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	<title>Kommentare zu: Finanzkrise ungel&#246;st: Das KOAN des Kapitalismus</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:54:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: roger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8501</link>
		<dc:creator>roger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 09:41:26 +0000</pubDate>
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		<description>@i.m.
Das ist leicht erkl&#228;rt.
Die Banken haben ihnen anvertrautest Geld in der Regel NEUN Mal weitergeliehen, denn nur Kredite bringen Gewinne. Wenn nun von diesen 9malen nur drei (vermutlich waren es eher 4-5 male) einem spekulativen Zwecke dienten, so ist das Geld seit dem Platzen der Blase weg.
Die Banken sind also gleich merfach pleite, darum nutzen all die Rettungspakete auch nichts. Das darf und will nat&#252;rlich keiner der Verantwortlichen oder Politiker so klar benennen, weil uns sonst das wahre Ausmass des Bescheissens der letzten Jahre ans Licht k&#228;me.
Ach ja, das System, wie es bis heute angelegt ist, muss so enden, weil diese Form von Wachstum immer eine Hyperbel ist.
Dumm gelaufen ist diesmal bloss, dass kein Krieg fr&#252;h genug die Spirale beendet hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@i.m.<br />
Das ist leicht erkl&#228;rt.<br />
Die Banken haben ihnen anvertrautest Geld in der Regel NEUN Mal weitergeliehen, denn nur Kredite bringen Gewinne. Wenn nun von diesen 9malen nur drei (vermutlich waren es eher 4-5 male) einem spekulativen Zwecke dienten, so ist das Geld seit dem Platzen der Blase weg.<br />
Die Banken sind also gleich merfach pleite, darum nutzen all die Rettungspakete auch nichts. Das darf und will nat&#252;rlich keiner der Verantwortlichen oder Politiker so klar benennen, weil uns sonst das wahre Ausmass des Bescheissens der letzten Jahre ans Licht k&#228;me.<br />
Ach ja, das System, wie es bis heute angelegt ist, muss so enden, weil diese Form von Wachstum immer eine Hyperbel ist.<br />
Dumm gelaufen ist diesmal bloss, dass kein Krieg fr&#252;h genug die Spirale beendet hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wie kann ich kann mein Kennwort für mein Internet erhalten? &#124; T-Shirts kaufen - T-Shirts selbst gestalten</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8489</link>
		<dc:creator>Wie kann ich kann mein Kennwort für mein Internet erhalten? &#124; T-Shirts kaufen - T-Shirts selbst gestalten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 17:50:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stichwort: Club Newsegotronic news:Was Blogger tun, lassen und erleben&#8230; zum Stichwort: CrashFinanzkrise ungel&#246;st: Das KOAN des KapitalismusFlight 3407 Crash An Assassination Hit On 9/11 Widow?Satelliten-Crash: R&#228;tselhafter [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stichwort: Club Newsegotronic news:Was Blogger tun, lassen und erleben&#8230; zum Stichwort: CrashFinanzkrise ungel&#246;st: Das KOAN des KapitalismusFlight 3407 Crash An Assassination Hit On 9/11 Widow?Satelliten-Crash: R&#228;tselhafter [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Konsumpf - Forum für kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting &#187; Die „Finanzkrise“ – nun also doch eine Systemkrise?</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8483</link>
		<dc:creator>Konsumpf - Forum für kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting &#187; Die „Finanzkrise“ – nun also doch eine Systemkrise?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 09:06:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Claudia Klinger befasste sich in ihrem Blog digital diary mit der Krise: „Finanzkrise ungel&#246;st: Das KOAN des Kapitalismus“ – ihr sch&#246;nes Zitat soll diesen Beitrag beschlie&#223;en: Das ungel&#246;ste Finanzproblem erscheint [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Claudia Klinger befasste sich in ihrem Blog digital diary mit der Krise: „Finanzkrise ungel&#246;st: Das KOAN des Kapitalismus“ – ihr sch&#246;nes Zitat soll diesen Beitrag beschlie&#223;en: Das ungel&#246;ste Finanzproblem erscheint [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: i.m.</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8476</link>
		<dc:creator>i.m.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 22:45:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/?p=257#comment-8476</guid>
		<description>an dem ganzen Finanzdesaster interessiert mich
im Grunde nur:
welcher Einzelbetrag aus welchem Gesch&#228;ft ist im Detail
nicht bezahlt/ausgeglichen worden.
Was wurde f&#252;r welche Arbeit/Dienstleistung/Vertragsverh&#228;ltnis
vereinbart und was genau wurde daf&#252;r nicht getan?
wie kommen durch die vielen geplatzzten Gesch&#228;fte
im Detail genau die zig Milliarden Verluste zusammen,
wer hat an diesen Verlusten verdient?
(wenn eine Leistung nicht bezahlt wird, ist der Leistungsempf&#228;nger
um den Kaufpreis der Leistung reicher (zumindest ist das im realen Gesch&#228;fftsleben so): d.h.: er/sie hat das eigene Verm&#246;gen verdoppelt.
wenn diese richtig einfachen Fragen von den notleidenden Banken
und Gesellschaften im Detail mit Belegen &#246;ffentlich in allen Details nachgewiesen werden,
dann k&#246;nnte man sich als Gemeinwesen mit sozialer Verantwortung
daran machen, die unbeglichenen Rechnungen zum Wohle aller Beteiligten zu regeln. aber nur dann. vorher sollen SIE doch alle zur H&#246;lle fahren.
ich glaube denen kein Wort bis zum belegten Beweis des Gegenteils.
gruss
i.m.
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>an dem ganzen Finanzdesaster interessiert mich<br />
im Grunde nur:<br />
welcher Einzelbetrag aus welchem Gesch&#228;ft ist im Detail<br />
nicht bezahlt/ausgeglichen worden.<br />
Was wurde f&#252;r welche Arbeit/Dienstleistung/Vertragsverh&#228;ltnis<br />
vereinbart und was genau wurde daf&#252;r nicht getan?<br />
wie kommen durch die vielen geplatzzten Gesch&#228;fte<br />
im Detail genau die zig Milliarden Verluste zusammen,<br />
wer hat an diesen Verlusten verdient?<br />
(wenn eine Leistung nicht bezahlt wird, ist der Leistungsempf&#228;nger<br />
um den Kaufpreis der Leistung reicher (zumindest ist das im realen Gesch&#228;fftsleben so): d.h.: er/sie hat das eigene Verm&#246;gen verdoppelt.<br />
wenn diese richtig einfachen Fragen von den notleidenden Banken<br />
und Gesellschaften im Detail mit Belegen &#246;ffentlich in allen Details nachgewiesen werden,<br />
dann k&#246;nnte man sich als Gemeinwesen mit sozialer Verantwortung<br />
daran machen, die unbeglichenen Rechnungen zum Wohle aller Beteiligten zu regeln. aber nur dann. vorher sollen SIE doch alle zur H&#246;lle fahren.<br />
ich glaube denen kein Wort bis zum belegten Beweis des Gegenteils.<br />
gruss<br />
i.m.<br />
 </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8475</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 16:08:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/?p=257#comment-8475</guid>
		<description>Guter Beitrag. Ich schaue mir (nur eins von tausenden Beispielen) einen 52-j&#228;hrigen Ingenieur einer dieser Insolvenzfirmen an. Nach den wenigen Monaten Arbeitslosengeld und keiner neuen Arbeit im Osten dieser Republik geht er f&#252;r 500,-- Euro im Monat als Vollzeitjob arbeiten, womit er versucht, sein H&#228;uschen, an dem er 15 jahre lang mit gro&#223;er Hingabe als Altersitz gewerkelt hat, zu retten. 
Wer sich umsieht und richtig hinschaut: Soviel kann man doch garnicht verdr&#228;ngen oder hoffnungsvoll klug sch&#246;nreden, dass unsere System nicht kollabieren werden.
Nun weil man etwas nicht f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt, ist es nicht unm&#246;glich.

Keiner, der dem momentanen Reparaturbetrieb zuschaut, sp&#252;rt wirklich in sich, dass es Ans&#228;tze f&#252;r eine wirkliche und anhaltende Genesung gibt. Fast alle fragen sich besorgt, ob das gut geht. Das sind nur Gedanken zum heute. Und die Diskussion kommt auf, was wir den Kindern hinterlassen und die ersten stehen auch schon deshalb protestierend auf der Strasse. Sie sollen die Zeche zahlen, die sie nicht zu verantworten haben. Sind das Str&#246;mungen zu einem harmonischen Gesellschaftsgef&#252;ge?

Die Frage ist nicht, ob das System kollabiert, sondern: Wann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Beitrag. Ich schaue mir (nur eins von tausenden Beispielen) einen 52-j&#228;hrigen Ingenieur einer dieser Insolvenzfirmen an. Nach den wenigen Monaten Arbeitslosengeld und keiner neuen Arbeit im Osten dieser Republik geht er f&#252;r 500,&#8211; Euro im Monat als Vollzeitjob arbeiten, womit er versucht, sein H&#228;uschen, an dem er 15 jahre lang mit gro&#223;er Hingabe als Altersitz gewerkelt hat, zu retten. <br />
Wer sich umsieht und richtig hinschaut: Soviel kann man doch garnicht verdr&#228;ngen oder hoffnungsvoll klug sch&#246;nreden, dass unsere System nicht kollabieren werden.<br />
Nun weil man etwas nicht f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt, ist es nicht unm&#246;glich.</p>
<p>Keiner, der dem momentanen Reparaturbetrieb zuschaut, sp&#252;rt wirklich in sich, dass es Ans&#228;tze f&#252;r eine wirkliche und anhaltende Genesung gibt. Fast alle fragen sich besorgt, ob das gut geht. Das sind nur Gedanken zum heute. Und die Diskussion kommt auf, was wir den Kindern hinterlassen und die ersten stehen auch schon deshalb protestierend auf der Strasse. Sie sollen die Zeche zahlen, die sie nicht zu verantworten haben. Sind das Str&#246;mungen zu einem harmonischen Gesellschaftsgef&#252;ge?</p>
<p>Die Frage ist nicht, ob das System kollabiert, sondern: Wann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/15/finanzkrise-ungeloest-das-koan-des-kapitalismus/#comment-8474</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 15:28:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/?p=257#comment-8474</guid>
		<description>Ich hoffe, da&#223; der Kommentar meines Vorredners zeitcollector nur entworfen wurde, um einen typischen Aspekt des aktuellen Krisenmanagements (n&#228;mlich den: h&#228;tte der Kaiser das nur fr&#252;her gewu&#223;t, da&#223; seine Leute solche Schei&#223;e bauen, dann w&#228;re die Monarchie nie &#252;ber die Wupper gegangen) zu beleuchten.
In der Biologie wie in der Kriminologie gilt der Grundsatz, da&#223; kein R&#228;uber die von ihm beraubte Population gef&#228;hrdet. Auch das funny money hat zur Finanzierung wirtschaftlichen Handelns beigetragen. Nicht das Ausnutzen der Geldwirtschaft erstickt diese nunmehr, sondern die Macht ihrer Prinzipien - n&#228;mlich das , was einmal als Anarchie der Produktionsweise bezeichnet wurde.
Der buchhalterischer Zeithorizont, der Bezug der Gewinnbewertung auf einen willk&#252;rlich verk&#252;rzten Zeitraum, blendet aus, was an m&#246;glichen anderen Kontrollwerten eine Geldwirtschaft stabiler gestalten k&#246;nnte. Aber w&#228;re dem nicht so, w&#228;re es keine Geldwirtschaft mehr. Preise m&#252;ssen ermittelbar sein, schnell und effizient, d.h. f&#252;r den aktuellen Zweck gen&#252;gend. In einem anderen Sinne &#039;wahre&#039; Preise (die Kosten des Wachstums, die um soziale Folgekosten erweiteren Kosten etwa der Kernkraft, der Autoindustrie usw.) sind keine effizienten Steuerparameter f&#252;r aktuelles, schnelles wirtschaftliches Handeln, das qua Geld seine Entscheidungen findet.
 
Auch gutwillige Manager (und die gibt es sicherlich, sogar in der Mehrzahl), oder  sozial verantwortungsvolle Kapitaleigner (welche ebenfalls die Mehrheit ausmachen d&#252;rften) k&#246;nnen sich den Geld-Kalk&#252;len nicht entziehen, wie immer sie sich auch wenden und winden. Wenn ich Schach spiele, darf ich mich nicht wundern, mit meinen Elfmeterk&#252;nsten nicht einmal ein Sch&#228;fermatt zuwege zu bringen.
 
De facto ist in meinen Augen die kapitalistische Produktionsweise am Ende. Was nicht hei&#223;t, da&#223; sie nicht noch lange existiert. Eine Hoffnung besteht nur darin, da&#223; entweder es bald keiner Produktionsweise mehr bedarf (da es keine nennenswerten  Menschengruppen mehr auf der Erde gibt) oder da&#223; Steuerungsszenarien f&#252;r Ressourcenverwendung bei knappen Ressourcen (zu denen sowohl Zeit wie auch disponible Masse geh&#246;ren) entwickelt werden, die ohne den eher primitiven Glauben an die Selbstregulierung mikrosokopisch vereinzelter, in sich dummer Vorg&#228;nge auskommen. Schwarmintelligenz ist da so eine der sch&#246;nen Hoffnungsblasen  des Nicht-Denkens, wie es vor einiger Zeit die neuronalen Netze und die wunderbare Fuzzy Logik und die Katastrophen- oder Chaostheorie (wei&#223; noch eine(r) genau, was das alles war?) darstellten. Der Markt (also eine Steuerung global lebenswichtiger Verteilungs- und Produktionsvorg&#228;nge auf der Grundlage von Wissen, das so eben f&#252;r den atomischen Tauschakt gen&#252;gt und nicht f&#252;r viel mehr) platzt gerade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, da&#223; der Kommentar meines Vorredners zeitcollector nur entworfen wurde, um einen typischen Aspekt des aktuellen Krisenmanagements (n&#228;mlich den: h&#228;tte der Kaiser das nur fr&#252;her gewu&#223;t, da&#223; seine Leute solche Schei&#223;e bauen, dann w&#228;re die Monarchie nie &#252;ber die Wupper gegangen) zu beleuchten.<br />
In der Biologie wie in der Kriminologie gilt der Grundsatz, da&#223; kein R&#228;uber die von ihm beraubte Population gef&#228;hrdet. Auch das funny money hat zur Finanzierung wirtschaftlichen Handelns beigetragen. Nicht das Ausnutzen der Geldwirtschaft erstickt diese nunmehr, sondern die Macht ihrer Prinzipien &#8211; n&#228;mlich das , was einmal als Anarchie der Produktionsweise bezeichnet wurde.<br />
Der buchhalterischer Zeithorizont, der Bezug der Gewinnbewertung auf einen willk&#252;rlich verk&#252;rzten Zeitraum, blendet aus, was an m&#246;glichen anderen Kontrollwerten eine Geldwirtschaft stabiler gestalten k&#246;nnte. Aber w&#228;re dem nicht so, w&#228;re es keine Geldwirtschaft mehr. Preise m&#252;ssen ermittelbar sein, schnell und effizient, d.h. f&#252;r den aktuellen Zweck gen&#252;gend. In einem anderen Sinne &#8216;wahre&#8217; Preise (die Kosten des Wachstums, die um soziale Folgekosten erweiteren Kosten etwa der Kernkraft, der Autoindustrie usw.) sind keine effizienten Steuerparameter f&#252;r aktuelles, schnelles wirtschaftliches Handeln, das qua Geld seine Entscheidungen findet.<br />
 <br />
Auch gutwillige Manager (und die gibt es sicherlich, sogar in der Mehrzahl), oder  sozial verantwortungsvolle Kapitaleigner (welche ebenfalls die Mehrheit ausmachen d&#252;rften) k&#246;nnen sich den Geld-Kalk&#252;len nicht entziehen, wie immer sie sich auch wenden und winden. Wenn ich Schach spiele, darf ich mich nicht wundern, mit meinen Elfmeterk&#252;nsten nicht einmal ein Sch&#228;fermatt zuwege zu bringen.<br />
 <br />
De facto ist in meinen Augen die kapitalistische Produktionsweise am Ende. Was nicht hei&#223;t, da&#223; sie nicht noch lange existiert. Eine Hoffnung besteht nur darin, da&#223; entweder es bald keiner Produktionsweise mehr bedarf (da es keine nennenswerten  Menschengruppen mehr auf der Erde gibt) oder da&#223; Steuerungsszenarien f&#252;r Ressourcenverwendung bei knappen Ressourcen (zu denen sowohl Zeit wie auch disponible Masse geh&#246;ren) entwickelt werden, die ohne den eher primitiven Glauben an die Selbstregulierung mikrosokopisch vereinzelter, in sich dummer Vorg&#228;nge auskommen. Schwarmintelligenz ist da so eine der sch&#246;nen Hoffnungsblasen  des Nicht-Denkens, wie es vor einiger Zeit die neuronalen Netze und die wunderbare Fuzzy Logik und die Katastrophen- oder Chaostheorie (wei&#223; noch eine(r) genau, was das alles war?) darstellten. Der Markt (also eine Steuerung global lebenswichtiger Verteilungs- und Produktionsvorg&#228;nge auf der Grundlage von Wissen, das so eben f&#252;r den atomischen Tauschakt gen&#252;gt und nicht f&#252;r viel mehr) platzt gerade.</p>
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