen an die Zukunft oder von Frust &#252;ber die Vergangenheit leiten zu lassen. :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/12/19/klimakonferenz-desaster-kopenhagen-falsches-format/#comment-10019</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 21:33:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;“Ich lehne lediglich jede F&#252;hrung ab, f&#252;hre niemanden, binde niemanden und versuche dabei ich selbst zu sein. Ich mache das seit 4 Jahren und f&#252;hle mich gro&#223;artig. Es ist die beste Zeit meines Lebens, und es macht Spa&#223;, es ausprobieren! Seither findet zu mir, was passt und es entfernt sich alles, was nicht passt. Ich mag Ver&#228;nderungen.“&lt;/i&gt;

&lt;i&gt;“DIE NATUR ist mir ein Vorbild. Gefressen wird dort nicht mehr, als es zum satt sein braucht und keine Art au&#223;er dem Menschen dominiert derart, da&#223; eine andere Art v&#246;llig verdr&#228;ngt wird.“&lt;/i&gt;

&lt;i&gt;“Nur was davon realistisch und m&#246;glich ist, das interessiert mich nicht. Mich interessiert die Utopie.“&lt;/i&gt;

&lt;i&gt;“Die Natur gibt mir kein Vorbild und keinen Hinweis, aber nicht weil MAN dort “Fressen und Gefressenwerden” hinsehen kann, sondern weil es mir gerade darum geht, die Natur &#252;berhaupt erst so zu sehen, dass ich meine Utopie sehen kann. „&lt;/i&gt;


Auch auf die Gefaht hin, hier als abgrundtief b&#246;se, extrem kleinlich und widerlich gemein zu erscheinen – die oben angef&#252;hrten Zitate lassen mich doch ein wenig erschauern! 

Weil: sie sind mir Anzeichen eines autorit&#228;ren und vermeidenen Eigentlichkeitsdenken. Eine Aussage, die sehr gut begr&#252;ndet werden sollte, wenn sie nicht billiger Schnellschu&#223; oder gemeine Unterstellung in einer Diskusssion bleiben soll. Nun denn! Ich will das versuchen, zumal ich glaube, da&#223; solche Aussagen wie die oben zitierten oft eher gedankenlos getroffen werden und nicht immer exakt das zeigen, was die sie Treffenden tats&#228;chlich denken.

Ad &#039;F&#252;hrung&#039;: zu behaupten, jede F&#252;hrung abzulehnen, ist einem Kinde angemessen, dem Freiheit des Spielens zugebilligt wird. Der erwachsene, weil t&#228;tige und produktive Mensch sollte solches hinter sich gelassen haben, oder die Gemeinschaft marginalisierte ihn irgendwann. Ich habe keine Lust, dieses ausf&#252;hrlicher darzustellen, verweise nur auf eine meines Erachtens jedem Menschen m&#246;gliche, gedankliche Rekonstruktion etwa der Erfordernisse an F&#252;hrung, die ein synchrones Jagdhandeln einer Gruppe mit sich br&#228;chte. Oder auf das, was der Arbeitsproze&#223; im Alltag seinen Beteiligten an Unterordnung abverlangt.

Ad &#039; Verdr&#228;ngen einer Art&#039;: Aussterben, oft also eben genau das &#039;Verdr&#228;ngen einer Art&#039;, ist existentieller Teil u.a. der Darwinschen Lehre der Evolution. Das &#039;survival of the fittest&#039; w&#228;re ein albernes Sonntagsschul-Spielchen, st&#252;rben dabei nicht ganze Arten auch tats&#228;chlich aus, w&#228;ren sie denn &#039;un-fit&#039;!

Ad &#039;Utopie versus Realit&#228;t&#039;: die Gedankenspiele der ausreichend Beh&#252;teten &#252;ber das je M&#246;gliche und Unm&#246;gliche sind sicherlich zumeist recht spannend. Wie alle Spielchen, die jemand zul&#228;&#223;t, wenn die W&#246;lfe ausgesperrt und die Speisekammer gut gef&#252;llt ist. Sich aber mit diesem Horizont des warmen Kaminzimmers zu begn&#252;gen, w&#228;re in meinen Augen bestenfalls nur kindisch.

Ad: &#039;Utopien in der Natur sehen&#039;: Natur ist ein durch und durch gesellschaftlich geformter Begriff. Es g&#228;be gar keine Natur, s&#228;he sie nicht ein gesellschaftlich, weil mit anderen kommunizierendes Ens an. Wir formen uns Natur als ein Gegenteiliges zu unserem Wesen, welches gesellschaftlich ist. Und genau hier beginnt ein sehr B&#246;ses zu greifen: unser Wunsch nach Natur, einem jenseits von jeweils m&#252;hsam herzustellender Gemeinsamkeit unzweifelhaft Begr&#252;ndendem, ist uns scheinbar eingeboren, aber auch immer Problem. Das Ego will absolut sein und wei&#223; sich doch, dummerweise, stets als nur Gesetztes. Ich bin ein Ich, weil ich das in einem Schwall der Du&#039;s und Ihr&#039;s bin, niemals allein aus mir heraus. Aber mein Ich ist meine Otte. Mein Shangri-la! Mein R&#252;ckzug, bin ich verletzt. Es ist jenseits allen R&#228;sonnierens meine letzte Wehr und Waffen!

Und das, so sehe ich es, ist das wesentlich problematische solchen Denkens, n&#228;mlich des Wunsches danach, da&#223; mein Ich immer schon in einer Gemeinschaft aufgehoben w&#228;re, die jenseits aller &#039;k&#252;nstlichen&#039; Gesellschaft, aller &#039;faulen&#039; Kompromisse, aller &#039;allt&#228;glichen&#039; Fehlerhaftigkeit sich &#039;rein&#039; und &#039;erhaben&#039; bef&#228;nde. Der Wunsch nach einem solchen Heil, einem immer und ewig Wahren, welches, habe ich nur ungehindert und ungeschm&#228;lert meinen &#039;gerechten&#039; Teil daran, mich endlich und &#252;ber jedes Tagesgesch&#228;ft mich erhebend &#039;wahrhaftig&#039; machte, ist in meine Augen nur eines – das B&#246;se!

Finale Heilserwartung, innere Gl&#252;ckseligkeit und endzeitliche Erf&#252;llung, so gut sie alle klingen, nehmen leider nur zu schnell und nur zu gerne den Klang von Stiefeln und Gewehren an. Der Rekurs auf das Eigentliche ist stets auch die Gefahr, das Uneigentliche als das Unwerte zu sehen. Er verschmiert, was er vorgeblich meidet, weil er leugnet, da&#223; das Verschmierte jemals leiden k&#246;nnte darunter, verschmiert zu werden, da es ja das Un-Eigentliche ist. Und seine Gestalt ist gerne die der gnadenlosen Reinheit der einzig wahren Flamme, die, im Nachhinein besehen, vielleicht viel zu viel gleich mit verbrannte.

Und genau das macht mich schaudern!

Ich habe in einem fr&#252;heren Kommentar versucht, das zu formulieren. Wir alle sind Wesen, die voller Vertrauen in die Welt kommen, denn ohne das w&#228;ren wir &#039;falsche&#039; Kinder. Aber unser Vertrauen dauert nicht an. Welt ist uns nicht Nest, sondern Gefahr, und das lehrt uns denken, weil zweifeln. Unser Zweifel an der Welt macht uns erwachsen, nicht unser Glauben an sie. Leider aber immer nur als Dilemma. Denn der Zweifel l&#228;&#223;t sich niemals beruhigen, wie auch der Wunsch nach dem Glauben niemals inneh&#228;lt.

Naturwissenschaft ist ein ziemlich gutes Beispiel daf&#252;r. Sie kommt alert daher, exakt und genau gerechnet und immer pr&#228;zise. Aber sie schleppt mit sich ein grundlegendes Problem, weil sie ihre Exaktheit mit einer tief in sich verborgenen Annahme erkauft, die nichts weniger als exakt ist (Stichwort: Stetigkeit) und die sie niemals wird aus eigener Kraft &#039;begr&#252;nden&#039; k&#246;nnen - au&#223;er mit dem d&#252;nnen Hinweis darauf da&#223;, tr&#228;fe man diese Annahme nicht, gleich gar nichts gewi&#223; sei. Was also durchaus sein k&#246;nnte! Doch drohen wir zu ertrinken, greifen wir nach jedem Strohhalm, woraus immer auch er sei. Also vielleicht auch dem Nebel der &#039;exakten&#039; Wissenschaften, den diese rund um ihre Erbs&#252;nde so emsig erzeugen!

Handeln unter Unsicherheit, unter nur je angenommener Sicherheit, geh&#246;rt zum Wesen gesellschaftlichen Handelns (eine reichlich mutige Behauptung f&#252;r einen Text, der ja gerade Behauptungen &#252;ber ein &#039;Wesen&#039; giftig ankratzen m&#246;chte, zugegeben). Fast alles, was Menschen je getan haben, taten sie, ohne auch nur ann&#228;hernd zu wissen, was sie damit alles heraufbeschw&#246;ren w&#252;rden. Wir werden uns langsam dieser Ungenauigkeiten unseres Daeins bewu&#223;t. Ehrliche Geister beachten f&#252;rsorglich das Dezisionistische ihrer mutigen Kausalmodelle, ihrer prallen Falsifikations-Annahmen, ihrer ausufernden Inter- wie Extrapolationen. Ihre etwas einfacher gestrickten Apologeten vermeiden solches Denken, was es - und seine Angebrachtheit - aber nicht aus der Welt schafft.

Konkret: niemand hat &#039;das&#039; Modell des Klimas bei der Hand. Mir scheint, da&#223; wir gut daran t&#228;ten anzunehmen, da&#223; die exponential ansteigenden, physikalischen Emissionen menschlicher T&#228;tigkeit dem Klima Sch&#252;be einer neuen, bisher noch unbekannten Bewegung g&#228;ben. Und da&#223; es nicht allzu dumm w&#228;re, Mengenbegrenzungen f&#252;r alle Stoffe, von denen wir nicht genau wissen, was sie im &#039;Klimahaushalt&#039; alles anrichten k&#246;nnen, einzuhalten. Mir scheint es hingegen sehr klug zu sein, sich still und leise zu verhalten, betrete ich ungewisses Neuland. Und nicht gro&#223;spurig die Klappe aufzurei&#223;en und &#039;her mit dem Klavier&#039; zu gr&#246;len. Das kann sicherlich diskutiert werden. Egal!

Zuvor aber w&#228;re ich lieber &#039;dezent&#039;. Ich ordne &#039;Vorsicht&#039; – rein von meinen Gef&#252;hlen her – irgendwo in der N&#228;he von &#039;Klugheit&#039; ein. Obwohl ich nat&#252;rlich auch unvorsichtig zubei&#223;en kann. Und nach allem, was ich &#252;ber das ber&#252;hmte &#039;Raumschiff&#039; Erde und seine Interdependenzen glaube – sic! glaube, nicht wei&#223;! - w&#228;ren mir menschliche Aktivit&#228;ten lieber, die eher das Vorfindliche zart belassen als es voreilig und mutwillig zu zerst&#246;ren.

Nur als Beispiel: wer h&#228;tte noch nie erlebt, wie abgr&#252;ndig daneben du liegen kannst, wenn du einen anderen Menschen nur als das nimmst, was du dir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt hast – und dann auf einmal und sehr schmerzhaft eines Besseren, und vielleicht f&#252;r dich sehr viel Schlechteren, belehrt wirst? Das sollten doch schon viele von uns erlebt haben, oder gar nicht?

Unsicher und zornig
Susanne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>“Ich lehne lediglich jede F&#252;hrung ab, f&#252;hre niemanden, binde niemanden und versuche dabei ich selbst zu sein. Ich mache das seit 4 Jahren und f&#252;hle mich gro&#223;artig. Es ist die beste Zeit meines Lebens, und es macht Spa&#223;, es ausprobieren! Seither findet zu mir, was passt und es entfernt sich alles, was nicht passt. Ich mag Ver&#228;nderungen.“</i></p>
<p><i>“DIE NATUR ist mir ein Vorbild. Gefressen wird dort nicht mehr, als es zum satt sein braucht und keine Art au&#223;er dem Menschen dominiert derart, da&#223; eine andere Art v&#246;llig verdr&#228;ngt wird.“</i></p>
<p><i>“Nur was davon realistisch und m&#246;glich ist, das interessiert mich nicht. Mich interessiert die Utopie.“</i></p>
<p><i>“Die Natur gibt mir kein Vorbild und keinen Hinweis, aber nicht weil MAN dort “Fressen und Gefressenwerden” hinsehen kann, sondern weil es mir gerade darum geht, die Natur &#252;berhaupt erst so zu sehen, dass ich meine Utopie sehen kann. „</i></p>
<p>Auch auf die Gefaht hin, hier als abgrundtief b&#246;se, extrem kleinlich und widerlich gemein zu erscheinen – die oben angef&#252;hrten Zitate lassen mich doch ein wenig erschauern! </p>
<p>Weil: sie sind mir Anzeichen eines autorit&#228;ren und vermeidenen Eigentlichkeitsdenken. Eine Aussage, die sehr gut begr&#252;ndet werden sollte, wenn sie nicht billiger Schnellschu&#223; oder gemeine Unterstellung in einer Diskusssion bleiben soll. Nun denn! Ich will das versuchen, zumal ich glaube, da&#223; solche Aussagen wie die oben zitierten oft eher gedankenlos getroffen werden und nicht immer exakt das zeigen, was die sie Treffenden tats&#228;chlich denken.</p>
<p>Ad &#8216;F&#252;hrung&#8217;: zu behaupten, jede F&#252;hrung abzulehnen, ist einem Kinde angemessen, dem Freiheit des Spielens zugebilligt wird. Der erwachsene, weil t&#228;tige und produktive Mensch sollte solches hinter sich gelassen haben, oder die Gemeinschaft marginalisierte ihn irgendwann. Ich habe keine Lust, dieses ausf&#252;hrlicher darzustellen, verweise nur auf eine meines Erachtens jedem Menschen m&#246;gliche, gedankliche Rekonstruktion etwa der Erfordernisse an F&#252;hrung, die ein synchrones Jagdhandeln einer Gruppe mit sich br&#228;chte. Oder auf das, was der Arbeitsproze&#223; im Alltag seinen Beteiligten an Unterordnung abverlangt.</p>
<p>Ad &#8216; Verdr&#228;ngen einer Art&#8217;: Aussterben, oft also eben genau das &#8216;Verdr&#228;ngen einer Art&#8217;, ist existentieller Teil u.a. der Darwinschen Lehre der Evolution. Das &#8216;survival of the fittest&#8217; w&#228;re ein albernes Sonntagsschul-Spielchen, st&#252;rben dabei nicht ganze Arten auch tats&#228;chlich aus, w&#228;ren sie denn &#8216;un-fit&#8217;!</p>
<p>Ad &#8216;Utopie versus Realit&#228;t&#8217;: die Gedankenspiele der ausreichend Beh&#252;teten &#252;ber das je M&#246;gliche und Unm&#246;gliche sind sicherlich zumeist recht spannend. Wie alle Spielchen, die jemand zul&#228;&#223;t, wenn die W&#246;lfe ausgesperrt und die Speisekammer gut gef&#252;llt ist. Sich aber mit diesem Horizont des warmen Kaminzimmers zu begn&#252;gen, w&#228;re in meinen Augen bestenfalls nur kindisch.</p>
<p>Ad: &#8216;Utopien in der Natur sehen&#8217;: Natur ist ein durch und durch gesellschaftlich geformter Begriff. Es g&#228;be gar keine Natur, s&#228;he sie nicht ein gesellschaftlich, weil mit anderen kommunizierendes Ens an. Wir formen uns Natur als ein Gegenteiliges zu unserem Wesen, welches gesellschaftlich ist. Und genau hier beginnt ein sehr B&#246;ses zu greifen: unser Wunsch nach Natur, einem jenseits von jeweils m&#252;hsam herzustellender Gemeinsamkeit unzweifelhaft Begr&#252;ndendem, ist uns scheinbar eingeboren, aber auch immer Problem. Das Ego will absolut sein und wei&#223; sich doch, dummerweise, stets als nur Gesetztes. Ich bin ein Ich, weil ich das in einem Schwall der Du&#8217;s und Ihr&#8217;s bin, niemals allein aus mir heraus. Aber mein Ich ist meine Otte. Mein Shangri-la! Mein R&#252;ckzug, bin ich verletzt. Es ist jenseits allen R&#228;sonnierens meine letzte Wehr und Waffen!</p>
<p>Und das, so sehe ich es, ist das wesentlich problematische solchen Denkens, n&#228;mlich des Wunsches danach, da&#223; mein Ich immer schon in einer Gemeinschaft aufgehoben w&#228;re, die jenseits aller &#8216;k&#252;nstlichen&#8217; Gesellschaft, aller &#8216;faulen&#8217; Kompromisse, aller &#8216;allt&#228;glichen&#8217; Fehlerhaftigkeit sich &#8216;rein&#8217; und &#8216;erhaben&#8217; bef&#228;nde. Der Wunsch nach einem solchen Heil, einem immer und ewig Wahren, welches, habe ich nur ungehindert und ungeschm&#228;lert meinen &#8216;gerechten&#8217; Teil daran, mich endlich und &#252;ber jedes Tagesgesch&#228;ft mich erhebend &#8216;wahrhaftig&#8217; machte, ist in meine Augen nur eines – das B&#246;se!</p>
<p>Finale Heilserwartung, innere Gl&#252;ckseligkeit und endzeitliche Erf&#252;llung, so gut sie alle klingen, nehmen leider nur zu schnell und nur zu gerne den Klang von Stiefeln und Gewehren an. Der Rekurs auf das Eigentliche ist stets auch die Gefahr, das Uneigentliche als das Unwerte zu sehen. Er verschmiert, was er vorgeblich meidet, weil er leugnet, da&#223; das Verschmierte jemals leiden k&#246;nnte darunter, verschmiert zu werden, da es ja das Un-Eigentliche ist. Und seine Gestalt ist gerne die der gnadenlosen Reinheit der einzig wahren Flamme, die, im Nachhinein besehen, vielleicht viel zu viel gleich mit verbrannte.</p>
<p>Und genau das macht mich schaudern!</p>
<p>Ich habe in einem fr&#252;heren Kommentar versucht, das zu formulieren. Wir alle sind Wesen, die voller Vertrauen in die Welt kommen, denn ohne das w&#228;ren wir &#8216;falsche&#8217; Kinder. Aber unser Vertrauen dauert nicht an. Welt ist uns nicht Nest, sondern Gefahr, und das lehrt uns denken, weil zweifeln. Unser Zweifel an der Welt macht uns erwachsen, nicht unser Glauben an sie. Leider aber immer nur als Dilemma. Denn der Zweifel l&#228;&#223;t sich niemals beruhigen, wie auch der Wunsch nach dem Glauben niemals inneh&#228;lt.</p>
<p>Naturwissenschaft ist ein ziemlich gutes Beispiel daf&#252;r. Sie kommt alert daher, exakt und genau gerechnet und immer pr&#228;zise. Aber sie schleppt mit sich ein grundlegendes Problem, weil sie ihre Exaktheit mit einer tief in sich verborgenen Annahme erkauft, die nichts weniger als exakt ist (Stichwort: Stetigkeit) und die sie niemals wird aus eigener Kraft &#8216;begr&#252;nden&#8217; k&#246;nnen &#8211; au&#223;er mit dem d&#252;nnen Hinweis darauf da&#223;, tr&#228;fe man diese Annahme nicht, gleich gar nichts gewi&#223; sei. Was also durchaus sein k&#246;nnte! Doch drohen wir zu ertrinken, greifen wir nach jedem Strohhalm, woraus immer auch er sei. Also vielleicht auch dem Nebel der &#8216;exakten&#8217; Wissenschaften, den diese rund um ihre Erbs&#252;nde so emsig erzeugen!</p>
<p>Handeln unter Unsicherheit, unter nur je angenommener Sicherheit, geh&#246;rt zum Wesen gesellschaftlichen Handelns (eine reichlich mutige Behauptung f&#252;r einen Text, der ja gerade Behauptungen &#252;ber ein &#8216;Wesen&#8217; giftig ankratzen m&#246;chte, zugegeben). Fast alles, was Menschen je getan haben, taten sie, ohne auch nur ann&#228;hernd zu wissen, was sie damit alles heraufbeschw&#246;ren w&#252;rden. Wir werden uns langsam dieser Ungenauigkeiten unseres Daeins bewu&#223;t. Ehrliche Geister beachten f&#252;rsorglich das Dezisionistische ihrer mutigen Kausalmodelle, ihrer prallen Falsifikations-Annahmen, ihrer ausufernden Inter- wie Extrapolationen. Ihre etwas einfacher gestrickten Apologeten vermeiden solches Denken, was es &#8211; und seine Angebrachtheit &#8211; aber nicht aus der Welt schafft.</p>
<p>Konkret: niemand hat &#8216;das&#8217; Modell des Klimas bei der Hand. Mir scheint, da&#223; wir gut daran t&#228;ten anzunehmen, da&#223; die exponential ansteigenden, physikalischen Emissionen menschlicher T&#228;tigkeit dem Klima Sch&#252;be einer neuen, bisher noch unbekannten Bewegung g&#228;ben. Und da&#223; es nicht allzu dumm w&#228;re, Mengenbegrenzungen f&#252;r alle Stoffe, von denen wir nicht genau wissen, was sie im &#8216;Klimahaushalt&#8217; alles anrichten k&#246;nnen, einzuhalten. Mir scheint es hingegen sehr klug zu sein, sich still und leise zu verhalten, betrete ich ungewisses Neuland. Und nicht gro&#223;spurig die Klappe aufzurei&#223;en und &#8216;her mit dem Klavier&#8217; zu gr&#246;len. Das kann sicherlich diskutiert werden. Egal!</p>
<p>Zuvor aber w&#228;re ich lieber &#8216;dezent&#8217;. Ich ordne &#8216;Vorsicht&#8217; – rein von meinen Gef&#252;hlen her – irgendwo in der N&#228;he von &#8216;Klugheit&#8217; ein. Obwohl ich nat&#252;rlich auch unvorsichtig zubei&#223;en kann. Und nach allem, was ich &#252;ber das ber&#252;hmte &#8216;Raumschiff&#8217; Erde und seine Interdependenzen glaube – sic! glaube, nicht wei&#223;! &#8211; w&#228;ren mir menschliche Aktivit&#228;ten lieber, die eher das Vorfindliche zart belassen als es voreilig und mutwillig zu zerst&#246;ren.</p>
<p>Nur als Beispiel: wer h&#228;tte noch nie erlebt, wie abgr&#252;ndig daneben du liegen kannst, wenn du einen anderen Menschen nur als das nimmst, was du dir &#252;ber ihn oder sie alles so zusammen gereimt hast – und dann auf einmal und sehr schmerzhaft eines Besseren, und vielleicht f&#252;r dich sehr viel Schlechteren, belehrt wirst? Das sollten doch schon viele von uns erlebt haben, oder gar nicht?</p>
<p>Unsicher und zornig<br />
Susanne</p>
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