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	<title>Kommentare zu: Die edle Wahrheit vom Leiden</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 20:45:59 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: zentao</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10904</link>
		<dc:creator>zentao</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:52:28 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Claudie
danke Dir das Du mir den Link zu Deiner Erfahrung mit Deinem Erwachen, aus dem immer wieder mehr und Extras wollen. Das finde ich sehr sch&#246;n, vieles dieses Weges kenne ich auch und auch ich geniesse das Leben und ich denke das ist auch gut so. Es muss nicht immer gleich das Kloster sein. Wichtig ist doch, wie wir unseren Alltag leben, Achtsam und so gut wie es eben geht mit dem Hier und Jetzt. 
In diesem Sinne Liebe Gr&#252;sse zentao</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudie<br />
danke Dir das Du mir den Link zu Deiner Erfahrung mit Deinem Erwachen, aus dem immer wieder mehr und Extras wollen. Das finde ich sehr sch&#246;n, vieles dieses Weges kenne ich auch und auch ich geniesse das Leben und ich denke das ist auch gut so. Es muss nicht immer gleich das Kloster sein. Wichtig ist doch, wie wir unseren Alltag leben, Achtsam und so gut wie es eben geht mit dem Hier und Jetzt.<br />
In diesem Sinne Liebe Gr&#252;sse zentao</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Relax-Senf</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10903</link>
		<dc:creator>Relax-Senf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 12:25:31 +0000</pubDate>
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		<description>Kurz und b&#252;ndig, bin sehr froh, dass dieser Artikel wieder in den Fokus bef&#246;rdert wurde. Ein sehr guter Artikel, was ihn verbunden mit vielen guten Kommentaren, in die Relax-Kategorie sehr lesenswert hebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz und b&#252;ndig, bin sehr froh, dass dieser Artikel wieder in den Fokus bef&#246;rdert wurde. Ein sehr guter Artikel, was ihn verbunden mit vielen guten Kommentaren, in die Relax-Kategorie sehr lesenswert hebt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10901</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;@Bananenblatt:&lt;/strong&gt; danke f&#252;r deinen substanziellen und informativen Kommentar!

zu zwei Punkten (mir fehlt halt noch das entsprechend erleuchtete Verst&#228;ndnis - und das mein ich nicht zynisch!):

&lt;em&gt;&quot;Dann stellen wir fest, da&#223; *wir* es sind, die bspw. der Badewanne die Bedeutung von Freude und Entspannung geben, und da&#223; *unsere eigene* Aufmerksamkeit irgendwann weiterzieht. Es ist nicht die Welt da drau&#223;en, die sich weiterdreht&quot;&lt;/em&gt;

Das ist so eine &quot;Geist-only&quot;-Sicht der Dinge, die ich nicht ganz teilen kann. Denn es ist nicht wegzudiskutieren, dass wir ein Stoffwechselwesen sind mit einem lebendigen Organismus - und dessen Zust&#228;nde sind eben ver&#228;nderlich und reissen meine Aufmerksamkeit (zum Gl&#252;ck f&#252;r jegliche Unfallvermeidung!) in der Regel mit.

Nach 20 Minuten Badewanne werden die Fingerkuppen krumplig und das Wohlbefinden verfliegt, der K&#246;rper will den Ausstieg aus der Wanne - da kann ich mit &quot;anders gerichteter Aufmerksamkeit&quot; dagegen halten, aber nicht allzu lange und nur mit zunehmender M&#252;he. (wobei das Gegen-halten ja auch eine Ich-Aktivit&#228;t w&#228;re!)

Hier dreht also doch &quot;die Welt&quot; (=K&#246;rper) sich weiter, egal, wie mein Verst&#228;ndnis eines &quot;Ichs&quot; sich gerade darstellt. 

&lt;em&gt;&quot;Ohne Leiden w&#252;rden wir doch keine Freude kennen (Warum eigentlich nicht?)&quot;&lt;/em&gt;

Wegen des dualistischen Charakters aller Dinge bzw. Qualit&#228;ten: &quot;nass&quot; hat als Begriff nur Sinn, wenn es auch &quot;trocken&quot; gibt. Herrscht immer die gleiche Temperatur, gibt es kein hei&#223; und kalt. Also kein Leiden an zu gro&#223;er Hitze, aber eben auch nicht die Freude des Wechsels von &quot;zu hei&#223;&quot; nach &quot;angenehm k&#252;hl&quot;.

Will man das wirklich? </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>@Bananenblatt:</strong> danke f&#252;r deinen substanziellen und informativen Kommentar!</p>
<p>zu zwei Punkten (mir fehlt halt noch das entsprechend erleuchtete Verst&#228;ndnis &#8211; und das mein ich nicht zynisch!):</p>
<p><em>&#8220;Dann stellen wir fest, da&#223; *wir* es sind, die bspw. der Badewanne die Bedeutung von Freude und Entspannung geben, und da&#223; *unsere eigene* Aufmerksamkeit irgendwann weiterzieht. Es ist nicht die Welt da drau&#223;en, die sich weiterdreht&#8221;</em></p>
<p>Das ist so eine &#8220;Geist-only&#8221;-Sicht der Dinge, die ich nicht ganz teilen kann. Denn es ist nicht wegzudiskutieren, dass wir ein Stoffwechselwesen sind mit einem lebendigen Organismus &#8211; und dessen Zust&#228;nde sind eben ver&#228;nderlich und reissen meine Aufmerksamkeit (zum Gl&#252;ck f&#252;r jegliche Unfallvermeidung!) in der Regel mit.</p>
<p>Nach 20 Minuten Badewanne werden die Fingerkuppen krumplig und das Wohlbefinden verfliegt, der K&#246;rper will den Ausstieg aus der Wanne &#8211; da kann ich mit &#8220;anders gerichteter Aufmerksamkeit&#8221; dagegen halten, aber nicht allzu lange und nur mit zunehmender M&#252;he. (wobei das Gegen-halten ja auch eine Ich-Aktivit&#228;t w&#228;re!)</p>
<p>Hier dreht also doch &#8220;die Welt&#8221; (=K&#246;rper) sich weiter, egal, wie mein Verst&#228;ndnis eines &#8220;Ichs&#8221; sich gerade darstellt. </p>
<p><em>&#8220;Ohne Leiden w&#252;rden wir doch keine Freude kennen (Warum eigentlich nicht?)&#8221;</em></p>
<p>Wegen des dualistischen Charakters aller Dinge bzw. Qualit&#228;ten: &#8220;nass&#8221; hat als Begriff nur Sinn, wenn es auch &#8220;trocken&#8221; gibt. Herrscht immer die gleiche Temperatur, gibt es kein hei&#223; und kalt. Also kein Leiden an zu gro&#223;er Hitze, aber eben auch nicht die Freude des Wechsels von &#8220;zu hei&#223;&#8221; nach &#8220;angenehm k&#252;hl&#8221;.</p>
<p>Will man das wirklich?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bananenblatt</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10899</link>
		<dc:creator>Bananenblatt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 06:14:15 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel ist meiner Meinung nach ein Volltreffer.

&#220;brigens, es gibt auch Belehrungen von Buddha &#252;ber *drei* Arten von Leid:
 - Das Leid am Leiden: Wer sich mit dem Hammer auf den Daumen haut, leidet am Leiden. Das ist der Begriff von Leid, den wir im Alltag verwenden.
 - Das Leid der Verg&#228;nglichkeit: Darum scheint sich der Artikel zu drehen: Nichts bleibt: Besitz, Freunde, Freuden - alles ist verg&#228;nglich. 
 - Das Leid der bedingten Welt, und der Artikel ber&#252;hrt auch diese Bedeutung intensiv. Wir k&#246;nnen das &quot;Leid der Verg&#228;nglichkeit&quot; nicht ohne das &quot;kleine Nirwana&quot; (die Befreidung von der Ich-Illusion) &#252;berwinden.

Die Schilderung des &#228;u&#223;eren Erlebens ist aus der Sicht von (2) und (3) die gleiche: wir ziehen entspannt vom Bett in die Badewanne, von der Badewanne zum K&#252;hlschrank usw. Die Frage ist: Wenn die Erkenntnis uns erwischt - was machen wir draus?

Dann k&#246;nnen wir uns sozusagen auf das Leid der Verg&#228;nglichkeit einstellen und feststellen, da&#223; das eben so ist. Dann &quot;[f&#228;llt] mir eben immer wieder etwas [ein], wo ich mich “n&#252;tzlich” machen und mit Freude zu Werke gehen kann.&quot; (Kommentar f&#252;r G&#252;nter). Gut, zur&#252;ck in die Achterbahn.

Alternativ dazu k&#246;nnen wir sozusagen nach vorne streben und die Perspektive vom Leid der bedingten Welt einnehmen. Dann stellen wir fest, da&#223; *wir* es sind, die bspw. der Badewanne die Bedeutung von Freude und Entspannung geben, und da&#223; *unsere eigene* Aufmerksamkeit irgendwann weiterzieht. Es ist nicht die Welt da drau&#223;en, die sich weiterdreht. Es sind unsere eigenen Gewohnheiten, die unsere Wahrnehmung bestimmen, WIR geben den Dingen eine Bewertung, und *wir* ver&#228;ndern sie auch wieder. Solange wir erleben, ein &quot;Ich&quot; zu *sein*, k&#246;nnen wir damit auch nicht aufh&#246;ren.

Hier kommt - auch f&#252;r mich - der Vertrauenssprung: Sobald wir erleben, ein &quot;Ich&quot; zu &quot;haben&quot; (also das kleine Nirwana, die Befreiung von der Ich-Illusion) kehrt endg&#252;ltig Ruhe ein - Ruhe und Freude.
Ruhe, weil Befreiung die Gewohnheit des st&#228;ndigen Bedeutung-Gebens durchbricht.
Und Freude, denn wenn der Geist versteht, da&#223; es das &quot;Ich&quot;, dessen Existenz wir in jedem Augenblick zu besch&#252;tzen versuchen, nicht gibt, dann k&#246;nnen wir das ganze Theater &quot;da drau&#223;en&quot; in Ruhe genie&#223;en - wir haben nichts zu verlieren, die ganze Welt liegt uns zu F&#252;&#223;en.

Spannend war, die anderen Kommentare mit diesen Hintergedanken zu lesen. Manche wirken so, als ob sie sich noch mit dem &quot;Leiden am Leiden&quot; auseinandersetzen und es umdeuten w&#252;rden: Ohne Leiden w&#252;rden wir doch keine Freude kennen (Warum eigentlich nicht?). Oder: Leiden ist doch der Antrieb unseres Lebens (gibt es denn keine anderen Kandidaten?). --&gt; Das ist doch alles nicht so schlimm.

Andere scheinen grunds&#228;tzlich die Story vom Leiden der Verg&#228;nglichkeit schon &quot;geschluckt&quot; zu haben.

In diesem Sinne w&#252;nsche ich allen zeitloses h&#246;chstes Gl&#252;ck!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist meiner Meinung nach ein Volltreffer.</p>
<p>&#220;brigens, es gibt auch Belehrungen von Buddha &#252;ber *drei* Arten von Leid:<br />
 &#8211; Das Leid am Leiden: Wer sich mit dem Hammer auf den Daumen haut, leidet am Leiden. Das ist der Begriff von Leid, den wir im Alltag verwenden.<br />
 &#8211; Das Leid der Verg&#228;nglichkeit: Darum scheint sich der Artikel zu drehen: Nichts bleibt: Besitz, Freunde, Freuden &#8211; alles ist verg&#228;nglich.<br />
 &#8211; Das Leid der bedingten Welt, und der Artikel ber&#252;hrt auch diese Bedeutung intensiv. Wir k&#246;nnen das &#8220;Leid der Verg&#228;nglichkeit&#8221; nicht ohne das &#8220;kleine Nirwana&#8221; (die Befreidung von der Ich-Illusion) &#252;berwinden.</p>
<p>Die Schilderung des &#228;u&#223;eren Erlebens ist aus der Sicht von (2) und (3) die gleiche: wir ziehen entspannt vom Bett in die Badewanne, von der Badewanne zum K&#252;hlschrank usw. Die Frage ist: Wenn die Erkenntnis uns erwischt &#8211; was machen wir draus?</p>
<p>Dann k&#246;nnen wir uns sozusagen auf das Leid der Verg&#228;nglichkeit einstellen und feststellen, da&#223; das eben so ist. Dann &#8220;[f&#228;llt] mir eben immer wieder etwas [ein], wo ich mich “n&#252;tzlich” machen und mit Freude zu Werke gehen kann.&#8221; (Kommentar f&#252;r G&#252;nter). Gut, zur&#252;ck in die Achterbahn.</p>
<p>Alternativ dazu k&#246;nnen wir sozusagen nach vorne streben und die Perspektive vom Leid der bedingten Welt einnehmen. Dann stellen wir fest, da&#223; *wir* es sind, die bspw. der Badewanne die Bedeutung von Freude und Entspannung geben, und da&#223; *unsere eigene* Aufmerksamkeit irgendwann weiterzieht. Es ist nicht die Welt da drau&#223;en, die sich weiterdreht. Es sind unsere eigenen Gewohnheiten, die unsere Wahrnehmung bestimmen, WIR geben den Dingen eine Bewertung, und *wir* ver&#228;ndern sie auch wieder. Solange wir erleben, ein &#8220;Ich&#8221; zu *sein*, k&#246;nnen wir damit auch nicht aufh&#246;ren.</p>
<p>Hier kommt &#8211; auch f&#252;r mich &#8211; der Vertrauenssprung: Sobald wir erleben, ein &#8220;Ich&#8221; zu &#8220;haben&#8221; (also das kleine Nirwana, die Befreiung von der Ich-Illusion) kehrt endg&#252;ltig Ruhe ein &#8211; Ruhe und Freude.<br />
Ruhe, weil Befreiung die Gewohnheit des st&#228;ndigen Bedeutung-Gebens durchbricht.<br />
Und Freude, denn wenn der Geist versteht, da&#223; es das &#8220;Ich&#8221;, dessen Existenz wir in jedem Augenblick zu besch&#252;tzen versuchen, nicht gibt, dann k&#246;nnen wir das ganze Theater &#8220;da drau&#223;en&#8221; in Ruhe genie&#223;en &#8211; wir haben nichts zu verlieren, die ganze Welt liegt uns zu F&#252;&#223;en.</p>
<p>Spannend war, die anderen Kommentare mit diesen Hintergedanken zu lesen. Manche wirken so, als ob sie sich noch mit dem &#8220;Leiden am Leiden&#8221; auseinandersetzen und es umdeuten w&#252;rden: Ohne Leiden w&#252;rden wir doch keine Freude kennen (Warum eigentlich nicht?). Oder: Leiden ist doch der Antrieb unseres Lebens (gibt es denn keine anderen Kandidaten?). &#8211;&gt; Das ist doch alles nicht so schlimm.</p>
<p>Andere scheinen grunds&#228;tzlich die Story vom Leiden der Verg&#228;nglichkeit schon &#8220;geschluckt&#8221; zu haben.</p>
<p>In diesem Sinne w&#252;nsche ich allen zeitloses h&#246;chstes Gl&#252;ck!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10458</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 22:41:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Menachem: ja, das empfinde ich auch so. Solche Themen kommen phasenweise auf - sei es (wie in meinen j&#252;ngeren Jahren) als angestrengte Suche, oder als pl&#246;tzlich fallender Groschen, oder ganz beil&#228;ufig, indem ein alter Diary-Eintrag durch neue Kommentare in die Aktualit&#228;t gehoben wird. Und inhaltlich wirkt es grade nicht nur im Verstand, obwohl man den Gegenstand &quot;verst&#228;ndig&quot; umkreisen kann.

Und diese Art &quot;beschaulicher&quot; Austausch ist m.E. eine bez&#252;glich spiritueller Themen selten gelingende Form - danke daf&#252;r!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Menachem: ja, das empfinde ich auch so. Solche Themen kommen phasenweise auf &#8211; sei es (wie in meinen j&#252;ngeren Jahren) als angestrengte Suche, oder als pl&#246;tzlich fallender Groschen, oder ganz beil&#228;ufig, indem ein alter Diary-Eintrag durch neue Kommentare in die Aktualit&#228;t gehoben wird. Und inhaltlich wirkt es grade nicht nur im Verstand, obwohl man den Gegenstand &#8220;verst&#228;ndig&#8221; umkreisen kann.</p>
<p>Und diese Art &#8220;beschaulicher&#8221; Austausch ist m.E. eine bez&#252;glich spiritueller Themen selten gelingende Form &#8211; danke daf&#252;r!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Menacherm</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/01/03/die-edle-wahrheit-vom-leiden/#comment-10457</link>
		<dc:creator>Menacherm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>Mir geht es da &#228;hnlich wie dir, Claudia, indem ich in gr&#246;&#223;eren Zeitintervallen immer mal wieder zu einem Thema finde, es dann neu und anders sehe. Am liebsten sind mir dabei die Schl&#252;sselerlebnisse, wenn ich irgendwo bin, es mich wie ein Blitz durchf&#228;hrt und ich aufeinmal etwas verstehe, dessen Weg ich meinte, schon lange verlassen zu haben.

Ich sch&#228;tze den Buddhismus, als Ungl&#228;ubiger auch alle Religionen, weil ich glaube, dass sie uns etwas zu geben 
haben. Und in diesem Erforschen frage ich danach, wo und warum verschlie&#223;t sich mir etwas, oder warum erschlie&#223;t es sich mir nicht. Ich erwarte heute keine Antwort darauf, aber das, was ich hier schreibe und von euch zur&#252;ckbekomme liegt nun in mir, macht seine stille Arbeit und -
vielleicht kommt es irgendwann mal als Blitz in mir zur&#252;ck. Das f&#228;nde ich toll.

Das was Uwe &#252;ber Leid schreibt, kommt in meinem derzeitigen Verst&#228;ndnisniveau an, Leid in Sinne von Belastungen, das mich im weiteren Nachdenken dar&#252;ber weiterbringt.

Auch das was du sehr sch&#246;n mit deinem Badewannenbeispiel beschreibst, kann ich sehr gut nachempfinden, weil wir es wahrscheinlich alle kennen. Aber warum kennen wir das so? Ist es ein nat&#252;rliches Element in uns, das immer weiter, oder ist es eine &#252;bernommene gesellschaftliche Erscheinung?

Was liegt nat&#252;rlich in uns? Das Leid anzunehmen, im akzeptieren des immer nach Neuem suchen, oder gerade dieses Leiden zu vermeiden.

Das wohltuende bei diesem Thema ist, dass es mich nach keiner Antwort dr&#228;ngt. Ich empfinde es nahezu als angenehm, die Gedanken hier in deinem Beitrag zu sammeln, sie mir selbst zu &#252;bergeben und in Ruhe abwartend darauf zu vertrauen, das wenn es mir wichtig ist, wird es sich wieder melden, wenn nicht, es vielleicht ganz einfach loszulassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es da &#228;hnlich wie dir, Claudia, indem ich in gr&#246;&#223;eren Zeitintervallen immer mal wieder zu einem Thema finde, es dann neu und anders sehe. Am liebsten sind mir dabei die Schl&#252;sselerlebnisse, wenn ich irgendwo bin, es mich wie ein Blitz durchf&#228;hrt und ich aufeinmal etwas verstehe, dessen Weg ich meinte, schon lange verlassen zu haben.</p>
<p>Ich sch&#228;tze den Buddhismus, als Ungl&#228;ubiger auch alle Religionen, weil ich glaube, dass sie uns etwas zu geben<br />
haben. Und in diesem Erforschen frage ich danach, wo und warum verschlie&#223;t sich mir etwas, oder warum erschlie&#223;t es sich mir nicht. Ich erwarte heute keine Antwort darauf, aber das, was ich hier schreibe und von euch zur&#252;ckbekomme liegt nun in mir, macht seine stille Arbeit und -<br />
vielleicht kommt es irgendwann mal als Blitz in mir zur&#252;ck. Das f&#228;nde ich toll.</p>
<p>Das was Uwe &#252;ber Leid schreibt, kommt in meinem derzeitigen Verst&#228;ndnisniveau an, Leid in Sinne von Belastungen, das mich im weiteren Nachdenken dar&#252;ber weiterbringt.</p>
<p>Auch das was du sehr sch&#246;n mit deinem Badewannenbeispiel beschreibst, kann ich sehr gut nachempfinden, weil wir es wahrscheinlich alle kennen. Aber warum kennen wir das so? Ist es ein nat&#252;rliches Element in uns, das immer weiter, oder ist es eine &#252;bernommene gesellschaftliche Erscheinung?</p>
<p>Was liegt nat&#252;rlich in uns? Das Leid anzunehmen, im akzeptieren des immer nach Neuem suchen, oder gerade dieses Leiden zu vermeiden.</p>
<p>Das wohltuende bei diesem Thema ist, dass es mich nach keiner Antwort dr&#228;ngt. Ich empfinde es nahezu als angenehm, die Gedanken hier in deinem Beitrag zu sammeln, sie mir selbst zu &#252;bergeben und in Ruhe abwartend darauf zu vertrauen, das wenn es mir wichtig ist, wird es sich wieder melden, wenn nicht, es vielleicht ganz einfach loszulassen.</p>
]]></content:encoded>
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