Claudia am 26. Juli 2006 — 4 Kommentare

Stöckchen: Über dieses Blog

Oliver Gassner hat mir „das Stöckchen zugeworfen“ – eine Art wanderndes Interview, das ich nach Beantwortung der Fragen an vier weitere „Blogger“ weiter reichen soll.

Alsdenn:

1) Warum bloggst Du?

Um auszudrücken, was mich beeindruckt und um mit der Welt zu teilen, was in mir ist. Es gehört einfach zum Leben, das ich mir ohne Schreiben und Veröffentlichen gar nicht mehr vorstellen kann! Gestern waren es Homepages und Diarys, heute sind es Blogs – ich schreib‘ halt mit in den jeweiligen Formen der Zeit, doch immer im eigenen Stil.

2) Seit wann bloggst Du?

Manuell seit 1996, seit ich mit den Cyberzines „Human Voices“ und Missing Link“ am Webgeschehen teilnahm. Seit 1999 in der kontinuierlichen Manier des „Digital Diarys“ und seit ein paar Tagen auch in der Blog-typischen kurzen Form im Modersohn-Magazin.

3) Selbstportrait:

Netz-Urgestein, Schreibende, Webdesignerin – unfähig, Schrott zu produzieren und teuer zu verkaufen.

4) Warum lesen Deine Leser Dein Blog?

Weil jeder Beitrag einen echten Inhalt hat – sogar im neuen Kurz-Blog!

5) Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

„Porno für Frauen“ – das hält sich als absuluter Hit-Suchbegriff seit dem gleichnamigen Artikel aus dem Oktober 2004 und bringt mir viele Surfer. Ob die aber auch zu Lesern werden, bezweifle ich stark! :-)

6) Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Keine Ahnung! Ich schau nicht nach, wieviel Aufmerksamkeit den einzelnen Artikeln geschenkt wird. Wenn einer fertig und „raus“ ist, ist mir das Freude genug.

7) Dein aktuelles Lieblings-Blog?

Hor.de von Dirk Schröder – ich hab es sonst nicht so mit Gedichten, aber Dirk beeindruckt mich immer wieder!

8) Welches Blog hast du zuletzt gelesen?

Das mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Multi-User-Blog Jetzt.de – weil ich mich mal umschauen wollte, was andere zum Stichwort „Hauptstadt“ so machen. Und hab‘ mich gleich geärgert, weil man dort die Autoren nicht „unregistriert“ ansprechen kann.

9) Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

So vier bis sechs, aber das sagt nichts, ich nutze den Reeder nur, um zu überprüfen, ob die eigenen News-Feeds korrekt angezeigt werden. Denn ich lese lieber auf Webseiten, bin schließlich Webdesignerin! Und manchmal kann man sich ja an einer schönen Optik ergötzen, auch wenn nicht recht klar wird, warum da einer schreibt.

10) An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

segert.net weblog – Ralph ist auch so ein Internet-Urgestein und bloggt heute „rund um Netzwelt, Webdesign, Gesellschaft, Kultur, Fotografie und persönliches“.

hor.de – wobei ich nicht weiß, ob Dirk es annimmt, er DICHTET ja und schreibt nicht gern über sich (mach mal ne Ausnahme, Dirk, bitte!)

voller-worte.de – Petra hat kein leichtes Leben und lässt uns daran Anteil nehmen, wie sie sie es trotzdem auf beeindruckende Weise meistert!

www.claudiakilian.de – weil ich es toll finde, wie Claudia ihre verschiedenen Projekte über das Netz voran treibt. Und bald erscheint ihr Buch über das private Schreiben, zu dem ich das Vorwort beisteuern durfte!

Diskussion

Kommentare abonnieren (RSS)
4 Kommentare zu „Stöckchen: Über dieses Blog“.

  1. Hallo,
    ich bin der Urheber dieses Stöckchens, welches anfangs noch mit einem Tracker ausgestattet war. Der ist aber irgendwie verloren gegangen und darum habe ich dein Stöckchen in den Stöckchentracker eingetragen. Ebenso werde ich mit allen Stöckchen verfahren, die von dir geworfen und schon gefangen wurden. Sollten noch Stöckchen ausstehen, so teile deinen Nachfolgern bitte deine ID (12112221111) mit, damit sie sich mit dieser hier für den Stöckchentracker eintragen können. Dort bekommen sie dann auch ihre eigene ID.

  2. Ich schaffe es jetzt endlich mich für das Stöckchen zu bedanken. Mein Gott, was bin ich nachlässig mit der Beantwortung meiner Mails! Tut mir leid, ich werde mich bessern!

  3. […] Das Stöckchenwerfen der Blogger erinnert mich zunächst einmal fatal an meine Kindheit, da spielten Wurfgeschosse eine nicht unerhebliche Rolle. Klar, so realistisch ist das Stöckchenwerfen nicht gemeint. Es ist ein Spiel. Und weil bloggen ja auch irgendwie eine Arbeit und eine Verpflichtung ist, sieht es so aus, als müsse ich mich jetzt aufraffen und die Stöckchen von Mimi und Claudia Klinger mal aufheben. […]

  4. […] Das Stöckchen von Mimi und Claudia Klinger […]

Was sagst Du dazu?

*) Pflichtfelder. E-Mail wird nicht veröffentlicht