Claudia am 26. Dezember 2008 — 1 Kommentar

Klartext über PSYCHOLOGIE HEUTE: die Januar-Ausgabe

2.Spendenaktion Brunnen für Tani„Was so hängen bleibt“ heißt das Blog von Ralf Bodemann, und als ich heut‘ mal wieder hin schaute, machte der gefundene Text dem Namen alle Ehre.

Sein Titel „Leben im Gestern/Heute/Morgen, Psychoanalyse im Kino und die einzig wahre Funktion von Mythen“ beschreibt die Schwerpunkt-Themen der Zeitschrift PSYCHOLOGIE HEUTE. Neben wenigen Highlights gebe es da sehr viel Bodensatz, bei der das Populäre die Wissenschaft verdränge, meint Ralf – und hätte mich damit fast vom Weiterlesen abgehalten. Denn was soll mir eine Rezension, die von PSYCHOLOGIE HEUTE ernsthaft erwartet, eine Wissenschaftspublikation zu sein?! Kann er wirklich den NAMEN so sehr missverstanden haben?? Und überhaupt: den hier anklingenden Wissenschaftsdünkel teile ich nicht die Bohne.

Egal, was dann folgt, entschädigt mich jedoch für die anfängliche Irritation voll und ganz. Ja, ja, ich erkenne sie wieder, die PSYCHOLOGIE HEUTE. Ralf verreißt in aller Kürze die einzelnen Artikel und spricht aus, was ich auch schon oft dachte, wenn ich wieder mal – für eine Zugreise zum Beispiel – gar nicht wenige Euro für dieses Magazin hingelegt hatte. Und wie immer zwei Stunden später bereut.

Diskussion

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Ein Kommentar zu „Klartext über PSYCHOLOGIE HEUTE: die Januar-Ausgabe“.

  1. Hmm. Da fühle ich mich doch zu Klarstellungen veranlasst.

    1. Die Zeitschrift heißt „Psychologie heute“. Nicht „Psychen heute“, „Kaffeeklatsch heute“ oder „Nabelschau heute“. Psychologie bezeichnet für mich nach wie vor eine Wissenschaft. Von einer Zeitschrift dieses Namens erwarte ich populär-journalistisch aufbereitete Erkenntnisse aus dem Fachbereich der Psychologie. Was habe ich daran mißverstanden?

    2. Meine Einstellung zu der Zeitschrift habe ich als „ambivalent“ bezeichnet. Soll heißen: Manches finde ich gut (wie z.B. die Mythen-Artikel und das Interview mit Monika Renz), manches weniger. Wenn ich hier überhaupt nichts Gutes findes würde, würde ich nicht immer wieder reinschauen und ein bis zwei Ausgaben pro Jahr sogar käuflich erwerben.
    An anderer Stelle in meinem Blog habe ich sogar einmal eine lohnende PH-Ausgabe rezensiert:
    http://ralvieh.kulando.de/post/2008/02/15/eine_lohnende_ausgabe

    Und der „Wissenschaftsdünkel“? Darüber reden wir bei einer Tasse Kaffee, wenn wir uns gegenseitig mit unseren ach so  persönlichen, unaufgearbeiteten Erlebnissen zutexten. Und dann versuchen, auf der Basis die Welt zu verbessern. ;-)
    Gruß
    Ralf

     

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