Claudia am 14. November 2008 — 8 Kommentare

SPAM-Kommentare

Offensichtlich liest keiner die „Warnhinweise“ über dem Kommentarfeld – bzw. es ist den Spammern scheißegal, was da steht! Täglich entferne ich hier inhaltsleere Lobhudeleien und nichtssagende Statements, die einzig deshalb gepostet werden, um den Link zu irgend einer kommerziellen Seite zu setzen. Wenn z.B. im Gartenblog oder im Webwriting-Magazin wenigstens ein thematischer Bezug zur verlinkten Seite zu erkennen ist, und gleichzeitig der Kommentar einen richtigen INHALT hat, lass ich das ja sogar mal stehen – aber HIER ist es echt eine Zumutung, was so alles „angelinkt“ wird!

Ich überlege, die Kommentare wieder auf „no follow“ zu stellen, doch bestraft das dann ALLE Kommentierenden gleich mit, was mir auch nicht gefällt. Ein Elend!

Diskussion

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8 Kommentare zu „SPAM-Kommentare“.

  1. Hallo Claudia,
    ich hatte letztens erst einen SPAM-Kommentatoren, der unter einem Vor- und Zunamen + Link auf eine Firmenwebsite meinte, etwas zum Thema sagen zu wollen. Als ich dann bei der Firma anrief, war ein Mitarbeiter mit diesem Namen dort natürlich nicht bekannt.  Das ist nervig und schade, da es die eigentlich guten Möglichkeiten mit Hilfe von Blogs eben auch in einen echten Dialog zu kommen in Frage stellt und bestätigt Web-Skeptiker darin, dass hier eh nur „heiße Luft verquirlt“ wird.
    Auf meinem Hausbriefkasten klebt auch eine Aufschrift „Bitte KEINE Werbung! DANKE!“ – diese Bitte wird auch meist ignoriert. Es ist also offline wie online – eine Plage.

  2. Besonders „schlau“ ist es dann natürlich, diejenigen, die du da kritisiertst, im gleichen Atemzug mit einem Link aus dem Text heraus zu belohnen. Das wird wohl eher mehr, und nicht weniger, Pseudo-Kommentatoren anlocken.

  3. Ich lösche jeden Unfreundlichen oder beleidigenden Kommentar, Kommentar los und für die sexisten habe ich Aksimet, da muss ich zwar täglich reinschauen, sonnst sind es dann bald über 30. Aksimet löscht dies Spam sicher. Es ist ein WordPress Plugin.
    Liebe Grüsse zentao

  4. @Chris: wie kommst du darauf, dass ich sowas mache?

  5. Meiner Erfahrung nach gibt es im Grunde nur drei effektive Möglichkeiten, Spam im eigenen Blog in den Griff zu kriegen:
    1. Man schaltet die Kommentarfunktion überhaupt aus – was aber dann einen (mehr oder weniger) konstruktiven Dialog mit den BesucherInnen fast unmöglich macht (wenn man von E-Mail Kontakt absieht).
    2. Mögliche Kommentatoren müssen sich zunächst im Blog registrieren, was aber (angeblich) BesucherInnen abschreckt und zumindest bei mir (unter Movable Type) Spam via Trackback nicht verhindert (allerdings wurde der bei mir bisher dann immer abgefangen).
    3. Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet. Ist dann natürlich für denjenigen, dem das Blog gehört mit einer gewissen Arbeit verbunden. 
    Wie auch immer, ein Fazit bleibt: Spam ist einfach eine Plage.
    Joachim 

  6. ich habe den verdacht, chris dachte, das gartenblog und das webwriting-magazin seien nicht deine projekte, sondern von spammern verlinkte… ;-)

  7. Moin  Claudia,
    ja, da bleibt wohl nichts Anderes übrig, als der Klick auf „löschen“ …
    Bei WordPress werden solche Kommentare – wie ich finde – durch „Askimet“ recht ordentlich rausgefiltert.
    Jetzt muss ich erst mal schauen, ob du zur diesjährigen Brunnenprojekt-Spendenaktion schon etwas Neues geschrieben hast …
    Liebe Grüße
    Ulrike

  8. Wer sich etwas besser auskennt, der wird sehr schnell bemerken, dass wenn
    er oder sie hier kommentiert ohnehin nichts davon hat in Bezug auf Pr, Ranking und dergleichen. Aber es scheint so als würden sich doch nicht so viele auskennen. Spam ist heutzutage ein Riesenproblem hatte echt arge
    Probleme mit Spam in Emails konnte meine Postfächer nicht mal mehr
    aufmachen aber damit ist auch vorbei,
    Grüsse Syko

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