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	<title>Kommentare zu: Wenn Freiheit &#228;rgert</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 10:46:54 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Christine</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7705</link>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 16:49:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ist es nicht ein St&#252;ck Freiheit sein eigenes Leben zur Zufriedenheit zu leben? Wenn du dir das weltliche schnelle Leben anschaust bin ich wirklich froh darum auch nur etwas Freiheit in meinen eigenen 4 W&#228;nden zu haben. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht ein St&#252;ck Freiheit sein eigenes Leben zur Zufriedenheit zu leben? Wenn du dir das weltliche schnelle Leben anschaust bin ich wirklich froh darum auch nur etwas Freiheit in meinen eigenen 4 W&#228;nden zu haben. :-)</p>
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		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7540</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 11:38:00 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Claudia, das war erhellend und hilfreich.
Jetzt sehe ich auch, wie SuMuze mich verstanden hatte und verstehe ihre Antwort.

Ja, ich empfinde Mitgef&#252;hl f&#252;r verletzte und w&#252;tende Menschen, die &quot;im Elend kreisen&quot; und sich dadurch selbst isolieren, weil sie damit andere verscheuchen. Auch mich, da ich mich dann doch abgrenzen m&#246;chte.

Ich kann nicht umhin, Wut und Hass als unproduktiv zu empfinden, weil das Verharren in diesen Gef&#252;hlen letztlich die Kommunikation blockiert und das Gef&#252;hl der Verbundenheit verhindert.

Vielleicht komme ich da ja mal dr&#252;ber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Claudia, das war erhellend und hilfreich.<br />
Jetzt sehe ich auch, wie SuMuze mich verstanden hatte und verstehe ihre Antwort.</p>
<p>Ja, ich empfinde Mitgef&#252;hl f&#252;r verletzte und w&#252;tende Menschen, die &#8220;im Elend kreisen&#8221; und sich dadurch selbst isolieren, weil sie damit andere verscheuchen. Auch mich, da ich mich dann doch abgrenzen m&#246;chte.</p>
<p>Ich kann nicht umhin, Wut und Hass als unproduktiv zu empfinden, weil das Verharren in diesen Gef&#252;hlen letztlich die Kommunikation blockiert und das Gef&#252;hl der Verbundenheit verhindert.</p>
<p>Vielleicht komme ich da ja mal dr&#252;ber.</p>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7539</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 10:03:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Uwe: ich bezweifle, dass irgend jemand &quot;Wut, Zorn, Hass&quot; GERNE MAG - wohl aber gibt es ein Streben nach Erregungszust&#228;nden, anders w&#228;re das freiwillige Ansehen dramatischer Filme (Kampf, Krieg, Katastrophe...) und dergleichen nicht zu erkl&#228;ren. In unserer wattierten Zivilisation ist es f&#252;r die gro&#223;e Mehrheit m&#246;glich, allzu heftige, sogenannt &quot;negative&quot; Gef&#252;hlswallungen zu vermeiden. Klar, dass sich dann eine unbewusste Sehnsucht nach dem Ausgleich einstellt, der auf verschiedene Weise befriedigt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es w&#228;re allerdings absurd, in der Kommunikation mit den Mitmenschen deren heftige Gef&#252;hlsreaktionen als so motivierte ABSICHT zu deuten! &lt;em&gt;(Cowper Powy riet aus Gr&#252;nden der Psychohygiene in seinem Werk &quot;Kultur als Lebenskunst&quot; gerade zum Gegenteil: man unterstelle einzig sich selber die volle Bewusstheit und gehe davon aus, die anderen h&#228;tten keine Wahl). &lt;/em&gt;Damit entzieht man sich der Kommunikation, da man die so vermittelten Botschaften nicht richtig ernst nimmt. Das vertrittst du ja auch nicht, wie ich aus deinem Folgeposting entnehme, sondern bekennst dich nur selbst zum &quot;Streben nach guten Gef&#252;hlen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;&lt;em&gt;“Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner ein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt?”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es isoliert sie nicht von dir (wie es Su hier wohl verstanden hat), sondern du empfindest Mitgef&#252;hl wegen der Wirkungen, die solche Menschen auf Andere haben (die dann die Flucht ergreifen) - richtig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich f&#252;hle dann einfach mit und konzentriere mich (mittlerweile ganz automatisch) verst&#228;rkt auf Atem und Anspannung in der Bauchdecke, damit ich nicht doch noch von der Wut &quot;erwischt&quot; werde &lt;em&gt;(schlie&#223;lich sind die Spiegelzellen weiter aktiv... entspannt empfinde ich jedoch nicht die Wut, sondern das damit abgewehrte Leiden = Mitgef&#252;hl)&lt;/em&gt;. Allerdings ist es durchweg so, dass Wut und &#228;hnliche Wallungen schnell vergehen, wenn sie keinen Widerpart finden, der sie mit entsprechenden Reaktionen n&#228;hrt. Entweder, man kommt dann auf den Teppich, ODER die Person stimuliert sich selbst, indem sie &quot;im Elend kreist&quot; und sich (und mir) das, wor&#252;ber sie gerade w&#252;tet, immer wieder &quot;vorerz&#228;hlt&quot;. Das kann ich unterbrechen und das Gespr&#228;ch ins Hier &amp; Jetzt f&#252;hren - und wenn auch das nicht hilft, dann entferne ich mich, bzw. beende die Kommunikation wegen Sinnlosigkeit.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Uwe: ich bezweifle, dass irgend jemand &#8220;Wut, Zorn, Hass&#8221; GERNE MAG &#8211; wohl aber gibt es ein Streben nach Erregungszust&#228;nden, anders w&#228;re das freiwillige Ansehen dramatischer Filme (Kampf, Krieg, Katastrophe&#8230;) und dergleichen nicht zu erkl&#228;ren. In unserer wattierten Zivilisation ist es f&#252;r die gro&#223;e Mehrheit m&#246;glich, allzu heftige, sogenannt &#8220;negative&#8221; Gef&#252;hlswallungen zu vermeiden. Klar, dass sich dann eine unbewusste Sehnsucht nach dem Ausgleich einstellt, der auf verschiedene Weise befriedigt werden kann.</p>
<p>Es w&#228;re allerdings absurd, in der Kommunikation mit den Mitmenschen deren heftige Gef&#252;hlsreaktionen als so motivierte ABSICHT zu deuten! <em>(Cowper Powy riet aus Gr&#252;nden der Psychohygiene in seinem Werk &#8220;Kultur als Lebenskunst&#8221; gerade zum Gegenteil: man unterstelle einzig sich selber die volle Bewusstheit und gehe davon aus, die anderen h&#228;tten keine Wahl). </em>Damit entzieht man sich der Kommunikation, da man die so vermittelten Botschaften nicht richtig ernst nimmt. Das vertrittst du ja auch nicht, wie ich aus deinem Folgeposting entnehme, sondern bekennst dich nur selbst zum &#8220;Streben nach guten Gef&#252;hlen&#8221;.</p>
<p>&#8220;<em>“Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner ein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt?”</em></p>
<p>Es isoliert sie nicht von dir (wie es Su hier wohl verstanden hat), sondern du empfindest Mitgef&#252;hl wegen der Wirkungen, die solche Menschen auf Andere haben (die dann die Flucht ergreifen) &#8211; richtig?</p>
<p>Ich f&#252;hle dann einfach mit und konzentriere mich (mittlerweile ganz automatisch) verst&#228;rkt auf Atem und Anspannung in der Bauchdecke, damit ich nicht doch noch von der Wut &#8220;erwischt&#8221; werde <em>(schlie&#223;lich sind die Spiegelzellen weiter aktiv&#8230; entspannt empfinde ich jedoch nicht die Wut, sondern das damit abgewehrte Leiden = Mitgef&#252;hl)</em>. Allerdings ist es durchweg so, dass Wut und &#228;hnliche Wallungen schnell vergehen, wenn sie keinen Widerpart finden, der sie mit entsprechenden Reaktionen n&#228;hrt. Entweder, man kommt dann auf den Teppich, ODER die Person stimuliert sich selbst, indem sie &#8220;im Elend kreist&#8221; und sich (und mir) das, wor&#252;ber sie gerade w&#252;tet, immer wieder &#8220;vorerz&#228;hlt&#8221;. Das kann ich unterbrechen und das Gespr&#228;ch ins Hier &amp; Jetzt f&#252;hren &#8211; und wenn auch das nicht hilft, dann entferne ich mich, bzw. beende die Kommunikation wegen Sinnlosigkeit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7538</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 19:24:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Claudia

Oha, ja, ich denke, du hast Recht. Ich werde (k&#252;hler..) nachdenken. ;-)
 
 
@Uwe
 
&lt;em&gt;&quot;Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner ein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt?&quot;&lt;/em&gt;
Das wei&#223; ich auch nicht. Dein Beispiel mi&#223;behagt mir. Wie kannst du etwas bemerken, das sich &#039;isolierend&#039; auswirkt? Es tut das doch gerade wohl nicht, wenn du es bemerkst. Frage dich doch besser, was es dir bedeutet, etwas offenbar Mitgeteiltes als Isolierendes wahrzunehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Claudia</p>
<p>Oha, ja, ich denke, du hast Recht. Ich werde (k&#252;hler..) nachdenken. ;-)<br />
 <br />
 <br />
@Uwe<br />
 <br />
<em>&#8220;Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner ein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt?&#8221;</em><br />
Das wei&#223; ich auch nicht. Dein Beispiel mi&#223;behagt mir. Wie kannst du etwas bemerken, das sich &#8216;isolierend&#8217; auswirkt? Es tut das doch gerade wohl nicht, wenn du es bemerkst. Frage dich doch besser, was es dir bedeutet, etwas offenbar Mitgeteiltes als Isolierendes wahrzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7536</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 17:34:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich freue mich, da&#223; Du mir geantwortet hast SuMuze.
Danke f&#252;r Deine unterhaltsame &quot;Gegen-Polemik&quot; zur Wiederherstellung des Gleichgewichts. Doch gleich zum Thema, das mich bewegt:

Eigentlich m&#246;chte ich nichts verteufeln sondern nur verstehen. Es ist tats&#228;chlich so, da&#223; ich grunds&#228;tzlich v&#246;llig damit einverstanden bin, da&#223; verschiedene Menschen einen unterschiedlichen Gef&#252;hls-Mix bevorzugen. Wer bestimmte Gef&#252;hle gerne mag (Wut, Zorn, Hass ..) wird sie sich also herbeif&#252;hren, auch wenn ich pers&#246;nlich nicht so gerne l&#228;nger zornig bin. Wenn ich nichts davon abbekommen m&#246;chte, dann kann ich mich ja dagegen abgrenzen. Soweit so gut. Doch jetzt hilf mir bitte. 

Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner rein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt? Kann ich tats&#228;chlich glauben, da&#223; ich da voreingenommen bin und es f&#252;r die anderen nur ein Spa&#223; ist, dem irgendwann Vers&#246;hnung folgt bzw. da&#223; es sich einfach um einen alternativen Lebensstil handelt? Wenn dem so w&#228;re, w&#252;rde mir das eine Menge gef&#252;hlter Verantwortung abnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich, da&#223; Du mir geantwortet hast SuMuze.<br />
Danke f&#252;r Deine unterhaltsame &#8220;Gegen-Polemik&#8221; zur Wiederherstellung des Gleichgewichts. Doch gleich zum Thema, das mich bewegt:</p>
<p>Eigentlich m&#246;chte ich nichts verteufeln sondern nur verstehen. Es ist tats&#228;chlich so, da&#223; ich grunds&#228;tzlich v&#246;llig damit einverstanden bin, da&#223; verschiedene Menschen einen unterschiedlichen Gef&#252;hls-Mix bevorzugen. Wer bestimmte Gef&#252;hle gerne mag (Wut, Zorn, Hass ..) wird sie sich also herbeif&#252;hren, auch wenn ich pers&#246;nlich nicht so gerne l&#228;nger zornig bin. Wenn ich nichts davon abbekommen m&#246;chte, dann kann ich mich ja dagegen abgrenzen. Soweit so gut. Doch jetzt hilf mir bitte. </p>
<p>Was mache ich mit meinem Gef&#252;hl des Mitleidens, wenn ich bemerke, wie ein gro&#223;z&#252;giges Ausleben von Wut, Zorn und Hass, sich aus meiner rein subjektiven Sicht f&#252;r die Beteiligten schmerzhaft isolierend auswirkt? Kann ich tats&#228;chlich glauben, da&#223; ich da voreingenommen bin und es f&#252;r die anderen nur ein Spa&#223; ist, dem irgendwann Vers&#246;hnung folgt bzw. da&#223; es sich einfach um einen alternativen Lebensstil handelt? Wenn dem so w&#228;re, w&#252;rde mir das eine Menge gef&#252;hlter Verantwortung abnehmen.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/06/19/wenn-freiheit-aergert/#comment-7534</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:09:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Susanne: zu deinem vorigen Beitrag (nicht zum Disput mit Uwe)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich schrieb doch oben &quot;Das kann man nicht anstreben, das passiert von selber, wenn man die Gef&#252;hle einfach nur beobachtet.&quot;  Wie du pl&#246;tzlich dazu kommst, mich unter die (bewusst) Strebenden einzureihen, wei&#223; ich nicht. (Unbeswusst geh&#246;rt es zur Condition Humain, nach dem Angenehmen zu streben und das Unangenehme zu fliehen - sonst h&#228;tten wir gar nicht &#252;berlebt!)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man f&#252;hlt, was man f&#252;hlt - und wenn man die Aufmerksamkeit ein wenig auf die Beobachtungsfunktion (auch &quot;Gewahrsein&quot; genannt) verschiebt, dann &#228;ndern sich die Gef&#252;hle, man ist ihnen weniger ausgeliefert. Das gilt, egal wie man sie im einzelnen bewertet, ob man sie genie&#223;t oder verabscheut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewerten ist &quot;dr&#252;ber nachdenken&quot; - im Augenblick findet etwas anderes, n&#228;mlich spontanes Reagieren statt, dass man &lt;em&gt;(weil z.B. die Flucht ergriffen wird, Begehren oder Aggressivit&#228;t gesp&#252;rt wird)&lt;/em&gt; als &quot;bewerten&quot; interpretieren kann, doch ist das ja keine mentale Funktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Susanne: zu deinem vorigen Beitrag (nicht zum Disput mit Uwe)</p>
<p>ich schrieb doch oben &#8220;Das kann man nicht anstreben, das passiert von selber, wenn man die Gef&#252;hle einfach nur beobachtet.&#8221;  Wie du pl&#246;tzlich dazu kommst, mich unter die (bewusst) Strebenden einzureihen, wei&#223; ich nicht. (Unbeswusst geh&#246;rt es zur Condition Humain, nach dem Angenehmen zu streben und das Unangenehme zu fliehen &#8211; sonst h&#228;tten wir gar nicht &#252;berlebt!)</p>
<p>Man f&#252;hlt, was man f&#252;hlt &#8211; und wenn man die Aufmerksamkeit ein wenig auf die Beobachtungsfunktion (auch &#8220;Gewahrsein&#8221; genannt) verschiebt, dann &#228;ndern sich die Gef&#252;hle, man ist ihnen weniger ausgeliefert. Das gilt, egal wie man sie im einzelnen bewertet, ob man sie genie&#223;t oder verabscheut.</p>
<p>Bewerten ist &#8220;dr&#252;ber nachdenken&#8221; &#8211; im Augenblick findet etwas anderes, n&#228;mlich spontanes Reagieren statt, dass man <em>(weil z.B. die Flucht ergriffen wird, Begehren oder Aggressivit&#228;t gesp&#252;rt wird)</em> als &#8220;bewerten&#8221; interpretieren kann, doch ist das ja keine mentale Funktion.</p>
<p> </p>
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