Meine Entrüstung hat jetzt ein Blog
Ausnahmsweise mal ein kurzer Eintrag – nämlich zum Thema “Kurzbloggen”. Ihr wisst schon, diese kurzen Texthäppchen, garniert mit allerlei Links, um die seit Jahren ein Hype abgeht, als hätte man das Web neu erfunden. Das meiste davon finde ich recht öde, denn ich will MEHR als “eine Info” oder irgend einen Link nach irgendwo.
Trotzdem hab’ ich es auch mal probiert, hoffend, dass sich die Lust beim Tun einstellt. Aber das war ein Schlag ins Wasser, zumindest bei CYBERABAD, ein Gruppenblog ohne Thema, aus dem ich mich bald wieder abseilte. Irgendwas Gemeinsames muss schon sein, warum soll ich sonst da mitschreiben? Ich hab’ es dann auch nicht vermisst!
Jetzt aber hat mich ein lieber alter Freund zu einem neuen Blog verführt: fuchsig – Blitzblog der Entrüstung. Jaaaa, darauf hab’ ich Lust! Weil ich HIER nämlich immer so erbaulich bin: kein Artikel mit ausschließlich negativer Tendenz, niemals bloßes Geläster, keine Beschimpfungen und Beschwerden, nirgends Brandreden, Klagen, Anklagen, Wutanfälle – schließlich will ich die Welt und mich selbst verbessern und nicht stimmungsmäßig ‘runter ziehen!
Doch ab jetzt werd’ ich auch mal fuchsig – aber immer nur GANZ KURZ!


Eine vernünftige Entscheidung.
18. April 2007 at 12:15 Uhr
Hallo Claudia,
schade, dass Du gerade zum “Kurzbloggen” so kurz gebloggt hast.
Egal, welches Ziel man mit dem Bloggen nun wirklich verfolgt, ich hoffe, dass ess nicht so wird wie mit den SMS. Hat sich die Welt – oder haben wir uns denn nur noch sätzeweise was zu sagen? Ist alles nur noch Telegrammstil?
Im Internet ist doch genügend Platz, die eigene Meinung, Erlebnisberichte o.a. umfänglich darzustellen.
20. Juni 2007 at 11:06 Uhr
Lieber Gerd,
hier im Digidiary wirst du eher lange als kurze Texte finden!!! Etwas zu sagen haben, ist das eine, lesewillige Surfer anzuziehen, das andere – und darauf hat man nur bedingt Einfluss.
20. Juni 2007 at 13:08 Uhr