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	<title>Kommentare zu: Arbeitspl&#228;tze erhalten &#8211; warum eigentlich?</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 20:15:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Martin</title>
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		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:33:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ SuMuze  Danke f&#252;r den Tipp ;) echt interessant</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ SuMuze  Danke f&#252;r den Tipp ;) echt interessant</p>
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		<title>Von: NaJima</title>
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		<dc:creator>NaJima</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 17:42:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ein toller Artikel, mit vielen sehr berechtigten Fragen. Vielen Dank f&#252;r die kostbaren Anregungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein toller Artikel, mit vielen sehr berechtigten Fragen. Vielen Dank f&#252;r die kostbaren Anregungen.</p>
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		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/06/10/arbeitsplaetze-erhalten-warum-eigentlich/#comment-9038</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 11:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ein recht guter Artikel zu diesem Thema findet sich &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum?page=1&quot;&gt;in der Zeit&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein recht guter Artikel zu diesem Thema findet sich <a href="http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum?page=1">in der Zeit</a></p>
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		<title>Von: Lesenswert: Arbeitsplätze erhalten &#8211; warum eigentlich? &#171; Bay-Blog.com</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/06/10/arbeitsplaetze-erhalten-warum-eigentlich/#comment-9032</link>
		<dc:creator>Lesenswert: Arbeitsplätze erhalten &#8211; warum eigentlich? &#171; Bay-Blog.com</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 18:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 16. Juni 2009 von bayernonline    von Claudia Klinger @HumanVoice http://tr.im/oHny [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 16. Juni 2009 von bayernonline    von Claudia Klinger @HumanVoice <a href="http://tr.im/oHny" rel="nofollow">http://tr.im/oHny</a> [...]</p>
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		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/06/10/arbeitsplaetze-erhalten-warum-eigentlich/#comment-9021</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:37:18 +0000</pubDate>
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		<description>@Claudia

Ich sprach mit den Brosamen nicht von den Steuern, mit denen staatliches Handeln bezahlt wird, sondern nat&#252;rlich von dem, was diese Leute aus der Politik nebenbei nach Hause schleppen, weil sie Leuten mit Geld zu Gefallen sind.

Es w&#228;re blau&#228;ugig anzunehmen, da&#223; diejenigen, die etwas so Wichtiges wie Kreditvergabe steuern, daraus keinen pers&#246;nlichen Vorteil z&#246;gen. Das ist sicherlich nicht nur unverdient. Auch jeder andere Dienstleister und Produzent m&#246;chte aus seiner T&#228;tigkeit und den mit ihr ggf. verbundenen Machtmitteln Gewinn schlagen und tut dieses auch. Da&#223; dieser Vorteil je h&#246;her ausf&#228;llt, desto mehr Macht (Monopol oder Regulierungsmacht) jemand auf sich vereint, d&#252;rfte auch sofort einleuchten. Und letztlich ist es eine Binsenweisheit, da&#223; Korruption und Vorteilsnahme zu den Menschen geh&#246;ren wie Mundgeruch und Fu&#223;schwei&#223;. Schon Hammurapi sang auf Tontafeln das endlose Klagelied &#252;ber den korrupten Staatsdiener.

Da&#223; die heutigen Politiker (verglichen mit den Preisen, die in der privaten Wirtschaft erzielt werden) so billig zu kaufen sind, wenn ich nach den &#246;ffentlich bei Gelegenheit und zum Zwecke ihrer vorzeitigen Au&#223;erdienststellung oft lancierten Summen urteilen soll, empfinde ich dabei als eher tr&#246;stlich. Auf diese Weise haben noch sehr viele verschiedene Interessengruppen eine relle Chance, sich Kanzler, Minister, Staatssekret&#228;re oder Abgeordnete zu leisten. H&#246;rt aber der durchschnittliche Politiker auf, derart wohlfeil sich andienern zu m&#252;ssen, w&#228;re das ein Zeichen daf&#252;r, da&#223; es immer weniger zahlungskr&#228;ftige K&#228;ufer f&#252;r Politik sind, die diese am Ende und im Hintergrund bestimmen. Und damit fiele tendenziell die einzige in meinen Augen heute einigerma&#223;en funktionierende Kontrolle staatlicher Macht fort - der Futterneid der Habenden untereinander.


Um den &#252;blichen Mi&#223;verst&#228;ndnissen gleich vorzubeugen: ich w&#252;rde Politiker in verantwortlicher Position um ein mehrfaches besser bezahlen, als das heute geschieht. Zugleich sie aber auch zwingen, ihre Einkommensverh&#228;ltnisse komplett offen zu legen. Warum sollte es keine ans Amt gebunden Einschr&#228;nkung des Bankengeheimnisses und des Rechtes auf eine Privatsph&#228;re usw. geben? Macht war zu allen Zeiten nicht ohne Preis zu haben. Und M&#228;chtige glichen oft ihre V&#246;llerei auf der einen mit Askese auf der anderen Seite aus. Mir w&#228;re es bei weitem lieber, ein Minister erhielte f&#252;r seine &#246;ffentlich &#252;berpr&#252;f- und rundum kitisierbaren Dienste an der Allgemeinheit die Millionen, die all diese Zumwinkels und Ackermanns woanders f&#252;r ihre kaum nachzuvollziehenden Dienste am Geld ergattern, die der Allgemeinheit, soweit ich es sehe, nur sehr bedingt Nutzen (und m&#246;glicherweise oft sogar Schaden) einbringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia</p>
<p>Ich sprach mit den Brosamen nicht von den Steuern, mit denen staatliches Handeln bezahlt wird, sondern nat&#252;rlich von dem, was diese Leute aus der Politik nebenbei nach Hause schleppen, weil sie Leuten mit Geld zu Gefallen sind.</p>
<p>Es w&#228;re blau&#228;ugig anzunehmen, da&#223; diejenigen, die etwas so Wichtiges wie Kreditvergabe steuern, daraus keinen pers&#246;nlichen Vorteil z&#246;gen. Das ist sicherlich nicht nur unverdient. Auch jeder andere Dienstleister und Produzent m&#246;chte aus seiner T&#228;tigkeit und den mit ihr ggf. verbundenen Machtmitteln Gewinn schlagen und tut dieses auch. Da&#223; dieser Vorteil je h&#246;her ausf&#228;llt, desto mehr Macht (Monopol oder Regulierungsmacht) jemand auf sich vereint, d&#252;rfte auch sofort einleuchten. Und letztlich ist es eine Binsenweisheit, da&#223; Korruption und Vorteilsnahme zu den Menschen geh&#246;ren wie Mundgeruch und Fu&#223;schwei&#223;. Schon Hammurapi sang auf Tontafeln das endlose Klagelied &#252;ber den korrupten Staatsdiener.</p>
<p>Da&#223; die heutigen Politiker (verglichen mit den Preisen, die in der privaten Wirtschaft erzielt werden) so billig zu kaufen sind, wenn ich nach den &#246;ffentlich bei Gelegenheit und zum Zwecke ihrer vorzeitigen Au&#223;erdienststellung oft lancierten Summen urteilen soll, empfinde ich dabei als eher tr&#246;stlich. Auf diese Weise haben noch sehr viele verschiedene Interessengruppen eine relle Chance, sich Kanzler, Minister, Staatssekret&#228;re oder Abgeordnete zu leisten. H&#246;rt aber der durchschnittliche Politiker auf, derart wohlfeil sich andienern zu m&#252;ssen, w&#228;re das ein Zeichen daf&#252;r, da&#223; es immer weniger zahlungskr&#228;ftige K&#228;ufer f&#252;r Politik sind, die diese am Ende und im Hintergrund bestimmen. Und damit fiele tendenziell die einzige in meinen Augen heute einigerma&#223;en funktionierende Kontrolle staatlicher Macht fort &#8211; der Futterneid der Habenden untereinander.</p>
<p>Um den &#252;blichen Mi&#223;verst&#228;ndnissen gleich vorzubeugen: ich w&#252;rde Politiker in verantwortlicher Position um ein mehrfaches besser bezahlen, als das heute geschieht. Zugleich sie aber auch zwingen, ihre Einkommensverh&#228;ltnisse komplett offen zu legen. Warum sollte es keine ans Amt gebunden Einschr&#228;nkung des Bankengeheimnisses und des Rechtes auf eine Privatsph&#228;re usw. geben? Macht war zu allen Zeiten nicht ohne Preis zu haben. Und M&#228;chtige glichen oft ihre V&#246;llerei auf der einen mit Askese auf der anderen Seite aus. Mir w&#228;re es bei weitem lieber, ein Minister erhielte f&#252;r seine &#246;ffentlich &#252;berpr&#252;f- und rundum kitisierbaren Dienste an der Allgemeinheit die Millionen, die all diese Zumwinkels und Ackermanns woanders f&#252;r ihre kaum nachzuvollziehenden Dienste am Geld ergattern, die der Allgemeinheit, soweit ich es sehe, nur sehr bedingt Nutzen (und m&#246;glicherweise oft sogar Schaden) einbringen.</p>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/06/10/arbeitsplaetze-erhalten-warum-eigentlich/#comment-9020</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:40:18 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Su, ich h&#228;tte das nicht besser sagen k&#246;nnen! Deinen letzten Absatz verstehe ich aber nicht: oben sagst du, es w&#252;rde glatt zu wenig Geld abgesch&#246;pft (Steuern), am Ende dann sollen Brosamen reichen? Worauf bezieht sich der letzte Satz`?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Su, ich h&#228;tte das nicht besser sagen k&#246;nnen! Deinen letzten Absatz verstehe ich aber nicht: oben sagst du, es w&#252;rde glatt zu wenig Geld abgesch&#246;pft (Steuern), am Ende dann sollen Brosamen reichen? Worauf bezieht sich der letzte Satz`?</p>
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