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	<title>Kommentare zu: Doch mal erinnern? Die wilden 70ger und 80ger</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:54:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Die 7 WWMAG-Surftipps zum Wochenende 37/2009</title>
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		<dc:creator>Die 7 WWMAG-Surftipps zum Wochenende 37/2009</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 08:19:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schluss der Kultur-Tipp: Doch mal erinnern? Die wilden 70ger und 80ger - der Artikel im Digital Diary entstand binnen zwei Stunden der Versenkung in Youtube als [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schluss der Kultur-Tipp: Doch mal erinnern? Die wilden 70ger und 80ger &#8211; der Artikel im Digital Diary entstand binnen zwei Stunden der Versenkung in Youtube als [...]</p>
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		<title>Von: Gerhard</title>
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		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 12:01:45 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Claudia,
m&#246;chte nochmal dazu schreiben.

Zum Thema &quot;alte M&#228;nner im B&#252;ro&quot;. Wieso ich so schrieb, war vielleicht geschuldet, da&#223; die Phantasie, die Unternehmungslust nicht mehr so spriest wie in jungen Jahren.
Und dann rechnet man sich wohl zu Unrecht den alten M&#228;nnern zu.
Und dann: Die zunehmende Freiheit der Sp&#228;tgeborenen - ist sie wirklich ein Gewinn? Wie empfinden das die Kids heutzutage, die schon erheblich weit weg von der Nachkriegszeit sind?

Zum Namedropping in besagter Biographie - das empfand ich genauso. Keine Zeile ohne zumindest 2 Namen. Es schwirrt nur so davon.

Gru&#223;
Gerhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia,<br />
m&#246;chte nochmal dazu schreiben.</p>
<p>Zum Thema &#8220;alte M&#228;nner im B&#252;ro&#8221;. Wieso ich so schrieb, war vielleicht geschuldet, da&#223; die Phantasie, die Unternehmungslust nicht mehr so spriest wie in jungen Jahren.<br />
Und dann rechnet man sich wohl zu Unrecht den alten M&#228;nnern zu.<br />
Und dann: Die zunehmende Freiheit der Sp&#228;tgeborenen &#8211; ist sie wirklich ein Gewinn? Wie empfinden das die Kids heutzutage, die schon erheblich weit weg von der Nachkriegszeit sind?</p>
<p>Zum Namedropping in besagter Biographie &#8211; das empfand ich genauso. Keine Zeile ohne zumindest 2 Namen. Es schwirrt nur so davon.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Gerhard</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/08/29/doch-mal-erinnern-die-wilden-70ger-und-80ger/#comment-9338</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 08:22:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Craecker: wie zur&#252;ckhaltend du immer mit deinen Werken bist!!!  Neulich (ja, sogar im direkten Vorfeld dieses Erinnerungsartikels) hab&#039; ich mir deine URL aus der E-Mail gezogen und ein wenig gest&#246;bert, dabei die &lt;a href=&quot;http://www.schubladendinge.de/&quot;&gt;Schubladendinge.de&lt;/a&gt; entdeckt und bewundert!! Wirklich sch&#246;n gemacht - und so &quot;entschleunigt&quot; in der Art der Kommunikation. 

F&#252;r mich ist das mit den &quot;aufgeladenen&quot; Gegenst&#228;nden &lt;b&gt;klassische Magie&lt;/b&gt;: Man bindet den Geist an ein materielles Objekt, das daraufhin eine ganz bestimmte Konzentration erm&#246;glicht und ein Set an Inhalten/Gef&#252;hlen/Gedanken repr&#228;sentiert, die wiederum R&#252;ckwirkung haben, wenn man das Ding anschaut oder anfasst. 

Magie wurde in alten Zeiten als die Kunst, &quot;zu binden und zu l&#246;sen&quot; beschrieben. Talismane, Gl&#252;cksbringer und auch weniger materielle Dinge wie Fl&#252;che, Beschw&#246;rungen und Gebete funktionieren so - und wenn in Therapien und Psychoworkshops abzulegende Glaubenss&#228;tze oder gut &#252;berdachte W&#252;nsche auf Zettelchen geschrieben und rituell verbrannt werden, ist das ebenfalls diese Art Magie.

Ich pers&#246;nlich war da immer skeptisch, bzw. verweigerte mich dem, da ich mich eben NICHT in dieser Art binden wollte. Mein Gott wie furchtbar, wenn so ein bedeutungsvoller Gegenstand verloren geht! Da zeigt sich dann die R&#252;ckseite der Bindung: man verf&#228;llt leicht dem Be-Deutungswahn und sieht das als &quot;b&#246;ses Omen&quot;.. och ne!

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur bindungsunf&#228;hig! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Craecker: wie zur&#252;ckhaltend du immer mit deinen Werken bist!!!  Neulich (ja, sogar im direkten Vorfeld dieses Erinnerungsartikels) hab&#8217; ich mir deine URL aus der E-Mail gezogen und ein wenig gest&#246;bert, dabei die <a href="http://www.schubladendinge.de/">Schubladendinge.de</a> entdeckt und bewundert!! Wirklich sch&#246;n gemacht &#8211; und so &#8220;entschleunigt&#8221; in der Art der Kommunikation. </p>
<p>F&#252;r mich ist das mit den &#8220;aufgeladenen&#8221; Gegenst&#228;nden <b>klassische Magie</b>: Man bindet den Geist an ein materielles Objekt, das daraufhin eine ganz bestimmte Konzentration erm&#246;glicht und ein Set an Inhalten/Gef&#252;hlen/Gedanken repr&#228;sentiert, die wiederum R&#252;ckwirkung haben, wenn man das Ding anschaut oder anfasst. </p>
<p>Magie wurde in alten Zeiten als die Kunst, &#8220;zu binden und zu l&#246;sen&#8221; beschrieben. Talismane, Gl&#252;cksbringer und auch weniger materielle Dinge wie Fl&#252;che, Beschw&#246;rungen und Gebete funktionieren so &#8211; und wenn in Therapien und Psychoworkshops abzulegende Glaubenss&#228;tze oder gut &#252;berdachte W&#252;nsche auf Zettelchen geschrieben und rituell verbrannt werden, ist das ebenfalls diese Art Magie.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich war da immer skeptisch, bzw. verweigerte mich dem, da ich mich eben NICHT in dieser Art binden wollte. Mein Gott wie furchtbar, wenn so ein bedeutungsvoller Gegenstand verloren geht! Da zeigt sich dann die R&#252;ckseite der Bindung: man verf&#228;llt leicht dem Be-Deutungswahn und sieht das als &#8220;b&#246;ses Omen&#8221;.. och ne!</p>
<p>Vielleicht bin ich aber auch einfach nur bindungsunf&#228;hig! :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Chräcker</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/08/29/doch-mal-erinnern-die-wilden-70ger-und-80ger/#comment-9337</link>
		<dc:creator>Chräcker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 08:06:00 +0000</pubDate>
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		<description>Da bin ich etwas anders gestrickt, ich schaue gerne zur&#252;ck. Allerdings lebe ich &quot;auch&quot; heute im stetigen Gef&#252;hl, gerade genau exakt heute da zu sein, wo ich gerade genau exakt heute sein will. Und das schon seit Jahren Tag f&#252;r Tag. So laufe ich zumindest nicht Gefahr in die &quot;fr&#252;her war alles besser&quot;-Falle zu laufen. 

Naja, fast. Fr&#252;her war meine Alkoholvertr&#228;glichkeit deutlich deutlich besser. Aber je nun.

Aber ich sammel die Erinnerungen, auch in Gegenst&#228;nden. Schubladendinge.de ist ja auch so und deswegen entstanden. Weil ich Dinge liebe, die sich erst durch ihre Geschichte mit Erinnerungen und Wert aufgeladen haben. H&#252;sch sagte mal: &quot;wenn man sich nicht tagt&#228;glich Erinnerungen schafft - ja, dann kann man sich ja auch nicht erinnern.&quot; beides sollte f&#252;r mein Leben sein: jeden Tag als erinnerungswert erleben k&#246;nnen und das dann auch ruhig tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich etwas anders gestrickt, ich schaue gerne zur&#252;ck. Allerdings lebe ich &#8220;auch&#8221; heute im stetigen Gef&#252;hl, gerade genau exakt heute da zu sein, wo ich gerade genau exakt heute sein will. Und das schon seit Jahren Tag f&#252;r Tag. So laufe ich zumindest nicht Gefahr in die &#8220;fr&#252;her war alles besser&#8221;-Falle zu laufen. </p>
<p>Naja, fast. Fr&#252;her war meine Alkoholvertr&#228;glichkeit deutlich deutlich besser. Aber je nun.</p>
<p>Aber ich sammel die Erinnerungen, auch in Gegenst&#228;nden. Schubladendinge.de ist ja auch so und deswegen entstanden. Weil ich Dinge liebe, die sich erst durch ihre Geschichte mit Erinnerungen und Wert aufgeladen haben. H&#252;sch sagte mal: &#8220;wenn man sich nicht tagt&#228;glich Erinnerungen schafft &#8211; ja, dann kann man sich ja auch nicht erinnern.&#8221; beides sollte f&#252;r mein Leben sein: jeden Tag als erinnerungswert erleben k&#246;nnen und das dann auch ruhig tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/08/29/doch-mal-erinnern-die-wilden-70ger-und-80ger/#comment-9336</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 07:42:28 +0000</pubDate>
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		<description>Das freut mich ja sehr, dass es Menschen gibt, die so einen &quot;Erinnerungs-Artikel&quot; gerne lesen! Ich bin mir oft unsicher, wieviel pers&#246;nlichen Kram von &quot;fr&#252;her&quot; ich hier &#252;berhaupt einbringen will, denn erstens ist das alles lange her und zweitens langweilen solche Themen nat&#252;rlich alle, die nicht irgendwie &quot;dabei&quot; waren - und manchmal auch die, denn jeder hat ja doch irgendwie abgeschlossen mit dem &quot;damals...&quot;. 

@Hermann: Marianne Faithfuls &quot;Memorys&quot; sind ein gutes Beispiel f&#252;r diese Langeweile. Mich spricht das nicht an, einfach weil ich in dieser Rockstar-Szene nicht lebte und es ziemlich uninteressant finde, welche Drogen sie nahmen und wie sie ihre Nachmittage und N&#228;chte verbrachten. Das Ganze lebt vom Name-Dropping: was bliebe &#252;brig, wenn es nicht um ber&#252;hmte Leute ginge? 

@Gerhard: Wohin der Zug als n&#228;chstes geht, k&#246;nnen wir nicht wissen. Mich freut, dass es unter den Jungen fr&#246;hliche &#214;kos gibt, die richtig ernst machen mit dem &quot;Frieden mit der Natur&quot;, die bewusst einkaufen, die &quot;Fleischfabriken&quot; anprangern und fairen Handel unterst&#252;tzen. 
Dass man im zunehmenden Alter nicht mehr die Radikalit&#228;t  und den Idealismus der Jugend weiter lebt, ist v&#246;llig normal, ja. Und doch kann ich bis zum heutigen Tag ohne rot zu werden sagen: SO wie &quot;die alten M&#228;nner im B&#252;ro&quot; bin ich tats&#228;chlich nicht geworden. Die Welt hat sich  ver&#228;ndert, auch durch uns - und heute sind vielf&#228;ltigere Lebensstile mit deutlich h&#246;heren Freiheitsgraden m&#246;glich! Die geistigen Einfl&#252;sse seit 1968 sind andere als die der Aufbaugeneration: ich mache ihnen keine Vorw&#252;rfe &#252;ber ihr Leben und bel&#228;chle sie nicht, auch sie taten ihr jeweils Bestes. Und bin doch verdammt froh, SP&#196;TER geboren zu sein!

@Claudia/Sammelmappe: Kann Vader gut verstehen. Erstens war Kokain damals allenfalls die Droge der Pop- und Mode-Stars - eine wie immer geartete &quot;positive Bedeutung&quot; wie um LSD und Marihuana war rund um Kokain nie angesiedelt. Zweites kann man es sp&#228;ter als Droge des neoliberalen Rattenrennens erkennen: Speed, um besser mithalten zu k&#246;nnen und (vermeintlich..) immer fit, gut drauf und aktionsf&#228;hig zu sein: bis zum Zusammenbruch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das freut mich ja sehr, dass es Menschen gibt, die so einen &#8220;Erinnerungs-Artikel&#8221; gerne lesen! Ich bin mir oft unsicher, wieviel pers&#246;nlichen Kram von &#8220;fr&#252;her&#8221; ich hier &#252;berhaupt einbringen will, denn erstens ist das alles lange her und zweitens langweilen solche Themen nat&#252;rlich alle, die nicht irgendwie &#8220;dabei&#8221; waren &#8211; und manchmal auch die, denn jeder hat ja doch irgendwie abgeschlossen mit dem &#8220;damals&#8230;&#8221;. </p>
<p>@Hermann: Marianne Faithfuls &#8220;Memorys&#8221; sind ein gutes Beispiel f&#252;r diese Langeweile. Mich spricht das nicht an, einfach weil ich in dieser Rockstar-Szene nicht lebte und es ziemlich uninteressant finde, welche Drogen sie nahmen und wie sie ihre Nachmittage und N&#228;chte verbrachten. Das Ganze lebt vom Name-Dropping: was bliebe &#252;brig, wenn es nicht um ber&#252;hmte Leute ginge? </p>
<p>@Gerhard: Wohin der Zug als n&#228;chstes geht, k&#246;nnen wir nicht wissen. Mich freut, dass es unter den Jungen fr&#246;hliche &#214;kos gibt, die richtig ernst machen mit dem &#8220;Frieden mit der Natur&#8221;, die bewusst einkaufen, die &#8220;Fleischfabriken&#8221; anprangern und fairen Handel unterst&#252;tzen.<br />
Dass man im zunehmenden Alter nicht mehr die Radikalit&#228;t  und den Idealismus der Jugend weiter lebt, ist v&#246;llig normal, ja. Und doch kann ich bis zum heutigen Tag ohne rot zu werden sagen: SO wie &#8220;die alten M&#228;nner im B&#252;ro&#8221; bin ich tats&#228;chlich nicht geworden. Die Welt hat sich  ver&#228;ndert, auch durch uns &#8211; und heute sind vielf&#228;ltigere Lebensstile mit deutlich h&#246;heren Freiheitsgraden m&#246;glich! Die geistigen Einfl&#252;sse seit 1968 sind andere als die der Aufbaugeneration: ich mache ihnen keine Vorw&#252;rfe &#252;ber ihr Leben und bel&#228;chle sie nicht, auch sie taten ihr jeweils Bestes. Und bin doch verdammt froh, SP&#196;TER geboren zu sein!</p>
<p>@Claudia/Sammelmappe: Kann Vader gut verstehen. Erstens war Kokain damals allenfalls die Droge der Pop- und Mode-Stars &#8211; eine wie immer geartete &#8220;positive Bedeutung&#8221; wie um LSD und Marihuana war rund um Kokain nie angesiedelt. Zweites kann man es sp&#228;ter als Droge des neoliberalen Rattenrennens erkennen: Speed, um besser mithalten zu k&#246;nnen und (vermeintlich..) immer fit, gut drauf und aktionsf&#228;hig zu sein: bis zum Zusammenbruch.</p>
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		<title>Von: Hermann</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/08/29/doch-mal-erinnern-die-wilden-70ger-und-80ger/#comment-9334</link>
		<dc:creator>Hermann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:41:24 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Claudia,

is ja irre. Eben habe ich in einem Buch von Marianne Faithful „Memories“ gelesen. Sie berichtet dort sehr kurzweilig &#252;ber ihr Leben ab den 60-ern mit all den Gr&#246;&#223;en der damaligen Musik-Szene. Folgender link serviert eine Leseprobe. Macht Spa&#223;!

http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=266026&amp;pub=1000

Besten Dank auch f&#252;r Deine zwei Playlisten Bewegte 70ger und wilde 80ger/NDW.

Hab’s mir grad mal angeschaut und paa Titel abgeh&#246;rt. Dank viel, sehr sch&#246;n, bin hin und weg und mu&#223; eine alte Textzeile von Heinz-Rudolf Kunze bem&#252;hen.


„Ich m&#246;chte NICHT j&#252;nger sein, als ich bin! W&#228;re ich j&#252;nger, w&#252;rde ich wahrscheinlich alles wieder genauso machen“ – Und ja, die heutigen Kids bis hin zu den 30-ern und selbst den 40-ern tun mir irgendwie leid, selbst wenn ich &#252;berhaupt nicht in der Lage bin ihr Lebensgef&#252;hl nachzuempfinden. Aber sie haben es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel, viel schwerer als ich damals. 


Was mich nur bis zum heutigen Tag mitunter immer noch fassungslos macht ist die Tatsache, dass ich die 70-er &#252;berlebt habe. Sp&#228;testens die 80-er h&#228;tten noch ein akzeptables Zeitfenster f&#252;r einen coolen Abgang geboten – Aber hey … Wir haben jetzt 2009 … Wo soll das noch hinf&#252;hren? – Okay, Schwamm dr&#252;ber, hat sich erledigt. Wird n&#228;mlich immer spannender der Trip hier, ehrlich. Immer horsche, immer gucke. Manchmal bissi machen. Schon ein irrer Trip hier. 


&gt; Ich schwor mir, niemals so zu werden wie sie.

Auch so ein Klassiker dieser Ausspruch von Dir. Mir ging es etwa in den 90-ern auf, dass ich zum Beispiel meine Eltern bin, obwohl ich das ums Verrecken vermeiden wollte. Heute wei&#223; ich zumindest, warum das so ist und das es absolut in Ordnung ist.

So, genug geschwelgt f&#252;r heute,

herzlich gr&#252;&#223; nach Berliner Rudolfstra&#223;

yours, h</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Claudia,</p>
<p>is ja irre. Eben habe ich in einem Buch von Marianne Faithful „Memories“ gelesen. Sie berichtet dort sehr kurzweilig &#252;ber ihr Leben ab den 60-ern mit all den Gr&#246;&#223;en der damaligen Musik-Szene. Folgender link serviert eine Leseprobe. Macht Spa&#223;!</p>
<p><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=266026&amp;pub=1000" rel="nofollow">http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=266026&amp;pub=1000</a></p>
<p>Besten Dank auch f&#252;r Deine zwei Playlisten Bewegte 70ger und wilde 80ger/NDW.</p>
<p>Hab’s mir grad mal angeschaut und paa Titel abgeh&#246;rt. Dank viel, sehr sch&#246;n, bin hin und weg und mu&#223; eine alte Textzeile von Heinz-Rudolf Kunze bem&#252;hen.</p>
<p>„Ich m&#246;chte NICHT j&#252;nger sein, als ich bin! W&#228;re ich j&#252;nger, w&#252;rde ich wahrscheinlich alles wieder genauso machen“ – Und ja, die heutigen Kids bis hin zu den 30-ern und selbst den 40-ern tun mir irgendwie leid, selbst wenn ich &#252;berhaupt nicht in der Lage bin ihr Lebensgef&#252;hl nachzuempfinden. Aber sie haben es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel, viel schwerer als ich damals. </p>
<p>Was mich nur bis zum heutigen Tag mitunter immer noch fassungslos macht ist die Tatsache, dass ich die 70-er &#252;berlebt habe. Sp&#228;testens die 80-er h&#228;tten noch ein akzeptables Zeitfenster f&#252;r einen coolen Abgang geboten – Aber hey … Wir haben jetzt 2009 … Wo soll das noch hinf&#252;hren? – Okay, Schwamm dr&#252;ber, hat sich erledigt. Wird n&#228;mlich immer spannender der Trip hier, ehrlich. Immer horsche, immer gucke. Manchmal bissi machen. Schon ein irrer Trip hier. </p>
<p>&gt; Ich schwor mir, niemals so zu werden wie sie.</p>
<p>Auch so ein Klassiker dieser Ausspruch von Dir. Mir ging es etwa in den 90-ern auf, dass ich zum Beispiel meine Eltern bin, obwohl ich das ums Verrecken vermeiden wollte. Heute wei&#223; ich zumindest, warum das so ist und das es absolut in Ordnung ist.</p>
<p>So, genug geschwelgt f&#252;r heute,</p>
<p>herzlich gr&#252;&#223; nach Berliner Rudolfstra&#223;</p>
<p>yours, h</p>
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