Claudia am 20. Mai 2008 — 16 Kommentare

Das Alter – ein Schröckensgespinst?

Da schreibt mir ein alter Bekannter auf die Frage, wie es ihm geht: „Es kommt jetzt das Schröckensgespinst „Alter“ mit größeren Schritten angelaufen, lässt sich nicht mehr
leugnen. Aber davon abgesehen ist alles schön.“

Eigentlich ein ganz normaler Satz – und gerade deshalb stutze ich und bin wieder mal ein wenig erschüttert, wie sehr das Alter doch in Verruf ist. In diesen jugendwahnsinnigen Zeiten erscheint es als absoluter GAU, als finales Stranden in einer Art Hölle, an die man lieber gar nicht erst denkt, vielleicht in der irrationalen Hoffnung, es werde einen nicht treffen. Ähnlich wie Kinder, die die Hand vor die Augen halten und meinen, dann nicht gesehen zu werden.

Na klar, in einer Welt, in der die äußere Erscheinung in Gestalt glatter Jugendlichkeit mehr und mehr zum obersten Wert wird, in der Gesundheit und Fitness als Bringschuld gelten und jegliche Zeichen körperlichen Verfalls als Versagen angesehen werden, wundert es nicht, wenn viele von der schieren Schreckensstarre ergriffen werden, sobald die ersten weißen Haare sich zeigen.

Aber muss man sich dem unterwerfen? Verengt es nicht den Blick ganz gewaltig, immer nur auf das zu schauen, was entschwindet, anstatt auf das, was zugewonnen wird? Ist es nicht sogar so, dass dieser Zugewinn verunmöglicht wird, wenn allzu sehr darum gekämpft wird, möglichst lange mit den Jungen auf ihren Gebieten mithalten zu können? Immer mehr legen sich unters Messer, um sich straffen zu lassen: Gesicht, Bauch, Beine, Po, da muss das Fett weg und die Falten – was aber ist mit dem Herzen, mit dem Geist?

Gilt doch nichts, denken jetzt bestimmt einige. Es ist aber gerade das Wesen und die Freiheit im zunehmenden Alter, dass es immer weniger darauf ankommt, wie die Allgemeinheit über etwas denkt. Das krampfhafte Bemühen, etwas zu gelten, jemand Besonderer zu sein, den eigenen Platz zu finden und von dort aus weitere Eroberungen zu machen, ist der typische Stress der Jugend. Voller Ehrgeiz streben sie nach Erfolg, Macht, Einfluss, Besitz – oder konstruieren sich als Rebellen gegen diese „etablierten Werte“, was nicht weniger anstrengend ist.

Wie schön, wenn man in diesem Laufrad nicht mehr strampeln muss! Nicht, dass man sich in eine Einsiedlerhütte zurück zieht, bewahre – aber das tägliche Streben wird doch bedeutend spielerischer, wenn man schon einiges hinter sich hat. Humor, Gelassenheit, Freiraum für spontanes Handeln, wachsende Liebe zu allem Lebendigen befreit von den Scheuklappen, die den Blick stets auf die Erreichung irgendwelcher Ziele konzentrieren, die meist in der Zukunft liegen. Eine Zukunft, deren Eintritt man als Jugendwahnsinniger eigentlich nur fürchten kann – was für eine Ver-rücktheit!

Manchmal denke ich, diejenigen Älteren, denen die Angst vor dem Alter so sehr im Nacken sitzt, haben vielleicht gar nicht gelebt. Jedenfalls nicht ihr eigenes Leben, sondern immer nur das, was vom Umfeld erwartet wird. Dann tritt natürlich mit den sichtbaren Alterserscheinungen die „Torschlusspanik“ ein: auf einmal wird klar, dass man Leben nicht auf „später“ verschieben kann, denn irgendwann ist es ja tatsächlich ‚rum!

Die beste Altersvorsorge ist deshalb, das Leben hier und jetzt in vollen Zügen zu genießen, womit ich jetzt keine Wellness-Aktivitäten meine, sondern das Ausleben des eigenen Wesens in seiner Ganzheit. Das kann auch mal Leiden bedeuten, aber es sollte das eigene Leid sein, nicht eines, das man meint, ertragen zu müssen, weil der Mut fehlt, der eigenen inneren Stimme zu folgen.

Altern kann dann sogar ziemlich spannend sein!

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16 Kommentare zu „Das Alter – ein Schröckensgespinst?“.

  1. Sehr interessant geschrieben…..ich bin selbst ja erst 20…..aber ich denke dass die Gesellschaft einem Ideal hinterherläuft, das zwar an sich nicht schlecht ist, aber andere Lebenskonzepte sind genauso wertvoll und notwendig. Hier beziehe ich mich auch auf besonders auf die richtig alten Menschen…die werden ja nur noch betreut und nicht mehr integriert.

  2. „Das Alter ist nicht schön“, sagte meine Nachbarin immer. „Es schmerzt unerträglich und man kann sich selbst das Kleid nicht mehr schließen.“ Sie war weit über 80 als sie das sagte.

  3. Alter bringt auch Reife mit sich. Jedenfalls kann ich das aus meiner Sicht sagen. Ich wäre vor 10 Jahren mit Sicherheit noch ein Anderer gewesen. Alter bringt aber auch einen gewissen Sinn für die relevanten Dinge des Lebens mit sich.  Ich lebe nicht mehr so leichtfertig in den Tag hinein. Manche Dinge des Lebens genieße ich sehr viel bewusster als früher. Ich habe mir auch gewisse Ziele für mein Leben gesteckt, quasi als das, was ich vielleicht noch erreichen und erleben möchte. Nicht zwanghaft, jedoch als Richtung in die ich möchte.
    Ich weiß zwar nicht, ob ich das biblische Alter meiner Großmutter erreichen möchte, aber ich möchte noch alt werden. Und das als vollwertiger Teil einer Gesellschaft. Nicht als belächelter Tattergreis.
    Und an dieser Stelle des Kommentars fällt mir auf, dass ich hier nicht einmal über die Optik geredet habe. Es ist einfach nur lächerlich, wenn man äußerlich um jeden Preis jung bleiben möchte. Meistens sieht es unnatürlich aus und zweitens ist mir jemand, der fit und jung in der „Birne“ ist und die nötigen „Jahresringe“ mitbringt lieber, als ein gutaussehender starrsinniger Reaktionär.
     
     
     

  4. @Anja: auch „richtig alte Menschen“ leben in der großen Mehrzahl NICHT in Heimen, sondern werden zuhause betreut oder können noch selbständig leben. Das geht manchmal unter in der Debatte!

    @Claudia: Und ich kannte eine Gymnastiklehrerin, die mit über 80 uns Studentinnen noch was vorturnte – sie war deutlich fitter und beweglicher als ich mit 26. Unbeweglichkeit und Schmerzen sind kein zwangsläufiges Schicksal im Alter!

    @Georg: ja, so sehe ich das auch. Und die Frage „was will ich noch?“ finde ich auch jetzt schon irgendwie spannend!

  5. … die Zahl sieben naehert sich nun bedenklich schnell. Aber ich freue mich, am Arbeitsplatz mit ganz jungen Menschen zusammen zu sein. Hab auch Spass an meinem (Neben)job, der eigentlich ganz klar strukturiert und vorgegeben ist, mich dennoch immer wieder zu neuen erfolgbringenden Ideen verfuehrt. Hab Spass dreimal die Woche um sechs mit jungen und aelteren Menschen Aerobic zu machen.

    Wichtig scheint mir, immer wieder unter die Leute zu gehen, sich klar machen, dass man nicht auf dem Abschiebegleis ist, sondern ein Teil der Gesellschaft ist. Sicher ist es falsch, wenn du dich mit anderen, die in gewissen Bereichen mehr Potenzial haben als du, messen willst. Wenn du beweisen willst, dass du immer noch kannst, als vielmehr die Werte und Talente, die dir nun im kommendem Alter offen stehen, nutzt. Und, du darfst ganz ruhig Ansprueche stellen. Denn du bietest einen Vorteil: bist nicht ploetzlich arbeitslos und ohne Einkommen. Bist fuer den Markt eine stete berechenbare Groesse geworden. Und uebrigens mit wachsendem Potenzial.

    Das erkennt nun auch die Industrie. Mehr und mehr werden Produkte „altersgerecht“ geschaffen. Beispiel Handy’s mit grossen Zahlen und etwas groessern Tasten. Ahnlich auch im Computerbereich. Die neuen Alten leben damit schon laengst und nehmen Internet mit in die Jahre hinueber.

    So … nutze die Vorteile, die das Alter dir bietet!

  6. Danke Mohnblume! Dich hätte ich ja nicht in die 60ger geschätzt! vom „gefühlten Alter“ bist du jünger als mancher Mittdreißiger, jedenfalls für mich!! :-) Danke für deine recht positiv klingenden Eindrücke!!

  7. Also ich finde dass man gerade heutzutage eher leichter altern kann als früher.
    Früher wurde man doch im Alter eher belächelt wenn man noch verückte Sachen gemacht hat, heutzutage kann man selbst mit 60 noch eine Weltreise machen und es ist nichts besonderes. Das empfinde ich als Vorteil und nimmt mir die Angst vor unerfüllten Träumen.

  8. Man kann bei diesem Thema zumindest zwei Dinge trennen. Auf der einen Seite, die zwangsläufig nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit der es nichts abzugewinnen gibt. Auf der anderen Seite kann sich ein mentaler Reifungsprozeß entwickeln, der eine große Kraft hat und zu innerer Ruhe führt.
    Selbst bin ich jetzt Mitte vierzig und bemerke natürlich beides ;-). Einer zunehmenden (Nah-)Sehschwäche steht ein wacher werdendes geistiges Auge (und eine Lesebrille) zur Seite. Der Dichter und Musiker Townes van Zandt schrieb in einem seiner Lieder: „And time was like water, but I was the sea“. Wenn das nicht beruhigt …

  9. was Mohnblume sagt, gefällt mir sehr!
    ich muss über alles erstmal lesen, bücher sind eines meiner lebenselexiere.
    so habe ich mir eines besorgt von ursula richter „ab 60 leb ich anders, als ihr denkt- wenn rebellinnen in rente gehen….bin sehr gespannt…aber erstmal muss ich die zeugnisse schreiben für meine grundschulabgangsklasse.
    gruß von Sonia

  10. Nehmen wir mal an, wir sind Teil eines großen Ganzen, eines fortlaufenden regenerativen Systems. Was spielt das Alter dann für eine Rolle? Die kleinen täglichen Verlustmeldungen wie: Das kann ich jetzt auch nicht mehr lesen. Oder einer meiner Freunde stirbt in kürzester Zeit… All dies kommt zunehmend mit dem Alter – zugegeben. Vielleicht sollte man weniger darüber nachdenken, weil es auch nicht wirklich weiterhilft! Oder eben so wie jetzt und hier einfach mal drüber reden. Es ist wichtig die Erinnerung zu bewahren vielleicht auch Orte aus der Vergangenheit aufzusuchen.

  11. @Tom: sogar dem Verfall kann man etwas abgewinnen: wenn diese irre Robustheit der Jugend nachlässt, die einen in den Stand versetzt, Nächte durchzumachen und dennoch tags drauf noch aktionsfähig zu sein, dann bedeutet das gleichzeitig eine verstärkte Sensibilität. Man spürt mehr (weil man schwächer ist), bekommt mehr vom Wetter, von der Umwelt, von Befinden und Stimmungen anderer Menschen mit.
    @Wildgans: danke für den Buchtipp!
    @Dara: das ist tatsächlich eine gute Art, das Altern zu betrachten: sich nämlich immer weniger mit der eigenen Person identifizieren und mehr auf das Große & Ganze zu schauen.
    Danke für Eure Beteiligung!!
     
     
     
     
     
     

  12. Wer Gotthelf gelesen hat, stoesst dort auf die traditionelle Lebensweise auf dem Hof. Zum grossen Bauernhof geheorte das Stoeckli. Ein kleines Haus, in welches sich die Eltern zurueckgezogen haben, nachdem sie das Bauerngut dem aeltesten Sohn vermacht haben. Das war noch lange keine Ruhestaette. Waehrend die junge Bauernsfamilie aufs Feld ging, schauten die Alten zum Hof, zu den Kindern, bereiteten das Essen fuer die Familie, etc. etc. Sie haben innerhalb des Betriebes eine neue Taetigkeit eingenommen, sich von der harten Feldarbeit befreit, und setzen jetzt ihre Faehigkeiten dort ein, wo sie der Familie am besten dienen koennen.

    Vielleicht machen wir heute in unserer Gesellschaft was falsch.  Da steigen wir nach der Ausbildung ins Berufsleben, bringen’s bis zur Karriere. Und mit der Wertschaffung finanzieren wir die jungen und alten Leute. Nur, diese aktive Zeitspanne wird immer kuerzer, diejenige davor, vor allem aber nach dem Berufsleben immer laenger. Manche der Berufstaetigen sind mit 55 ausgebrannt. Versuchen dann noch am Job zu kleben, andere steigen die soziale Stufe runter, noch andere werden arbeitslos, bis ihnen die Rente zufaellt. Dann haben schliesslich alle ihre Rente und viele wissen nicht, was sie mit der Zeit anstellen sollen.
     
    Vielleicht sollten wir in unserer Gesellschaft umdenken und unser Leben – wie auf dem Baernhof – in Abschnitten sehen. Vorab ist es unsinnig, wenn diejenigen im Berufsleben die Alten alleine finanzieren muessen. Vielleicht koennte man die Kosten etwas besser verteilen. Leute am Anfang ihrer Rente koennen nach wie vor aktiv und der Gesellschaft zu Nutzen sein. Beispielsweise, was soll eine vollbezahlte dreissigjaehrige Person sich mit Altenmanagement/Altenpflege beschaeftigen muessen, wenn Rentenempfaenger solche Arbeiten mindestens bis in die Anfaenge der Siebziger-Jahre ebenso gut gemacht werden koennen. Ja, ich rede von „Fronarbeit“ die in den ersten Rentenjahren ein Teil der Rente sein sollte. Das wuerde dann so aussehen:
     
    – Jugendjahre und Ausbildung
    – Aktives Berufsleben, Karriere
    – ((Konsolidierungsphase, meine damit aber weniger Sesselkleben, als sich neuen Aufgaben zuzuwenden))
    – Erste Rentenphase, Rentenempfaenger uebernimmt Aufgaben im Sozialen Bereich (Altersmanagement/Altenpflege)
    – Zweite Rentenphase, ohne Verpflichtung
     
    Ist einfach mal laut gedacht!

  13. [… In ihren besten Jahren war sie eine starke, meist eine etwas zu starke Persönlichkeit, die vieles erdrückt hat mit ihren Überzeugungen und ihrer mütterlichen Kraft. Jetzt ist von dieser Kraft kaum noch etwas zu spüren. Ab und zu blitzt der Unwillen auf, sich dem Alter und der Gebrechlichkeit zu beugen, aber die Phasen des Auf- und des sich Ergebens werden länger und auch stetig qualvoller …]

  14. @ Axel … das ist eines der Probleme, auf das naeher einzugehen ist.  Manche Menschen sind mit sechzig verbraucht, andere kommen im Alter erst so mal richtig in den Saft. Es gilt, bei alten Menschen die Energien zu finden und freizustellen.

    Da erinnere ich mich an ein Altenheim in Hamburg. Die Insassen durften nichts tun. Auch gar nichts … einer Frau wurde nicht mal gestattet, Servietten zu falten. Alte Menschen aus falschem Verstaendnis nicht mehr fordern, ist wohl die schnellste Methode sie zu gefuegigen, krankhaften Wesen zu machen, um an ihnen mit vielen Spezialdiensten und Therapien den Gewinn zu maximieren.

    Ich weiss von einer anderen Frau, in einem sehr bekannten Altenheim in Hamburg, der hat man der Einfachheit halber einen Schlauch angesetzt, damit sie vom Bett aus urinieren kann … Geschenke wurden sofort entfernt, damit sie ihre Ruhe hat, nicht aufsteht … etc. Dieser geistig sehr vitalen Frau hat man ganz langsam den Koerper entzogen. Es kam zum Punkt, da sie nur noch sterben wollte. Und das wollten die Angehoerigen denn auch nicht mehr hoeren und liessen sie alleine … ihr Tod war willkommen, denn hinter ihr stand Geld.

    Es gibt noch viel zu tun fuer alte Leute! Erinnert sich noch jemand an den Film, in welchem Ilse (…?…) sich mit einem maennlichen Aaltersinsassen zusammen tat, schliesslich die Bank betrogen um sich ein schoenes Leben in Italien zu goennen? Klar gibt es auch andere Wege *laechel*

  15. @Axel: gute Idee, sie an den Strand zu fahren – aber doch nicht dort einfach sich selbst überlassen!
    @Mohnblume: so sehe ich das auch, wobei wir nicht vergessen dürfen, dass schon heute der allergrößte Teil der ehrenamtlichen Arbeit von Älteren und Rentnern gemacht wird!
    Kurz gesagt kann man feststellen: Wer aufhört, nützlich zu sein, wird zum bloßen Ballast. Und die Gesellschaft wird immer barbarischer im Umgang mit Menschen, die nur noch eine Last bzw. ein Pflegefall sind. Ein Freund von mir hat mal die Geschichte verschiedenster Kulturen betrachtet und festgestellt, dass es bei knappen Ressourcen immer wieder zur Altentötung kam. Gibts bei uns auch ab und an, üblicherweise werden sie wie du beschreibst zu inaktiven Halbleichen degradiert, pflegeleicht gewindelt und wenn sie zu Recht sauer / unruhig / genervt reagieren, mit Beruhigungsmitteln zu verwirrten Idioten gemacht – aber Umsatz machen sie noch, an dem man verdient.
    Es ist ein Horror und man kann nur hoffen, dass sich das alles ein wenig ändert, da jetzt die 68er-Generation in die Jahre kommt..
    Siehe auch:
    http://www.webwriting-magazin.de/altersheim-20-idee-und-konzept/
     
     

  16. @Claudia
    Sie am Strand „sitzen zu lassen“ ist natürlich nicht wörtlich gemeint. Ich weiß nämlich nicht, ob ich sie überhaupt dazu überreden kann, mit ans Meer zu fahren. Was ich mit dieser überspitzten Formulierung ausdrücken will, ist, dass auch etwas von ihr kommen muss!
    Die Alternative ist, dass sie sich vollkommen aufgibt. Es gilt – wie bei allen Menschen – der Grundsatz: Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.

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