Claudia am 08. Februar 2009 — 5 Kommentare

Verständliche Artikelserie über Twitter

Eigentlich wollte ich das erst hier im Diary schreiben: Eine Artikel-Serie, die Interessierten und Einsteigern auf verständliche Weise vermittelt, was es mit dem noch immer vielen unverständlichen 140-Zeichen-Tool “Twitter” auf sich hat. Nun ist „Vom Raum zum Schwarm, Teil I“ aber doch im Webwriting Magazin gelandet, da der erklärende Aspekt den philosophischen Impuls, der mich zum Schreiben motiviert, bei weitem überwiegt.

Zwar bin ich seit fast einem Jahr „bei Twitter“, doch erst in den letzten Wochen bekam ich ein Gefühl für die Andersartigkeit und die noch lange nicht ausgereizten Möglichkeiten der „Schwarmkommunikation“. Im Moment kommt es mir vor, als bahne sich damit eine neue Stufe beschleunigter Massenkommunikation an, ähnlich der, die einst E-Mail (und das „Auftauchen“ des Webs insgesamt) über die Welt herein brechen ließ.

Twittern, Microblogging – wenn ich davon Freunden berichte, die vielleicht gerade dabei sind, ihre Webseiten zu modernisieren oder ein Blog für ihre Unternehmungen zu errichten, ernte ich ähnlich verständnislose Blicke wie einst 1996, als ich den Leuten vom Internet erzählte. Und weil ich weiß, dass man auch als teilnehmender Beobachter längere Zeit braucht, um das Kopfschütteln über Twitter (= Phase 1) zu überwinden, schreib ich jetzt diese Artikelserie:

  • für alle, die nicht immer gleich alles mitmachen, weil es technisch neu ist,
  • für Leute, die Texte voller Insider-Abkürzungen nervig finden und
  • für Menschen, die keine Zeit für sinnleere Spielereien zu verschwenden haben.

Ach ja: Wer mag, kann mir auf Twitter folgen.

Diskussion

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5 Kommentare zu „Verständliche Artikelserie über Twitter“.

  1. Das Twittern bzw. das Microblogging fasziniert mich ungemein. Habe mir jetzt auch die Vorteile von identi.ca zeigen lassen. Aber leider sind meine Lieblings-Microblogger alle noch auf Twitter.
    identi.ca läuft unter der GNU Affero General Public License

  2. @Claudia: der Wirkungsgrad und die Attraktivität eines Social Tools ist WESENTLICH bestimmt von der Anzahl der User als von der konkreten Technik und Ausgestaltung. Man könnte jetzt zehn viel bessere Twitter-Tools lancieren, es gäbe dennoch keinen Grund zum Umstieg, da gefühlte „alle“ schon twittern und noch mehr dabei sind, es grade zu lernen.

  3. Ich würde da nun auch nicht hin „umsteigen“ obwohl es auch recht gut aussieht.
    Twitter ist allerdings der erste und größte und wenn „alle“ gefühlt schon da sind wird es auch so bleiben. Diese Clone verzetteln es.

  4. … und so hab ich meine ersten Gehversuche mit Twittern versucht. Und kurz darauf scheinbar gleich mal einige huebsche Trojaner und andere Viren in meinen Computer eingeladen … die teils mit Versuchen bis zu meinem Bankkonto gingen. Danke, das war’s denn auch. Ich bevorzuge die Kontrolle ueber meinen Bekanntenkreis. Bye bye twittern … bist nicht lebensnotwendig!

  5. @mohnblume: und wieso meinst du, das habe was mit Twitter zu tun? Es gibt viele Wege, sich was einzufangen – und wenn es derart massiv über Twitter käme (weiß gar nicht, ob das technisch möglich ist!), wäre das im schnellen Twitterversum doch gleich bekannt geworden.

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