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	<title>Kommentare zu: Schreiben und Verstummen:  Selbstmanagement</title>
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	<description>Das philosophische Webtagebuch von Claudia Klinger: mal heiter, mal absurd, gelegentlich tiefsinnig, selten öd!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 23:54:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-5481</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 22:31:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon,

Du scheinst da etwas ziemlich falsch zu machen, denn ich lese in deinen Zeilen keinerlei Begeisterung f&#252;r das, was du da so zeitaufw&#228;ndig tust. Mein Beitrag handelte eher von der Zersplitterung in allzu viele Aktionsfelder und immer neue Ideen, von mangelnder Strukturierung und Rationalisierung. EINSAM f&#252;hle ich mich kein bisschen, denn ich hab ein paar gute Freunde und jede Menge Kontakt &#252;ber die Arbeit, &#252;bers Schreiben, &#252;ber die Kurse. Bin zudem FROH, allein daheim zu arbeiten und nicht in einem B&#252;ro! Das hab ich mir immer so gew&#252;nscht und seit dem Internet endlich verwirklichen k&#246;nnen. Das Problem mit dem allzu unregelm&#228;&#223;igen Einkommen hab ich mittlerweile bearbeitet, mich darauf konzentriert, EINEN TEIL MEINER ARBEIT als l&#228;ngerfristige Engagements zu gestalten. Geht! Man muss sich nur konzentrieren und selbst klar werden, was man will - und warum.
Bleib dran und setz dich mit deiner Arbeitsweise auseinander - es lohnt sich, nicht nur finanziell!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon,</p>
<p>Du scheinst da etwas ziemlich falsch zu machen, denn ich lese in deinen Zeilen keinerlei Begeisterung f&#252;r das, was du da so zeitaufw&#228;ndig tust. Mein Beitrag handelte eher von der Zersplitterung in allzu viele Aktionsfelder und immer neue Ideen, von mangelnder Strukturierung und Rationalisierung. EINSAM f&#252;hle ich mich kein bisschen, denn ich hab ein paar gute Freunde und jede Menge Kontakt &#252;ber die Arbeit, &#252;bers Schreiben, &#252;ber die Kurse. Bin zudem FROH, allein daheim zu arbeiten und nicht in einem B&#252;ro! Das hab ich mir immer so gew&#252;nscht und seit dem Internet endlich verwirklichen k&#246;nnen. Das Problem mit dem allzu unregelm&#228;&#223;igen Einkommen hab ich mittlerweile bearbeitet, mich darauf konzentriert, EINEN TEIL MEINER ARBEIT als l&#228;ngerfristige Engagements zu gestalten. Geht! Man muss sich nur konzentrieren und selbst klar werden, was man will &#8211; und warum.<br />
Bleib dran und setz dich mit deiner Arbeitsweise auseinander &#8211; es lohnt sich, nicht nur finanziell!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-5480</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 12:03:48 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Claudia,
ich bin durch Zufall auf deinen Text &#252;ber Selbstmanagement gesto&#223;en und hab mich dort wiedererkannt. Was Du zu zu Deinem &quot;gepflegten Chaos&quot; schreibst trifft genauestens auf mich zu. Die nie endende To-do-Liste und trotz vieler Arbeitsstunden nicht wirklich viel &quot;geschafft&quot; haben und finanziell immer unter dem Sozialhilfeniveau bleiben.
Ich denke oft, wenn ich &quot;normale&quot; Menschen sehe, die bummeln, Ausgehen, spielen, weggehen, also einfach v&#246;llig normalen Freizeitaktivit&#228;ten nachgehen, dass ich wie von einem anderen Stern bin, denn so viel Zeit habe ich nie. Und ich f&#252;hle mich auch sehr einsam dabei. Das es ungesund ist so zu leben wissen wir beide, aber trozdem: Es hat mich gefreut, nicht ganz alleine &quot;vom anderen Stern&quot; zu sein.
Simon</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia,<br />
ich bin durch Zufall auf deinen Text &#252;ber Selbstmanagement gesto&#223;en und hab mich dort wiedererkannt. Was Du zu zu Deinem &#8220;gepflegten Chaos&#8221; schreibst trifft genauestens auf mich zu. Die nie endende To-do-Liste und trotz vieler Arbeitsstunden nicht wirklich viel &#8220;geschafft&#8221; haben und finanziell immer unter dem Sozialhilfeniveau bleiben.<br />
Ich denke oft, wenn ich &#8220;normale&#8221; Menschen sehe, die bummeln, Ausgehen, spielen, weggehen, also einfach v&#246;llig normalen Freizeitaktivit&#228;ten nachgehen, dass ich wie von einem anderen Stern bin, denn so viel Zeit habe ich nie. Und ich f&#252;hle mich auch sehr einsam dabei. Das es ungesund ist so zu leben wissen wir beide, aber trozdem: Es hat mich gefreut, nicht ganz alleine &#8220;vom anderen Stern&#8221; zu sein.<br />
Simon</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-84</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2006 10:24:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-84</guid>
		<description>Liebe Claudia,
als freiberufliche Webdesign-Kollegin kenne ich die Zeitmanagementsproblematik auch sehr sehr gut. Gegen den Produktivit&#228;tszwang und -sog (egal, ob bei bezahlten Projekten oder bei privaten) gibt es f&#252;r mich nur das eine Mittel: strikte OFFLINE-Zeiten. Und regelm&#228;&#223;iges Entr&#252;mpeln der ToDo-Listen. Wir sind nicht nur auf der Welt, um etwas hervorzubringen und etwas zu schaffen - so spannend und faszinierend das auch immer wieder sein mag: irgendwann schafft es uns. Die Mu&#223;e und das blo&#223;e Dasein sind mindestens genauso wichtig - auch, aber nicht nur f&#252;r die Erhaltung der Arbeitskraft. Feierabend und Urlaub m&#252;ssen wir uns selbst zugestehen, weil es sonst niemand tut (und es den Kunden zumuten - die &#252;berleben das, glaub mir ;-). 
Ich verstehe nicht, warum jemand mit Deinem Know-How immer wieder Geldsorgen hat - verkauf Dich nicht zu billig, fordere f&#252;r Deine gute Arbeit gutes Geld - das solltest Du Dir doch wert sein. Toi toi toi und danke f&#252;r die immer wieder treffenden Worte.
°ANJA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Claudia,<br />
als freiberufliche Webdesign-Kollegin kenne ich die Zeitmanagementsproblematik auch sehr sehr gut. Gegen den Produktivit&#228;tszwang und -sog (egal, ob bei bezahlten Projekten oder bei privaten) gibt es f&#252;r mich nur das eine Mittel: strikte OFFLINE-Zeiten. Und regelm&#228;&#223;iges Entr&#252;mpeln der ToDo-Listen. Wir sind nicht nur auf der Welt, um etwas hervorzubringen und etwas zu schaffen &#8211; so spannend und faszinierend das auch immer wieder sein mag: irgendwann schafft es uns. Die Mu&#223;e und das blo&#223;e Dasein sind mindestens genauso wichtig &#8211; auch, aber nicht nur f&#252;r die Erhaltung der Arbeitskraft. Feierabend und Urlaub m&#252;ssen wir uns selbst zugestehen, weil es sonst niemand tut (und es den Kunden zumuten &#8211; die &#252;berleben das, glaub mir ;-).<br />
Ich verstehe nicht, warum jemand mit Deinem Know-How immer wieder Geldsorgen hat &#8211; verkauf Dich nicht zu billig, fordere f&#252;r Deine gute Arbeit gutes Geld &#8211; das solltest Du Dir doch wert sein. Toi toi toi und danke f&#252;r die immer wieder treffenden Worte.<br />
°ANJA</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia Klinger</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-77</link>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2006 11:49:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-77</guid>
		<description>Das EINFACHSTE ist das Schwerste - das hab ich in meinen bald 52 Jahren gelernt! Einen komplexen Antrag auf F&#246;rdergelder bei drei Institutionen stellen, eine Website mit &#039;zig Themen strukturieren, ein Stadtteilfest mit 50.000 Teilnehmern organisieren, alle Mieter eines Wohnblocks zu einer Energiesparaktion motivieren - alles im Grunde easy, locker machbar! Aber z.B. Milchkaffe mittels einer italienischen Kaffeemaschine produzieren, dazu zeitgleich die Milch im Topf erw&#228;rmen, ohne dass sie &#252;berkocht, beides dann zusammen sch&#252;tten und in Tassen gie&#223;en, ohne etwas zu ver-sch&#252;tten - bis DAS klappt wie am Schn&#252;rchen muss ich wohl 80 werden! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das EINFACHSTE ist das Schwerste &#8211; das hab ich in meinen bald 52 Jahren gelernt! Einen komplexen Antrag auf F&#246;rdergelder bei drei Institutionen stellen, eine Website mit &#8216;zig Themen strukturieren, ein Stadtteilfest mit 50.000 Teilnehmern organisieren, alle Mieter eines Wohnblocks zu einer Energiesparaktion motivieren &#8211; alles im Grunde easy, locker machbar! Aber z.B. Milchkaffe mittels einer italienischen Kaffeemaschine produzieren, dazu zeitgleich die Milch im Topf erw&#228;rmen, ohne dass sie &#252;berkocht, beides dann zusammen sch&#252;tten und in Tassen gie&#223;en, ohne etwas zu ver-sch&#252;tten &#8211; bis DAS klappt wie am Schn&#252;rchen muss ich wohl 80 werden! :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Georg</title>
		<link>http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/12/schreiben-und-verstummen-selbstmanagement/#comment-76</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2006 11:38:58 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist so einfach - aber du machst da einen &quot;Elefanten&quot;: Neues gebiert Neues; auch Staunen. So tun als sei man ein Routinier dabei, ist ziemlich dumm. Also w&#252;rde ich beim Staunen bleiben ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so einfach &#8211; aber du machst da einen &#8220;Elefanten&#8221;: Neues gebiert Neues; auch Staunen. So tun als sei man ein Routinier dabei, ist ziemlich dumm. Also w&#252;rde ich beim Staunen bleiben ;-)</p>
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